gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Kontaktlos bezahlen mit Karte oder Handy

Kwitt, Geld per Handy senden und empfangen

Kwitt ist ein Service der Sparkassen. Voraussetzung ist ein onlinefähiges Girokonto. Nach einer einmaligen Online-Registrierung kann man mit der Sparkassen-App loslegen.

Geld verschicken kann man an Sparkassen-Kunden sowie an Kunden anderer Banken. Man braucht nur die Handynummer des Empfängers. Auch ein zusätzliches Kennwort und auch Kontonummerneingabe sind erforderlich – stattdessen genügen der Zugriff auf die Sparkassen-App und die Mobilfunknummer des Empfängers im Adressbuch. Bis 30 Euro kann der Betrag ohne TAN verschickt werden. Der Empfänger erhält dann eine Benachrichtigung. Sollte er nicht bei Kwitt angemeldet sein, erhält er eine Nachricht mit einem Link auf eine Webseite, auf der er seine IBAN für die Transaktion angeben kann. Die Zahlung wird wie eine ganz normale Überweisung am nächsten Tag gutgeschrieben.

Grundsätzlich gilt bei Kwitt, dass sich Nutzer einander nur als registriert sehen, wenn sie sich gegenseitig im Telefonbuch ihres Smartphones gespeichert haben. Unter „Einstellungen“ können Sie festlegen, dass Sie Kwitt auch mit unbekannten Kontakten nutzen möchten. Dann kann Ihnen jeder Kwitt-Nutzer, der Ihre Handynummer gespeichert hat, Geld oder Anforderungen senden

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Payback, Bezahlen mit Smartpohne

Neben dem Sammeln von Treuepunkten und dem Einsatz von mobilen Rabatt-Coupons soll nun auch mit Payback und dem Smartphone bezahlt werden. Die Kundenkarten-App erhält eine Bezahlfunktion. Zum Bezahlen muss man Payback (Dienstleister Intercard) ein SEPA-Lastschrift-Mandat erteilen und die Kontodaten eingeben. Danach erhält man eine E-Mail mit einer Bestätigung des SEPA-Mandats. Nun muss noch eine 4stellige PIN angelegt werden. Die App und das Bezahlen sind kostenlos. Die Payback-Karte kann in Form eines Strichcodes auf dem Smartphone angezeigt werden – das ersetzt die Bonuskarte. Zum Bezahlen kann man einen QR-Code generieren.

Bezahlt mit eigenen Daten, wie Name, Geburtsdatum, Adresse, Kontodaten, Vorlieben beim Einkauf. Bei Standortabfragen kann Payback gleich mal Werbegutscheine für nahegelegene Geschäfte schicken. Man muss halt abwägen ob man bereit ist, eine große Menge persönlicher Daten, inklusive des Standorts, preiszugeben,

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Mit Smartphone kontaktlos bezahlen

Zum Bezahlen z.B. im Zug oder im Supermarkt braucht man ein NFC-fähiges (Near Field Communication) Handy. Die Zahlung wird über eine Funkverbindung abgewickelt. Man bezahlt, indem man das Handy vor das NFC-fähige Zahlungsterminal hält, z.B. an den Touch-Point bei der Bahn am Parkscheinautomat oder an eine so ausgerüstete Supermarktkasse und eine PIN eingibt. Die Daten werden bei einer Reichweite von nur 10 cm verschlüsselt übertragen. Der Betrag wird später vom Konto abgebucht. Wallet-Apps werden von vielen Mobilfunkanbietern zur Verfügung gestellt (z.B. mPass, SmartPass von Vodafone, Base-Wallet).

Je nach Anbieter können Kleinbeträge (meist 20 -25 €) ohne PIN-Eingabe) abgebucht werden

Vorteil: Kein Kleingeld nötig. Bei Diebstahl kann Handy gesperrt werden, Zahlung ist relativ sicher.

Aber auch wer kein NFC-fähiges Smartphone hat, kann mit dem Handy bezahlen. Im Rahmen des Registrierugsprozesses der Wallet-App lassen Sie sich einen NFC-fähigen Sticker zusenden. Der wird auf die Rückseite des Smarthones geklebt und fertig.

Nach dem Bezahlvorgang erhalten Sie auf dem Smartphone eine Benachrichtigung über die Abbuchung.

Wer mit dem Smarthone bezahlt, sollte ein Anti-Viren-Programm auf dem Handy haben, denn auch diese Handys sind angreifbar.


