gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Scheckbetrug aus dem Ausland, Überzahlungsbetrug

Auch diese Masche ist der Nigeria Connection zuzurechnen.

Das BKA rät: Sollten Sie bereits auf Grund eines solchen "Geschäftes" Zahlungen geleistet haben und sich betrügerisch geschädigt fühlen, erstatten Sie Strafanzeige bei dem Betrugskommissariat Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.

Western Union entschädigt Betrugsopfer:

Western Union entschädigt Kunden, die als Opfer von Betrugsdelikten Zahlungen via Western Union geleistet haben. Weiterlesen


üeberhoehter Scheck Fürs Singen mit 3 Kindern während deren Ferien in München wurde statt der geforderten 1.280 Euro ein Scheck über 3.350 Euro zugeschickt. Die Leserin der Pfiffigen Senioren fiel nicht auf diese Betrugsmasche herein.

Auslandsscheck Diesen Scheck hat ein Leser dieser Seite zur Verfügung gestellt. Er war pfiffig und ist nicht hereingefallen.


überhöhter Scheck Eine im Internet angebotene Laseranlage sollte bei Abholung 4.000 € kosten, dem Verkäufer wurde ein Scheck über 8.000 € geschickt.

überhöhter Scheck Für eine über eine Vorarlberger Kleinanzeige angebotene Ware mit einem Verkaufspreis von €130,- wurde dem Anbieter ein Scheck von 1.500,- Pfund zugesandt.


Auslandsscheck üvberhöht Scheckzusendung als Luftpost ohne Absender. Der Vermieter hatte um eine Überweisung gebeten. Die Mietinteressentin aus London hatte weder ihre Kontaktdaten noch den Arbeitgeber mitgeteilt.

Überzeichneter Scheck war gefälscht

Bei der Vermietung ihrer Ferienwohnung wurde kürzlich eine Geschädigte aus einer hessischen Rhöngemeinde um mehrere tausend Euro betrogen. Die Wohnung war - wie in heutiger Praxis üblich - im Internet angeboten worden. Schnell wurde man sich nach der Kontaktaufnahme mit einem jungen Ehepaar einig, das angab, dort in idyllischer Abgeschiedenheit seine Flitterwochen verbringen zu wollen.

Die Mietkosten sollten im Vorfeld mittels eines Schecks beglichen werden. Doch die Vermieterin stellte überrascht fest, dass das junge Paar einen wesentlich höheren Geldbetrag auf dem Scheck eingetragen hatte. Auf ihre Nachfrage teilte man mit, es handele sich um einen bedauerlichen Irrtum. Sie mögen doch bitte die Mietkosten abziehen und die überzahlte Summe in Höhe von mehreren tausend Euro an ein Kreditinstitut im Ausland überweisen.

Mehrere Tage später erfolgte die schockierende Mitteilung, dass der Scheck gefälscht und damit die Gutschrift verfallen sei. Ihre Überweisung ins Ausland war nicht mehr rückgängig zu machen, ihr Geld somit an die Betrüger verloren.

Das Betrugskommissariat der Kriminalpolizei Fulda warnt vor dieser Betrugsmasche, die mittlerweile bei verschiedenen Kaufgeschäften angewandt wird. Insbesondere bei privaten Fahrzeugverkäufen durch vermeintlich im Ausland lebende Interessenten wird zur Vorsicht geraten.

Quelle: Polizeipresse Osthessen v. 27.03.18

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Autokauf: Überhöhter Scheck geplatzt

Ein 56-jähriger Anzeigenerstatter teilte der Polizei in Gadebusch am gestrigen Tage mit, dass er vor einigen Wochen seinen Audi über eine Internetplattform für 1.050 Euro angeboten habe. Mitte März habe sich eine Interessentin gemeldet, die das Fahrzeug telefonisch erwarb. Einige Tage später ging bei dem Verkäufer, wie bei dieser Betrugsmasche üblich, ein Scheck mit einer wesentlich höhere Summe (2.800 Euro) ein. Auf Nachfrage des Verkäufers hinsichtlich der Überzahlung, teilte die Käuferin mit, dass dieses Geld für den Transport gewesen sei und bat den Verkäufer, den überzahlten Betrag per Western Union in die Ukraine zu überweisen.

Der Scheck, der der ersten Überprüfung standgehalten hatte, lies der Verkäufer bei seiner Bank, seinem Konto, gutschreiben. Anschließend überwies er die geforderte Summe in Höhe von 1.630 Euro an den angeblichen Spediteur.

Einen Tag später meldete sich die "Käuferin" erneut. Nun äußerte sie aufgrund einer plötzlich aufgetretenen schweren Erkrankung, vom Vertrag zurücktreten zu müssen und brachte den Verkäufer dazu, 800 Euro an einen angeblichen Arzt zu überweisen. "Großzügiger Weise" solle der Verkäufer den Rest (370 Euro) für seine erlittenen Unkosten behalten. Kurze Zeit später "platzte" der Scheck und die Bank buchte die 2.800 Euro zurück.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche. Bei Überzahlung und damit einhergehenden geforderter Rückzahlung von Differenzbeträgen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Fahrzeugen oder anderen Gegenständen ist äußerste Vorsicht geboten. Gegen Sie hundertprozentig sicher, dass Schecks gedeckt sind. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn potentielle Käufer aufs Tempo drücken. Bedenken Sie, dass, wie z. B. in diesem Fall, Zahlungen über Western Union anonym erfolgen. Das heißt, der Geldabholer benötigt kein Empfängerkonto und wird somit namentlich nicht erfasst.

Quelle: Polizeipresse Wismar v. 24.03.17

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Physiotherapeutin fällt nicht auf Schwindel herein

Eine Physiotherapeutin aus der Gemeinde Loxstedt erhielt per Mail eine Anfrage aus England, in der jemand für eine Reisegruppe zahlreiche Termine für umfangreiche Behandlungen buchen wollte. Die Gruppe hat sich für den Monat August angekündigt und zur Vorkasse einen Scheck in Höhe von 7.800 Pfund avisiert. Von der sehr hohen Schecksumme soll die Praxis ihre Gebühren verbuchen und den Rest an ein Konto rücküberweisen. "Hier ist Vorsicht geboten", warnt die Sprecherin der Polizei.

Quelle: Polizeipresse Cuxhaven v. 25.07.17

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Versuchter Scheckbetrug bei Kalaydo

Ein Leser der pfiffigen Senioren hatte einen Teppich für 800.-€ als Verhandlungsbasis zum Verkauf angeboten, auf den sich auch direkt ein Interessent gemeldet hat. Normalerweise läuft dann der E-Mail-Verkehr wieder über Kalaydo. Der Interessent wünschte aber die Zuschriften unter seiner privaten E-Mail-Adresse. Der Text war in einem grammatisch falschen Deutsch geschrieben. Der Verkäufer ist darauf eingegangen, hat an die Privat-E-Mail-Adresse zurückgeschrieben und den Preis um 50.-€ gesenkt. Daraufhin kam als Antwort:

Guten Tag,
Danke für die Antwort. Ich möchte Sie wissen, dass ich ein Agent bin, wie dies in der Wirtschaft befassen. Ich habe etwa zwei meiner Kunden, die in den Kauf daran interessiert sind. Einer meiner Klienten hat positiv reagiert, weil er es mag, und er ist bereit, die *sofortige Zahlung von einem zertifizierten Scheck *zu machen.

Ich habe meine eigenen Gewinn als Agent zu Ihrer eigenen Preisvorstellung hinzugefügt und seine bereit, den payment.So tragen diese zu senden, dass jeder Betrag, der über dem Angebotspreis ist, wird für den Versand zu mir zurückgeschickt werden und für meine eigene Kommission zu diesem Thema Der Umsatz. Wenn Sie mit diesen Bedingungen in Ordnung sind möchte ich Ihnen die Zahlungsinformationen zu senden, die sind:

1) Der Name, der auf dem Scheck ausgestellt werden
2) Die Adresse, die die Prüfung gesendet werden sollen
3) Ihre Kontakttelefonnummer

Über den Pickup Versand: Der Versand erfolgt durch eine gut organisierte Spedition behandelt ich kenne. Wenn der Betrag auf Ihr Konto überwiesen wurde, können Sie mir sagen, dann werde ich die Spedition sagen bei Ihnen vor Ort zu sein für den Pick-up. Ich möchte Sie zu wissen, dass jeder Gewinn i aus dieser Transaktion zu machen ist, wie ich ein Leben zu verdienen. Hoffe bald von dir zu hören.
Mit freundlichen Grüßen

Der Verkäufer hat sich die Warnhinweise bei Kalaydo genau gelesen. Er wollte dem Interessenten mitteilen, dass der Kauf nicht zustande kommt und dazu wieder die Antwortfunktion von Kalaydo benutzen. Da wurde ihm dann mitgeteilt:

Lieber kalaydo.de-Nutzer, Ihre Nachricht „Re: Anfrage zu Ihrer Anzeige „Orientteppich““ konnte leider nicht zugestellt werden, da das Konto des Empfängers auf kalaydo.de nicht mehr existiert. Dies kann zwei Gründe haben. Entweder hat der Nutzer sein Konto selber aktiv gelöscht. Oder das Konto wurde vom kalaydo.de-Sicherheitsteam deaktiviert. Wenn Sie bereits Kontakt aufgenommen hatten, beachten Sie bitte unsere Sicherheitshinweise und vermeiden Sie es, finanzielle Vorleistungen zu erbringen.

