gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Bekannte Bausparkasse verletzt Datenschutz

Bekannte private Bausparkasse schickt Brief an unbeteiligte Angehörige

Stellen Sie sich vor, Sie hatten mal vor mehr als 20 Jahren ein Vertragsverhältnis zu einer Bausparkasse. Nach so vielen Jahren stellt diese einen internen Fehler bei sich fest und will Sie deshalb anschreiben. Es gelingt ihr nach so vielen Jahren nicht, Ihre Adresse zu ermitteln. Und was macht nun die Bausparkasse?

Sie konnte in vorliegen Falle die Adresse und Telefonnummer eines unbeteiligten Verwandten ermitteln. Die Bausparkasse schildert ihr Anliegen schriftlich, also den kompletten Sachverhalt, dem völlig unbeteiligten Angehörigen mit der Bitte, den Brief doch an den Empfänger, so ihm die Anschrift bekannt ist, weiterzuleiten. Auch wenn der hilfsbereite Angehörige sich mit der Weiterleitung des Schreibens einverstanden erklärt: So geht es nicht.

Der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen hat die Datenschutzverletzung durch die Bausparkasse gerügt: "Auch wenn die Ermittlung einer unbekannten Anschrift nach mehr als 20 Jahren schwierig ist, ist allein schon die offene Versendung eines Schreibens an Dritte unzulässig"

Die Bausparkasse hat die Angelegenheit bedauert und sich entschuldigt.

Nehmen Sie Datenschutzverletzungen nicht einfach hin. Beschweren Sie sich beim Datenschutzbeauftragten, auch Firmen und Banken müssen sich an die Gesetze halten.

Quelle: Ein Leser der Pfiffigen Senioren