Handy als Lesegerät für Kreditkarten

handykartenlesegeraet Taxifahrer können direkt aus der Taxi.de-App heraus ec-, MasterCard und Visa-Kartenzahlungen annehmen - für lediglich 2,75% pro Transaktion. Mit dem Verfahren des Unternehmens SumUp kann jeder Selbständige und Kleinunternehmer Kartenzahlungen akzeptieren - auch unterwegs. SumUp ermöglicht es Taxi.de, ein komplettes Bezahlsystem in seine Fahrer-App zu integrieren und somit sein Serviceangebot deutlich auszubauen. Die Einbindung erfolgt über die Nutzung der SumUp API.

Alles was ein Fahrer dazu benötigt ist sein Smartphone, die Taxi.de- und SumUp-App sowie den kostenlosen SumUp Kartenleser. Das Abrechnen von Trinkgeld ist möglich, auch Kunden, die nicht über Taxi.de gebucht haben, können problemlos mit Karte zahlen. Weitere Info bei www.taxi.de und www.sumup.de.

Quelle: news aktuell v. 07.12.12

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Mit Kreditkarte kontaktlos bezahlen

Auch mit der Visakarte (V-Pay) und mit der Mastercard (Maestro) kann man kontaktlos bezahlen. Zum kontaktlosen Bezahlen wird die Geldkarten-Funktion mit der mit der Near Field Communication Technik aufgerüstet, die die Bezahl-Information an das Lesegerät überträgt. Die Bezahlkarte einfach über das Terminal halten und der Zahlungsvorgang ist abgeschlossen. Auch hier kann an der Ladenkasse bei Kleinbeträgen (20-25 €) auf die PIN-Eingabe verzichtet werden. Die Kartendaten werden dabei drahtlos zwischen der mit einem RFID-Chip ausgestatteten Karte und dem Leseterminal übertragen. Kunden können die Funkschnittstelle nicht selbst deaktivieren

Wird eine Kreditkarte gesperrt, können die Diebe mit ihr auch nicht mehr kontaktlos zahlen. Auch die Banken sichern sich ab. Sie legen fest, wieviel kontaktlose Bezahlvorgänge möglich sind. Der Chip auf der Karte speichert die Anzahl der Bezahlvorgänge. Beim festgelegten Maximalvorgang ist eine Online-Anfrage des Händlers nötig.
Daten klauen: Die Daten werden zwischen Karte und Terminal verschlüsselt übertragen

Sobald ein Kunde nicht nur die Karte mit sich trägt, sondern auch eine Kundenkarte oder Rabattkarte beim Bezahlen benutzt, kann eine eindeutige Verbindung zur Person hergestellt werden." Das Kaufverhalten eines Kunden ließe sich protokollieren: z.B. wenn er beim nächsten Einkauf mit Bargeld bezahlt, die kontaktlose Karte aber in der Geldbörse liegt.

Verschiedene Firmen bieten Schutzhüllen, Portemommaies, Brieftaschen mit Spezialfolie an, die das Auslesen des RFID-Chips verhindern. Man liest auch immer wieder, dass Alufolie ein Auslesen des Chips verhindert. Die Meinungen gehen da auseinander. Laut Wikipedia genügt bei hohen Frequenzen über 1 MHz das Umwickeln mit dünner Alufolie. Alufolie reisst leicht, es müssten schon mehrere Schichten übereinander sein. Die Banken liefern keine Schutzhüllen.
Noch sicherer ist es, die Kleinbeträge bis 20 Euro wie bisher mit Bargeld zu bezahlen.

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Kontaktlos zahlen mit Girocard (EC-Karte) bezahlen

Zum kontaktlosen Bezahlen wird die Geldkarten-Funktion mit der mit der Near Field Communication Technik NFC aufgerüstet, die die Bezahl-Information an das Lesegerät per Funk überträgt. Zum Bezahlen wird die Karte an ein Lesegerät gehalten und der Betrag (höchstens 20-25 Euro ohne PIN-Eingabe) wird abgebucht. Der Bankkunde hat keine Wahl, eine EC-Karte ohne diese Funktion kann er nicht wählen.

girogo-Logo In Geschäften mit diesem Logo können Sie kontaktlos bezahlen. (Bildquelle: www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de) Mit Giro kann kann nur dann bezahlt werden, wenn das Guthaben auf der Girogo-Karte ausrecht. Maximal dürfen 200€ aufgeladen werden. Der Chip kann wie bisher am Geldautomaten aufgeladen werden. Die teilnehmenden Banken bieten auch Lademöglichkeiten bei ausgewählten Einzelhändler.