Interessant war außerdem, dass der Interessent einen gängigen deutschen Namen (Klaus Maier) benutzte, dass aber nach Recherche die IP-Adresse in Texas war. Dem Interessenten hat er dann nur noch mitgeteilt:

Hallo Herr Maier, leider muss ich Ihnen mitteilen, dass der Kauf nicht zustande kommt. Zur Begründung: Mit Ihren Bedingungen bin ich nicht einverstanden. Ich verkaufe nur direkt an einen Interessenten, mit dem der gesamte Schriftverkehr über die Antwortfunktion bei Kalaydo laufen kann, und zwar nur gegen Vorüberweisung auf mein Konto und eigener Wahl des Versandweges oder Barzahlung bei Abholung, wobei ich ggf.mit dem Kunden persönlich einen Kaufvertrag mit Name und Adresse (Ausweisvorlage) abschließen kann.

Den ganzen Schriftverkehr hat der Verkäufer dann noch an Kalaydo/ Sicherheitsabteilung gesandt.- Vom Interessenten hat er nichts mehr gehört.

Quelle: Ein Leser der Pfiffigen Senioren vom Juli 2017

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Polizei warnt vor überhöhten Schecks

Die Polizei vor einer alt bekannten aber wohl zurzeit wieder vermehrt angewandten Betrugsmasche mit gefälschten, ausländischen Schecks. Es haben sich bereits Bürger gemeldet. Die Masche: Der oder die Täter antworten auf Annoncen (jeglicher Art) in Online-Plattformen. Es wird Kaufinteresse vorgetäuscht und die Bezahlung mit Scheck angekündigt. Der zugesandte Scheck wird dann zu hoch ausgestellt.

Die zu hoch ausgestellte Summe soll, so gibt es der Käufer vor, vom Verkäufer an eine Transportfirma oder einen Mittelsmann weiter geleitet werden. Hierbei wird ausgenutzt, dass ausländische Schecks durch Geldinstitute sofort eine Gutschrift auf dem Konto des Einreichers erhalten. In Unkenntnis, dass diese Gutschrift unter dem Vorbehalt der Scheckprüfung, die mehrere Wochen dauern kann, erfolgt, wird durch den Scheckeinreicher bereits über die zu hoch ausgestellte Summe verfügt. Da der Scheck gefälscht ist, hat der Täter also Geld erhalten. Die verfügte Summe wird dem eigentlichen Verkäufer/Anbieter von seiner Bank in Rechnung gestellt und er hat den Schaden.

Daher wird davor gewarnt, über Gutschriften aus ausländischen Schecks vor Bestätigung der Echtheit des Schecks, die mehrere Wochen dauern kann, zu verfügen. Sollten Sie Opfer einer solchen Betrugsmasche werden, wenden Sie sich an ihre örtliche Polizeidienststelle.

Quelle: Polizeipresse Lippe, news aktuell v. 18.05.17

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Sofa mit gefälschtem Scheck bezahlt

Mit einer ziemlich alten Masche versuchte ein Mann die Verkäuferin eines Sofas in Donzdorf übers Ohr zu hauen. Über eine Internetverkaufsplattform hatte eine 39jährige Frau vergangene Woche ihr gebrauchtes Möbelstück zum Verkauf angeboten. Es fand sich dann auch sehr schnell ein Käufer. Der aus England stammende Mann einigte sich mit der Verkäuferin per Email und kündigte gleichzeitig an, dass er das Sofa mit Scheck bezahlen werde. Diesen übersandte er dann auch der Geschädigten auf dem Postweg.

Allerdings war der Scheck mit einer wesentlich höheren Summe ausgestellt, als der vereinbarte Kaufpreis. Den Differenzbetrag sollte die Frau vereinbarungsgemäß dann dem Kumpel des Käufers, der das Sofa angeblich abholen sollte, in bar übergeben. Doch vor der Kumpel das Sofa samt Differenzbetrag abholen konnte, erkannte die inzwischen hellhörig gewordene Frau, dass der Scheck gefälscht ist. Gegen den Verkäufer aus England wird nun wegen Betrug ermittelt.

