gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Skimming am Fahrscheinautomaten

Die Manipulation von Fahrkartenautomaten scheint für die Täter wenig lukrativ zu sein, da der Anteil der Kartenzahlungen an den betroffenen Automaten deutlich geringer war als der der Barzahlungen. In der ersten Jahreshälfte 2012 wurden insgesamt drei Manipulationsfälle an entsprechenden Automaten polizeilich bekannt.

Bundeslagebild cybercrime 2015 des BKA Interessante Einzelheiten finden Sie im Bundeslagebericht Cybercrime 2015 (PDF Datei) des BKA

Ende März 2011 wurden erstmals in Deutschland Fälle bekannt, bei denen an Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn Magnetstreifendaten und PIN erlangt wurden. Die Kartendaten wurden anschließend auf gefälschte Karten übertragen und an Geldautomaten in Slowenien missbräuchlich eingesetzt.

An Bahnhöfen in Rheinland, Ruhrgebiet und in Ostwestfalen sind die ersten Fälle aufgetreten, bei denen sie Fahrscheinautomaten mit "Skimming-Technik" präpariert haben. Die Täter gingen genauso vor wie an Geldautomaten: Sie befestigten täuschend echt aussehende Vorsatzgeräte am Karteneinzugsschlitz und eine Miniaturkamera oberhalb des Tastaturfeldes zum Ausspähen der PIN.

Mit den ausgespähten Daten fertigen sie Kartendubletten an, mit denen die Täter meistens im Ausland Geld von den Konten der Karteninhaber abheben.

So schützen Sie sich vor Skimming am Fahrkartenautomaten

Tipps des Landeskriminalamtes NRW und der Bundespolizei: