gegen Trickdiebe und Trickbetrüger außer Haus

Einkauf mit EC-Karte, Girocard, Kreditkarte

EC-KarteVisacard prepaidkarte Mycard2go Payback-Maestro-Karte


In Deutschland sind 103,1 Mio Bankkundenkarten mit Zahlungsfunktion (ohne Kreditkarten) ausgegeben (Stand 2014 Deutsche Bundesbank)

Einkauf - Einfach und bequem

Sie müssen nicht viel Geld mit sich herumtragen, haben nie zuwenig Geld mit, die Karte wird in den meisten Geschäften und Tankstellen akzeptiert. Eine bequeme und praktische Sache. In Deutschland sind ca. 114 Millionen Debit- und Kreditkarten ausgegeben. Ein Viertel des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel wird mit EC-Kartenzahlung abgewickelt

Kartenhzahlung wird komplizierter

Eine EU-Verordnung Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge; Artikel 8 Absatz 6 sieht vor, dass der Verbraucher bei jedem Kauf wählt, welches im Hintergrund laufende System er nutzen will.

Der Hintergrund: Die deutschen Geldinstitute müssen ihre Bankkarten (früher: EC-Karten) mit Bezahlsystemen ausstatten, die den Transfer vom Konto zum Händler durchführen. Innerhalb Deutschlands setzen die meisten dafür auf "Girocard". Damit die Karte aber auch im Ausland akzeptiert wird, unterstützt sie in der Regel zusätzlich das System "Maestro" (von der Firma Mastercard) oder "V Pay" (Firma Visa).

Das deutsche Girocard-Verfahren via Bank ist für die Händler deutlich günstiger als die Kreditkarten-Zahlfunktion. Zahlt der Kunde wüber das Girocardsystem, belaufen sich die Kosten auf bis zu 0,3 Prozent des Umsatzes. Wählt er die Abwicklung über Mastercard oder Visa, wird mindestens das Doppelte fällig.

Kreditkarten betrifft die EU-Verordnung übrigens zunächst nicht. Hier können die Händler weiterhin selbst bestimmen, welcher Dienst die Zahlung abwickelt.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern v. 31.0816

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Informationen zum Bezahlen Im europäischen Raum finden Sie beim Europäischen Verbraucherzentrum

Es gibt verschiedene Systeme:

Das EC-Kartenverfahren (Girocard) wird über den Zentralen Kreditausschuss reguliert, Maestro ist das Debitkartenverfahren der Kreditkartenorganisation Mastercard.

VPay gehört zum Hause Visa Europe und ist europaweit einsetzbar zum Bezahlen und Geldabheben VPay basiert auf der Chip-Technologie

Mit der kostenfreien Payback-Maestro-Karte kann man weltweit bargeldlos über das Debitverfahren von Mastercard bezahlen und gleichzeitig Punkte sammeln. Darüber hinaus können die Karten für die kontaktlose Bezahltechnologie "PayPass" eingesetzt werden. Das Bankkonto muss bei dieser Karte nicht gewechselt werden.

Bezahlen mit Bitcoins: Bitcoins sind eine digitale Währung, siehe Wikipedia. Es gibt Bitcoin-Geldautomaten, in Luxemburg gibt es eine EU Bitcoin-Börse. Über Handel und Kurse informiert die Webseite www.bitcoin.de.

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PIN selbst bestimmen, Wunsch-PIN

Die Deutsche Bank bietet bereits Wunsch-PINs an. Ab Februar 2012 können Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken ihre PIN für den Geldautomaten selbst festlegen. Die PIN-Änderung auf eine persönliche Wunsch-PIN wird direkt am Automaten möglich sein. Wer aber z.B.sein Geburtsdatum wählt, macht es Dieben leicht: Wird mit der Geldbörse auch der Ausweis geklaut, hat der Dieb auch gleich die PIN. Auch wichtige Jahreszahlen wie z.B. 1492 (Kolumbus) oder 1989 (Fall der Mauer) oder womöglich gar 4711 sollte man meiden.

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Keine EC-Karte für Senioren?

SeniorenEhepaar mit durchkreuzter EC_karte

Wie die Verbraucherzentrale Hamburg mitgeteilt hat, gibt es Banken, die älteren Menschen nur eine Kundenkarte ausstellen. Damit können sie zwar an Geldautomaten des jeweiligen Instituts Geld abheben, nicht aber am Automaten einer anderen Bank oder Sparkasse. Außerdem kann man die Kundenkarte nicht zur Bezahlung in Geschäften benutzen.

Sollte Ihnen eine derartige Diskriminierung widerfahren, wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale oder an die Beschwerdestellen der Banken.

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Sicherheitslücke bei EC-Kartenzahlung

T-Experten haben eine Sicherheitslücke im Bezahlsystem mit EC-Karten aufgedeckt. Kriminelle Hacker könnten mit wenigen Informationen Händler und Geschäfte um ihr Geld bringen. IT-Experten haben einem Team aus WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung am Beispiel des Maus Shops demonstriert, wie solche Geräte mit einem simplen Trick gekapert werden können - und Kriminelle im großen Stil Geld abschöpfen können. Doch die Betreiber der Bezahlsysteme reden das Risiko klein.

Die Schwachstellen in Bezahlprotokollen betreffen fast alle Bezahlterminals in Deutschland und somit alle Einzelhändler, Hotelbetreiber, Tankstellen" Man braucht zum einen ein Service-Passwort. "Das sollten eigentlich nur die Techniker haben", sagt Fabian Bräunlein, einer der Forscher, "aber netterweise ist das auf allen Geräten eines Netzbetreibers gleich. In unserem Fall stand es sogar im Internet."Im zweiten Schritt benötigt man die Terminal-ID, mit der jedes Gerät eindeutig zu identifizieren ist: Diese steht auf dem Beleg, den jeder Kunde bei seinem Einkauf erhält. Und final braucht der Angreifer noch ein paar Zahlen, die sich leicht ermitteln lassen. Wie wollen die Forscher nicht verraten.
Quelle: www.tagesschau.de v. 22.12.15

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Betrüger kommen leicht an EC-Karte und PIN

Betrügern wird es leicht gemacht, an fremde EC-Karten inklusive PIN zu kommen. Das berichtete die WDR-Sendung "Kriminalreport" am 03.05.10

Ein Lockvogel hat unter dem Namen eines anderen Bankkunden bei Servicecentern von Banken angerufen, um einen Wohnortwechsel zu melden. Dieser Anruf wurde bei den 10 größten deutschen Kreditinstituten getätigt: Bei der Hälfte reicht für einen solchen Vorgang ein formloses Schreiben. Mit diesem Brief wird dann gleichzeitig eine neue EC-Karte bestellt. Das Antwortschreiben der Bank lag sieben Tage später inklusive neuer PIN im Briefkasten der Scheinadresse, die der Lockvogel angegebenen hatte. Die von den hinterlegten Unterschriften abweichenden Fälschungen wurden als solche nicht erkannt. Das zeigt massive Mängel im Sicherheitssystem der deutschen Geldinstitute. (Quelle: news aktuell gmbh v. 02.05.10. WDR v. 03.05.10)

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Statistik Betrugsfälle 2015

Vorschau Kartenbetrug 2015 Kartenbetrug laut polizeilicher Kriminalstatistik 2015

Laut polizeilicher Kriminalstatistik 2015:

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Im Ausland

Im Jahr 2013 wurden im Ausland bei Manipulationen von insgesamt 487 Geldautomaten und POS-Terminals deutsche Kartendaten abgegriffen. Das entspricht einem Rückgang von rund 41 % gegenüber 2012. Zudem liegt die aktuelle Fallzahl um 29 % deutlich unter dem Ddurch-­ schnittlichen Wert der letzten fünf Jahre (689 Fälle) (Quelle: Zahlungskartenkriminalität Bundeslagebild BKA 2013)

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Bargeld abheben mit dem Personalausweis

Elektronischer Personalausweis Ab November 2010 gibt es den neuen elektronischen Personalausweis. Mit dem Ausweis und einer sechsstelligen PIN-Nummer könnte man Geld abheben. Die Bundesdruckerei hat auf der Cebit 2012 und 2013 in Hannover einen Geldautomaten vorgestellt, bei bei dem man Kontoeröffnungen und Bargeldabhebungen mit dem Personalausweis vornehmen kann. Der Ausweis wird nicht in einen Schlitz gesteckt, sondern auf ein Lesegerät gelegt. Die Daten werden über Funk ausgelesen und man muss die 6-stellige PIN auf der Tastatur eingeben. Um das Verfahren in Gang zu bringen, ist die Zertifizierung durch die Banken erforderlich. Laut Auskunft der Bundesdruckereimitarbeiter auf der Cebit sind keine neuen Geldautomaten nötig, sie müssen nur an das Verfahren angepasst werden.


Beim Einkaufen wird der Ausweis auf ein Lesegerät gelegt und die sechsstellige PIN eingegeben.

Das würde die EC-Karte im Inland überflüssig machen.

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SMS-Alarm bei jedem Einsatz der Kreditkarte

Visa will ab April 2010 die Kreditkarteninhaber per SMS informieren, wenn mit der VISA-Karte bezahlt wird. Die Funktion namens "Visa Alert" soll ab April in Deutschland verfügbar sein.

Das Bezahlen soll nur noch unter der Angabe der Geheimzahl möglich sein. Mit diesen Maßnahmen soll Kartenmissbrauch schneller aufgedeckt werden.

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Sicherer mit Prepaid-Kreditkarte

Bei diesen Karten kann man nur über sein aufgeladenes Guthaben verfügen, eine Bonitätsprüfung entfällt, kaum Missbrauchsmöglichkeiten. Bei Karten-Datenklau weiß der Dieb nicht, wieviel Guthaben auf der Karte ist. Bei hohen Beträgen wird die Karte vom System abgelehnt.

Die Visa "mycard2go Prepaid Visa Card" zum Mitnehmen gibt es für 9,95 € an Tank­stellen, Kiosken und in kleinen Lebens­mittel­läden, sie kann sofort einge­setzt werden. Weitere Informationen zu dieser Karte finden Sie bei www.mycard2go.com

Viele Vertragsbedingungen von Prepaid-Kreditkarten gestatteten allerdings doch das Schuldenmachen. Mehrere Banken haben sich nach Abmahnung durch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bereit erklärt, bei Prepaid-Kreditkarten auf Klauseln zu verzichten, die einen Schuldenaufbau ermöglichen.

Allerdings akzeptieren nicht alle Restaurants und nicht alle Autovermietungen eine Prepaidkarte.

Prepaid-Kreditkarten können allerdings teuer sein. 100 Euro Ausgabe- und Jahresgebühr sind nicht selten.

Mobiles Bankkonto fürs Smartphone

Mit dem O2 Banking Konto eröffnet man ein vollwertiges Girokonto bei der in Deutschland lizenzierten Fidor Direktbank. Die Gelder sind durch die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Die Eröffnung eines O2 Banking Kontos belohnt O2 wir mit mehr Daten für den O2 Tarif. Danach sammet man automatisch beim Shoppen mit der O2 Banking Karte weiteres Datenvolumen. Die kostenlose Debit MasterCard ohne Schufa-Check ist bei dem Konto mit dabei. Man kann weltweit bezahlen oder Geld abheben und der Betrag wird sofort von dem O2 Banking Konto abgebucht.

Über die O2 Banking App kann Geld an die Handy-Kontakte gesendet werden. Bei der Registrierung wird das O2 Banking Konto mit deinem Smartphone gekoppelt. Nur dieses Gerät kann dann auf die App zugreifen. Doppelt sicher mit einem Fingerabdruck. Kontogebühren entfallen ab einem Umsatz von 100 Euro, sonst werden 99 Cent pro Monat fällig. Gehaltskonten sind generell kostenlos. Weitere Infomationen bei www.o2online.de/banking