Quelle: Polizeipresse Ulm, news aktuell v. 30.04.17

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Überhöhter Scheck: Betrugsversuch bei Quoka

Ein Leser der Pfiffigen-Senioren hatte ein älteres Möbel bei QUOKA angeboten. Nach einiger Zeit kam über QUOKA eine Mail (Williams Kornheiser - Absender angeblich ein Händler in London), mit der großzügig Bezahlung per Scheck angeboten wurde. Er werde aber eine höhere Summe per Scheck zahlen - die Differenz soll dem Spediteur übergeben werden.

In einer weiteren Mail wurden Anschrift und Telefonummer des Verkäufers erfragt. Dann kam der Scheck - mit weit über 1.500,-- EUR überhöhtem Betrag. Zudem in einem Umschlag mit Luftpostaufkleber, auf dem die britische Briefmarke nicht entwertet worden war.

Ein Anruf des Verkäufers bei seiner Bank führte zum nachdrücklichem Rat: Nichts machen - Brief/Scheck vernichten oder dem LKA übergeben.

Anruf bei der Polizei: "Das ist ein Scheck der CITIGroup-Global-Bank mit der Nummer: 06999246." Erklärung des Polizisten: "Eine Schecksendung ist auf dem Postweg "verloren" gegangen. Und die darin enthaltenen Schecks werden nun für solche Betrügereien eingesetzt."

Übrigens hat der Verkäufer QUOKA die Mail des Betrügers geschickt - mit der Bitte, auf diese Betrugsmasche in einer speziellen Seite von QUOKA aufmerksam zu machen. Das wird dort geprüft.

Und in einer Mail hat der Verkäufer dem Betrüger mitgeteilt, dass er den Scheck bei seiner Bank einreichen wird, nachdem er beim hiesigen LKA geprüft und für "sauber" befunden wurde. Das Möbelstück könne er aber erst 200 Tage nach Scheckeinreichung abholen, weil erst dann die Prüfung bei der ausgebenden Bank abgeschlossen sei und er den Betrag erst dann unwiderruflich auf seinem Konto haben wird.

Quelle: Ein Leser der Pfiffigen-Senioren v. 13.09.16

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Vorsicht vor überhöhten, überzahlten und gefälschten Schecks

Auch im Jahr 2013 warnt die Polizei vor dieser Masche. In letzter Zeit kam es wieder vermehrt zu Vorfällen in denen Betrüger aus dem Ausland, nach einer altbewährten Masche, versuchen, mit gefälschten Schecks insbesondere Gastwirte von Pensionen, Gästezimmern oder auch Ferienwohnungen zu betrügen.

Die Täter geben sich als potentielle Gäste der Unterkünfte aus und buchen im Voraus meist mehrere Zimmer. Die gesamte Korrespondenz wird über Internet bzw. E.Mail Verkehr abgewickelt. In einem anderen Fall gab sich ein Täter als Kaufinteressent für ein Radio aus, das eine Pfrontenerin im Internet zum Verkauf angeboten hatte. Zum Bezahlen der Rechnungen werden dann gefälschte Schecks, meist auf britische Pfund ausgestellt, verschickt. Die auf den Schecks angegebenen Beträge übersteigen die jeweiligen Rechnungsbeträge um ein Vielfaches. Die Opfer aufgefordert, nach dem Einreichen der Schecks bei der Bank, die überzahlten Beträge auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. Da sich im Nachhinein immer herausstellt, dass es sich bei den Schecks um Fälschungen handelt, bleiben die Einreicher der Schecks auf dem Schaden sitzen. Der in den zuletzt drei bei der Polizei Füssen angezeigten Fälle betrug dieser jeweils mehrere Tausend Euro.

Die Polizei rät deshalb dringend, die Echtheit von Schecks so gut als möglich zu prüfen. So wiesen z. B. einige der eingereichten Schecks plumpe Schreibfehler auf, die alleine schon das Misstrauen erwecken sollten. Skeptisch sollte man werden, wenn der Betrag auf dem Scheck nicht mit dem Rechnungsbetrag übereinstimmt und eine Rückzahlung des Mehrbetrages verlangt wird. Im Zweifelsfall wird empfohlen, den Vorfall, am besten samt Scheck, bei der Polizei zu melden. Die Ermittlung der Täter gestaltet sich meist schwierig, da sich die Betrüger im Ausland aufhalten.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 21.03.13

Das Prozedere der Täter ist hierbei meist das Gleiche. Der Betrüger meldet sich beispielsweise als möglicher Käufer eines z. B. bei Amazon, Ebay, kalydo.de, autoscout24.de, mobile.de oder bei einem anderen Portal inserierten Fahrzeuges/Gegenstandes bei dem Verkäufer oder gibt sich als Mieter bei einem Beherbergungsbetrieb aus. Der Interessent möchte unbedingt den Zuschlag erhalten und schickt einen Scheck zu, der auf eine höhere Summe ausgestellt ist als tatsächlich erforderlich. Diese Überbezahlung wird oftmals mit einer fadenscheinigen Ausrede begründet.

