gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Wann erfolgt ein negativer Schufa-Eintrag?

Vertragspartner der Schufa (z.B. Banken, Telekommunikationsunternehmen, Leasingfirmen und andere) melden nicht vertragsgerechtes Verhalten , wenn zwei Mahnungen versandt worden sind.

Ein Eintrag des Zahlungsverzugs in den Datenbestand der Schufa ist allerdings nur dann möglich, wenn die Forderung unbestritten ist. Wird eine Forderung bestritten, so ist die Übermittlung der Schuldnerdaten an die SCHUFA gesetzlich gemäß § 28 a Abs. 1 Nr. 4 BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) ausgeschlossen.

Zwischen Zustellung der ersten Mahnung und dem Eintrag bei der Schufa müssen mindestens vier Wochen vergangenen sein. Verbraucher müssen zudem darüber informiert worden sein, dass ein andauernder Zahlungsverzug zu einer Meldung an die Schufa führen kann.

Die Schufa wollte sogar Daten in sozialen Netzwerken wie Facebook sammeln, um die Bonität dieser Kunden einzuschätzen. Nach massiven Protesten von Datenschützern und Politikern ist dieses Projekt zum Glück geplatzt. Erst mal.

Strittige Telefonrechnung - kein negativer Schufa-Eintrag

Negativen Schufa-Eintrag vorzeitig löschen lassen

Ab dem 01.07.2012 können Verbraucher einen neu gemeldeten negativen Eintrag über eine nicht bezahlte Rechnung bis 2.000 Euro sofort löschen lassen, wenn sie vom Gläubiger innerhalb von sechs Wochen als beglichen gemeldet wird. Voraussetzung ist: Die Forderung muss erstmals gemeldet, offen, ausreichend gemahnt, unbestritten und nicht tituliert sein. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird das negative Merkmal umgehend wieder gelöscht.

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Gebührenfreie SCHUFA-Auskunft

Dem Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Datenschutzgesetzes vom 30.07.09 hat der Bundestag hat am 29.05.09 zugestimmt, der Bundesrat am 12.06.09. Die Neuerungen gelten ab 01.04.2010

Schufa-Auskunft:

Verbraucher dürfen die bei der SCHUFA und auch bei anderen Auskunfteien wie CREDITREFORM, INFOSCORE oder bei BÜRGELgespeicherten Daten einmal jährlich kostenlos einsehen..

Die Schufa Eigenauskunft kann unter www.schufa.de oder telefonisch unter 01805/7248 32 (14 Cent/Min). In der Eigenauskunft stehen alle Daten, die bei der Schufa gespeichert sind, wie Bankanfragen, bestehende Girokonten bezahlte Kredite (kredite werden 3 Jahre nach der Rückzahlung von der Schufa gelöscht), Zahlungsausfälle mit Namen der Gläubiger und der Basisscore.

Zur Prüfung der Identitäüt kann die Schufa eine Kopie des Personalausweises verlangen

Kostenlose Formulare für Auskunftsersuchen

Kostenlose Formulare für Auskunftsersuchen bei der Schufa und anderen Auskunftsdiensten erhalten Sie bei www.bfdi.bund.de und bei den Verbraucherzentralen.

VORSICHT: www.meineselbstauskunft.de und selbstauskunft-zentrale.de

Wer über diese Seiten die kostenfreie Auskunft beantragt, zahlt für das Antragsformular 5,60 € bzm 19,90 €. Auch für infosore- und Creditreform-Auskünfte werden die Antragsformulare kostenpflichtig zur Verfügung gestellt (Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen v. 13.04.10, Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt v. 14.09.11

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Bonitätsauskunft

Bei einer Bonitätsauskunft wird lediglich vermerkt, ob Zahlungsrückstände vorhanden sind. Sie ist demnach nicht so detailliert wie die Eigenauskunft. Solch eine Auskunft wird oft von Vermietern verlangt, sie kostet 18,50 Euro (Stand Juli 2010)

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Scoring

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und das Bundesministerium des Innern haben im Dezember 2014 die Studie „Scoring nach der Datenschutz-Novelle 2009 und neue Entwicklungen“ veröffentlicht. Die Studie wurde vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein und der GP Forschungsgruppe auf Basis einer Befragung von rund 2000 repräsentativ ausgewählten Personen erstellt und gibt als Folge daraus Handlungsempfehlungen.