Nach erfolgreichen Pilotierungen im Raum Kassel und der schrittweisen Ausstattung bereits zahlreicher Bankkunden mit einer girocard, die das kontaktlose Bezahlen auf Basis des weltweiten Standards Near Field Communication (NFC) erlaubt, stellt jetzt auch der Handel seine Infrastruktur um. Nachdem EDEKA-Hessenring in der Pilotregion Kassel seine Bezahlterminals mit NFC-Funktionalität ausgestattet hat, will noch im ersten Quartal 2017 Esso das kontaktlose Bezahlen mittels girocard an seinen Kassen ermöglichen. Als Lebensmitteleinzelhändler möchte Lidl in diesem Frühjahr das kontaktlose Bezahlen mit der girocard bundesweit in allen rund 3.200 Filialen einführen (Quelle: Pressemitteilung Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken v. 27.01.17)

Verlieren Sie die EC-Karte, ist das eingezahlte Guthaben futsch. Wird eine Kreditkarte gesperrt, können die Diebe mit ihr auch nicht mehr kontaktlos zahlen.

Auch die Banken sichern sich ab. Sie legen fest, wieviel kontaktlose Bezahlvorgänge möglich sind. Der Chip auf der Karte speichert die Anzahl der Bezahlvorgänge. Beim festgelegten Maximalvorgang ist eine Online-Anfrage des Händlers nötig.

Daten klauen: Die Daten werden zwischen Karte und Terminal verschlüsselt übertragen. Datenschützer bemängeln, dass die letzten 15 Bezahlvorgänge, mit Datum Uhrzeit, Händler und die letzten 3 Prepaid Ladevorgänge unverschlüsselt gesendet werden

Sobald ein Kunde nicht nur die girogo-Karte mit sich trägt, sondern auch eine Kundenkarte oder Rabattkarte beim Bezahlen benutzt, kann eine eindeutige Verbindung zur Person hergestellt werden."

Das Kaufverhalten eines Kunden ließe sich protokollieren: z.B. wenn er beim nächsten Einkauf mit Bargeld bezahlt, die kontaktlose Karte aber in der Geldbörse liegt. Auch hier wären Schutzhüllen gegen das Auslesen von Daten sinnvoll; die Banken liefern keine Schutzhüllen.

Verschiedene Firmen bieten Schutzhüllen, Portemommaies, Brieftaschen mit Spezialfolie an, die das Auslesen des RFID-Chips verhindern. Man liest auch immer wieder, dass Alufolie ein Auslesen des Chips verhindert. Die Meinungen gehen da auseinander. Laut Wikipedia genügt bei hohen Frequenzen über 1 MHz das Umwickeln mit dünner Alufolie. Alufolie reisst leicht, es müssten schon mehrere Schichten übereinander sein.

Kreditkartenzahlung per Fingerabdruck

Eine neue mit NFC ausgestattetete Mastercard ermöglicht das Bezahlen mittels Fingerabdruck. Der Scanner liegt gegenüber dem EMV-Chip auf der Vorderseite der Karte. Eine kurze Berührung des Scanners genügt, um den Bezahlvorgang durchzuführen. Sämtliche Daten bleiben aus Sicherheitsgründen auf der Karte PIN-Eingabe und Durchziehen der Karte sind nocht mehr nötig. Der Kartenstart in den USA im Jahr 2015.

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Risiken NFC-Zahlung

Mit einem NFC-fähigen Smartphone und Apps wie Scheckkartenleser NFC lässt sich der Transaktionsverlauf der Mastercard auslesen, nicht nur PayPass-Zahlungen bis 25 Euro sondern alle, die mit der Karte durchgeführt wurden. Das berichtet der Blog https://metabubble.net vom 10.02.16 (englisch). Weitere Informationen siehe auch bei www.heise.de v. 10.02.16

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Haftung

Wurde die Karte oder das mit NFC-Chip ausgestattete Handy gestohlen bzw. in Verlust geraten, verständigen Sie so schnell wie möglich Ihren Zahlungsdienstleister. Sollten bereits unberechtigte Zahlungen erfolgrt sein, haftet der Kontoinhaber unabhängig vom Verschulden hierfür bis zu einem Betrag von 150 Euro. Unbegrenzt haftet nur, wer die Sorgfaltspflicht grob fahrlässig oder sogar vorsätzlich missachtet hat, z.B. Handy und PIN nicht vor Zugriff geschützt. Aber das muss der Zahlungsdienstleister beweisen.