Der Empfänger wird dann gebeten, die Differenz zwischen dem Kauf-/Mietpreis und dem Scheck am besten über einen Bargeld-Transfer-Service (z.B. Western Union) oder auf ein Bankkonto im Ausland anzuweisen.

Kommt der gutgläubig Handelnde dem Verlangen nach, wird der Scheck grundsätzlich nach der Einreichung bei der Bank zunächst auch gutgeschrieben.

Was leider jedoch oft übersehen wird, ist die Tatsache, dass dies nur unter Vorbehalt geschieht. Der Betrag kann noch innerhalb von 180 Tagen vom Gutschriftskonto zurück gebucht werden. Platzt der Scheck, bucht die Bank den gutgeschriebenen Betrag wieder zurück und der Verkäufer bleibt auf der bereits überwiesenen Differenz sitzen, da sich die Fälschung bzw. die fehlende Deckung des Schecks erst nach langwierigen bankinternen Überprüfungen herausstellt.

Die Auszahlung von angeblichen Differenzbeträgen an Kuriere bzw. die Rücküberweisung an den vermeintlichen Käufer sind bis dahin längst abgeschlossen und nicht mehr rückgängig zu machen. Oft sitzen die Täter zudem im Ausland.

Deshalb rät die Polizei: Informieren sie sich beim Empfang solcher Kaufangebote bitte ausführlich über ihren Geschäftspartner, z.B. im Internet, bei ihrer Bank oder der zuständigen Polizeidienststelle, damit sie nicht selbst auch Opfer dieser äußerst geschickt agierenden Betrüger werden.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 12.12.07

Ein Bewohner aus Ursberg bot auf einer Internetplattform einen Whirlpool zum Verkauf an. Am Montag, 03.09.2012, meldet sich ein vermeintlicher Interessent aus dem Ausland. Per E-Mailverkehr einigte man sich auf den Kaufpreis. Der Verkäufer erhielt einen Verrechnungsscheck, welcher erheblich höher ausgestellt, als der vereinbarte Kaufpreis war. Die Hausbank des Verkäufers stellte aber fest, dass der Scheck gefälscht war. Nachdem der Whirlpool immer noch beim Verkäufer steht, ist diesem kein Schaden entstanden. Es handelt sich um eine bekannte Masche. Der überbezahlte Betrag sollte hier auf ein Konto im Ausland überwiesen werden. Die Polizei warnt noch einmal davor, auf diese Art von Geschäften einzugehen. (Quelle: Polizeipresse Bayern v. 06.09.12).

Ein Leser der Pfiffigen Senioren hat im Internet sein Segelboot zum Verkauf angeboten, der Käufer aus dem Ausland bot sogar noch 100 Euro mehr, damit die Anzeige vom Verkaufsportal gelöscht wird. Der Leser hat insgesamt 6 gleichlautende Angebote erhalten, alle Absendemails hatten die Endung "@gmail.com" Er wird weder den Scheck i.H. von 10.000 Britischen Pfund einlösen, fast das doppelte seines Verkaufspreises, noch irgendwie weiter reagieren.

pdf-logo Mailverkehr zum Schiffsverkauf

Ein Leser der Pfiffigen Senioren hat bei "kalydo.de" eine Vitrine für 60 Euro angeboten. Hier der Mail-Verkehr, der sich daraus entwickelte.

Eine Leserin der Pfiffigen Senioren hatte einen Gasherd bei Quoka inseriert. Der Herd sollte 90,00 Euro kosten, nach ein paar Tagen bekam sie von einem michaelmoore007@yahoo.it einen Scheck einer deutschen Bank, abgesandt in England, ausgestellt auf 1.100 Euro. Auch hier wurde die Löschung des Inserats gewünscht.

pdf-logo Zu den weiteren Informationen über die Geschäftsabwicklung und Merkwürdigkeiten beim Mailverkehr.

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Die Mails der Betrüger

Ein Leser der Pfiffigen Senioren hat sich rechtzeitig informiert. Der Vermieter hatte von der Londoner Mietinteressentin keinen Scheck sondern eine Überweisung verlangt. Die Mietinteressentin hat weder ihre Kontaktdaten noch wie gewünscht, den Arbeitgeber mitgeteilt. Betrugsmail Zimmeranmietung Mailverkehr des Betrugsversuches

Quelle:Ein Leser der Pfiffigen Senioren v. 03.10.14

Vacation Rental & Payment,rachads1984@outlook.com
Eine Pfiffige Seniorin fiel nicht auf den Trick herein. Sie akzeptierte keinen Scheck und bestand auf Cash in Europa. Pech für den Betrüger. Zum Mailverkehr


Einem deutschen Zimmervermieter wurde aus England ein überhöhter Scheck über 7.800 € angeboten. Gefordert waren für die Unterkunft in Deutschland für 4 Personen lediglich 570 €. Angeblich wollten ursprünglich 9 Personen diese Reise antreten, 5 Gäste mussten absagen. Der Scheck war für den Aufenthalt von 9 Personen zuzüglich Automietung usw. ausgestellt. Die Differenz sollte nach Anweisung zurückgezahlt werden. Dem Leser der Pfiffigen Senioren kam die Sache zu Recht spanisch vor. Zu dem Mailverkehr

Ein Zimmervermieter hat den Braten gerochen. Er forderte für eine Zimmermiete 199,-€ + 200,- € Kaution. Übersandt wurde ein Scheck über 3.200 Pfund. Hier lesen Sie den Mailverkehr

Ein Leser der Pfiffigen Seniorin hat einen überhöhten Scheck für eine Zimmeranmietung über 5.500 P erhalten von einem

Dr Ian Reed

82, Kingston Rd

London, SW19 1JX

+447918100888

Der Leser hat an den tatsächlichen Dr. Ian Reid (nicht Reed) im College in Oxfort geschrieben - Ohne eine Antwort zu bekommen.

Eine Leserin dieser Seite bietet Ferienwohnungen an. Ein "John Paul Christ, johnpaulchrist21980@gmail.com", 63 Leeds Oxford Road, Manchester, hatte für 3 Personen einen Aufenthalt vom 31. Dezember bis 31. Januar 2011 gebucht.

Auszug aus dem Mail aus England: "Vielen Dank für Ihre Antwort und Unterstützung so weit. Ich habe gerade Vereinbarungen mit dem Besucher geschlossen und sie haben beschlossen, bei Ihnen vor Ort für diesen Zeitraum zu bleiben. Allerdings Certified Bank Scheck von € (6.000 Euro) wurde früher von den Autoritäten, die das Sponsoring der Gast, besuchen gemacht werden. Der Scheck Zahlung gemeint war zur Deckung der Kosten für ihre Unterkunft, Mietwagen und anderen notwendigen Vorkehrungen für alle 10 Personen, die zunächst dazu bestimmt waren, für diese Reise zusammen zu kommen, aber aufgrund einiger Umstände die anderen 7 Personen werden nicht in der Lage sein machen die Reise nicht mehr, so dass nur 3 Personen kommen jetzt.

Ich werde nicht in der Lage sein, eine Kaution gesondert zu machen, weil das ganze Geld für die Bezahlung ihrer Unterkunft bedeutete in einem Paket prüfen kommen, deshalb habe ich angewiesen worden, senden Sie die Scheck, so, wenn Sie die Zahlung per Scheck müssen Sie auf Vorsteuerabzug sind erhalten die Kosten für Ihre Unterkunft Dienste und halten Sie die Balance von ihrem Geld, die bereits von Sponsoren für andere Logistik-Arrangements für den Gast bestellt worden ist. Ich gebe Ihnen weitere Anweisungen, wie das Gleichgewicht zu verwenden. Ich brauche dich um dies zu bestätigen und die folgenden Informationen..." usw.

Eine Leserin der Pfiffigen-Senioren bietet im Internet Ferienwohnungen an. Nach einem Mietangebot aus England hat sie auf die E-Mail geantwortet, ihre Preise für die Ferienwohnung mit Küchenbenutzung genannt und darauf hingewiesen, dass Flug und Mietauto in England zu organisieren seinen.

Zeitgleich mit der Rückantwort auf ihre Antwort kam eine weitere Anfrage für Teilnehmer einer (akademischen) Exkursion. Eine Rückfrage bei ihrem Fremdenverkehrsbüro ergab: Hände weg, da sind Geldwäscher oder Betrüger zu Gange.

Eine Leserin hat uns freundlicherweise die E-Mails aus England zur Verfügung gestellt. Zu den Mails

Eine Zimmervermieterin aus Österreich ist durch diesen Artikel hellhörig geworden und auch sie hat uns die Mails zur Veröffentlichung zugesandt. Zu den Mails

Und hier noch ein Mail, an einen Wohnungsanbieter in der Schweiz nach dem gleichen Muster.

In einem anderen Fall lief der Betrug unter dem Namen einer einzelnen Frau, deren Firma den Scheck "versehentlich" zu hoch ausgestellt hat. Dem Mail waren dreist sogar 2 Fotos von der potentiellen Mieterin beigefügt. Wer weiß, wessen Foto die Betrügerin da missbraucht hat. Zu dem Mail

Ein Zimmervermieter aus Dänemark hat uns einen Reisescheck - Betrugsversuch mit einer FeWo-Anmietung über das Portal fewo-direkt mitgetelt. Zu den Mails aus England

Hier der Mailverkehr, den ein Leser zur Verfügung gestellt hat. Er hatte eine Wohnung bei dem Portal ferienwohnungen-total.de inseriert.

Vorsicht auch Bezahlung mit gefälschten Travellerschecks

TV-Team kommt

Die jüngste Masche schildert Reiner Alles, stellvertretender Leiter der Polizei in Türkismühle: Per E-Mail aus dem Ausland suchen Unbekannte den Kontakt zu Ferienwohnungsbesitzern. "Es wird ein TV-Team angekündigt, dass gleich für vier Wochen die Wohnung mieten will." Die Reservierungsanfrage, ob die Unterkunft frei ist und was sie für den besagten Zeitraum kostet, ist meist auf Englisch verfasst.

Alles: "Auf die Besitzer wirkt diese Anfrage natürlich verlockend, weil sie auf den ersten Blick eine sichere Einnahmequelle über einen längeren Zeitraum verspricht." Die Angesprochenen antworteten auch prompt.

Einige Tage später flattere ein Scheck bei den Wohnungsbesitzern im Landkreis ein. "Doch statt der eigentlichen Mietsumme ist der Scheck deutlich überdotiert." Statt beispielsweise der 2000 Euro liege der Betrag um die 5000 Euro. Der vermeintliche Kunde fordere vom Vermieter kurz darauf, den überschüssigen Betrag auf ein ausländisches Konto zu überweisen.

Polizeihauptkommissar Alles warnt: Bloß kein Geld überweisen. Denn die Schecks seien in der Regel nicht gedeckt. Damit sei das aufs fremde Konto überwiesene Geld pfutsch.

Quelle: Saarbrücker Zeitung (www.saarbruecker-zeitung.de) v. 24.11.09

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Geldwäsche durch betrügerische Zimmeranmietungen

In E-Mails, die meist in englischer Sprache verfasst sind, buchen die Betrüger Ferienunterkünfte und überweisen dann weit überhöhte Beträge auf die Konten der Vermieter. Die Differenz wird rückerstattet - und schon ist das Geld "sauber". Wenn Sie als Vermieter den Verdacht hegen, auf diese Weise in illegale Aktivitäten verstrickt zu werden, so wenden Sie sich bitte an die Polizei.

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PkW-Verkauf, Überzahlung

Fall 1

Die Betroffene hatte ihr Fahrzeug auf einer Internetplattform zum Verkauf eingestellt. Sie wurde sich mit einem Kaufinteressenten einig und gab diesem ihre Bankverbindung durch. Der Käufer überwies "versehentlich" einen viel zu hohen Betrag. Er bat die Autoverkäuferin um schnelle Rückerstattung des zu viel bezahlten Betrags über ein Geldtransfer-Unternehmen. Die 48-Jährige machte dies umgehend. Zeitgleich ließ der Kaufinteressent über seine im Ausland ansässige Bank die Überweisung rückgängig machen. Der Frau entstand dadurch ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Tipp: Augen auf beim Autoverkauf! Seien Sie bei Kaufangeboten aus dem Ausland sehr vorsichtig. Bei Geldüberweisung ins Ausland kommt es bei privaten Fahrzeugverkäufen häufig zu Betrugsdelikten. Bestehen Sie beim Autoverkauf an privat immer auf Barzahlung und einen soliden Kaufvertrag.

Quelle: Polizeipresse Ulm, news aktuell v. 31.03.17

Fall 2

Ein 56-jähriger Anzeigenerstatter teilte der Polizei in Gadebusch am gestrigen Tage mit, dass er vor einigen Wochen seinen Audi über eine Internetplattform für 1.050 Euro angeboten habe. Mitte März habe sich eine Interessentin gemeldet, die das Fahrzeug telefonisch erwarb. Einige Tage später ging bei dem Verkäufer, wie bei dieser Betrugsmasche üblich, ein Scheck mit einer wesentlich höhere Summe (2.800 Euro) ein. Auf Nachfrage des Verkäufers hinsichtlich der Überzahlung, teilte die Käuferin mit, dass dieses Geld für den Transport gewesen sei und bat den Verkäufer, den überzahlten Betrag per Western Union in die Ukraine zu überweisen.

A Den Scheck, der der ersten Überprüfung standgehalten hatte, ließ der Verkäufer bei seiner Bank, seinem Konto, gutschreiben. Anschließend überwies er die geforderte Summe in Höhe von 1.630 Euro an den angeblichen Spediteur. Einen Tag später meldete sich die "Käuferin" erneut. Nun äußerte sie aufgrund einer plötzlich aufgetretenen schweren Erkrankung, vom Vertrag zurücktreten zu müssen und brachte den Verkäufer dazu, 800 Euro an einen angeblichen Arzt zu überweisen. "Großzügiger Weise" solle der Verkäufer den Rest (370 Euro) für seine erlittenen Unkosten behalten. Kurze Zeit später "platzte" der Scheck und die Bank buchte die 2.800 Euro zurück.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser Betrugsmasche. Bei Überzahlung und damit einhergehenden geforderter Rückzahlung von Differenzbeträgen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Fahrzeugen oder anderen Gegenständen ist äußerste Vorsicht geboten. Gegen Sie hundertprozentig sicher, dass Schecks gedeckt sind. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, wenn potentielle Käufer aufs Tempo drücken. Bedenken Sie, dass, wie z. B. in diesem Fall, Zahlungen über Western Union anonym erfolgen. Das heißt, der Geldabholer benötigt kein Empfängerkonto und wird somit namentlich nicht erfasst.

Quelle: Polizeipresse Wismar, news aktuell v. 24.03.17

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Vorsicht bei Kfz-Interessenten aus dem Ausland

Die Polizei Salzgitter warnt eindringlich vor Kfz.-Geschäften im Internet,wenn es um vermeintliche Geschäftspartner aus dem Ausland geht. Häufig sind günstige Angebote auf Internetverkaufsplattformen der Grund für meistens naive Interessenten, die ein "Schnäppchen" machen wollen und hinterher als Betrogene dastehen.

Die Polizei Salzgitter warnt davor, auf Auslandsgeschäfte dieser Art einzugehen. Keinesfalls sollten Gelder im Voraus (sogenannter Vorausbetrug) per Banküberweisung und schon gar nicht per Western Union oder einen anderen Gelddienstleister überwiesen werden.

In den jetzt bekannt gewordenen Fällen - Massenstraftaten der sogenannten Nigeria-Connection - melden sich Interessenten aus dem Ausland auf ein Pkw-Verkaufsangbot im Internet und bekunden Interesse.

Zur Bezahlung werden summenmäßig deutlich über dem Kaufpreis liegende Schecks übersandt. Die Verkäufer - hier zwei Bürger aus Salzgitter - werden gebeten, die über dem Kaufpreis liegende Summe direkt ins Ausland zu überweisen (meistens per Western Union). Bei den übersandten Schecks handelt es sich fast immer um Totalfälschungen.

Nach Einlösung der Schecks bei dem eigenen Bankinstitut kommt teilweise erst in drei oder vier Wochen das böse Erwachen: dann nämlich wird der Gesamtbetrag dem eigenen Konto zuzüglich Gebühren zurückbelastet. Der Schaden ist eingetreten.

Die Ermittlungen nach den geschickten Auslandstätern verlaufen in aller Regel im Sande. Also: seien Sie vorsichtig. Machen Sie keine Vorausüberweisungen ins Ausland. Gehen sie auf derartige Angebote gar nicht erst ein. Je günstiger ein Angebot ist, desto größer ist die Betrugswahrscheinlichkeit

Tipp für Autoverkäufer:
Banken brauchen im internationalen Zahlungsverkehr zwischen acht und 70 Tagen zur Scheckprüfung. Der Betrag wird zunächst erstmal unter Vorbehalt gutgeschrieben. Platzt der Scheck später, bucht die Bank den Scheckbetrag zurück, der Kontoinhaber ist das vorbehaltlich gutgeschriebene Geld los. Man kann aber auf dem Scheckeinreichungsformular "Gutschrift nach Eingang" ankreuzen. Auto und Papiere gibt der Käufer dann eben erst raus, wenn der Zahlungseingang im Kontoauszug belegt ist.