Dazu Ulrich Kelber, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz: "Die Studie hat einmal mehr bestätigt, wie wichtig ein klarer Rechtsrahmen für das Scoring ist. Wir nehmen die Ergebnisse der Studie ernst, denn das Scoring ist für Verbraucherinnen und Verbraucher von fundamentaler Bedeutung. Es darf nicht sein, dass jemand zu Unrecht ein Darlehen nicht erhält, eine Wohnung nicht anmieten kann oder im Versandhandel nicht auf Rechnung bestellen kann.“

Quelle: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, www.bmjv.de v.. 15.12.14

Die Schufa muss nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH Az.: VI ZR 156/13 v.28.01.14) Verbrauchern keine umfassende Auskunft zur Berechnung ihrer Kreditwürdigkeit geben.
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Bonitätsbewertung nach Wohnlage ist diskriminierend

Die Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Verbrauchern anhand ihrer Adresse und ihres Wohnumfeldes ist diskriminierend.

Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI) hat ein Bußgeld in Höhe von 15.000 Euro gegen die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG erlassen. Hintergrund war, dass die Auskunftei auf die Bonitätsanfrage eines Onlineunternehmens zwar keine Auskünfte über die Person geben konnte, aber einen sogenannten Scoringwert über die Wohnanschrift der Person übermittelt hat. Die vermutete Zahlungsmoral wird also, ohne dass der Kunde bekannt ist, allein aus seiner Wohngegend abgeleitet. Das Bundesdatenschutzgesetz verbietet die Nutzung von Anschriftendaten, wenn nicht weitere Daten des Betroffenen in diesen Scoringwert einfließen. Mit seinem Urteil vom 16. März 2017 (233 OWi 12/17) hat sich das Amtsgericht Hamburg der Auffassung des Datenschutzbeauftragten angeschlossen. Das Bußgeld wurde in voller Höhe bestätigt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, da Bürgel Beschwerde dagegen eingelegt hat (Quelle,: Pressemitteiung Datenschutzbeauftragter Hamburg v. 24.03.17)

Wer schlecht eingeschätzt wird, muss für seinen Kredit mehr zahlen oder bekommt Ware nur gegen Vorkasse geliefert. Je höher der SCHUFA-Score Wert des Kreditnehmers ausfällt, desto kleiner ist das Ausfallrisiko seiner Kreditrückzahlung. Der Höchstwert beträgt 1000 Punkte.

Ab dem 1. April 2010 müssen Auskunfteien einmal im Jahr Anfragen zum Scorewert kostenlos beantworten.

Außerdem sollen einheitliche Voraussetzungen für das Scoring-Verfahren gelten und nur noch Daten übermittelt werden, die einen Hinweis auf die Zahlungsunfähigkeit oder -unwilligkeit des Betroffenen geben.

Verboten sein soll die "ausschließliche" Nutzung von Anschriftendaten für die entsprechende Wahrscheinlichkeitsberechnung. Zusätzliche Informationen über Angaben zum Wohnorten dürfen auch nicht mit einer "verschwindend geringen Gewichtung" in einen Scorewert einfließen.

Daneben sieht die Neuregelung vor, dass Kreditinstitute Daten über die Begründung oder Beendigung bestimmter Kredit-, Garantie- und Girogeschäfte mit Überziehungsmöglichkeiten grundsätzlich an Auskunfteien übermitteln dürfen.

Kreditgeber müssen Tatsachen, die sich positiv auf den Scorewert auswirken, z.B. vorzeitige Kreditrückzahlunfg, künftig den Auskunfteien melden.

Vermieter oder Versicherungen dürfen auch weiterhin SCHUFA-Auskünfte verlangen.

Quelle: Newsletter Verbraucherzentrale Bundesverband v. 30.07.08,www.heise.de v. 29.05.09)

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Schlechte Schufa wegen falscher Bank-Kreditanfragen

Nach einer neuen Untersuchung der Stiftung Warentest schaden viele Banken ihren Kunden auch weiterhin durch falsche und heimliche Anfragen bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz Schufa. Kredite würden dadurch teuer als nötig.

Die Verbraucherschützer hatten schon vor einem Jahr festgestellt, dass viele Sachbearbeiter ein falsches Merkmal verwendeten, wenn sie bei der Schufa die Kreditwürdigkeit der Kunden abfragen. Dadurch verschlechtere jede Anfrage die Bonitätseinstufung.

Das soll seit einiger Zeit das neue Merkmal "Kreditkonditionen" bei der Schufa-Anfrage verhindern. Die Hälfte der geprüften Banken fragten laut Finanztest aber weiterhin unter dem Stichwort "Kredit" bei der Schufa nach. Das könne teuer für den Kunden werden. Denn je schlechter die Kreditwürdigkeit von der Schufa eingeschätzt wird, desto höhere Zinsen verlangt die Bank für ein Darlehen.

Wer aufgefordert wird, seine Einwilligung in das Einsehen der SCHUFA-Daten zu erklären, sollte darauf bestehen, dass dabei nur das Merkmal "Anfrage Kreditkonditionen" verwendet wird, empfiehlt die Verbraucherzentrale Sachsen. Ob sich die Bank diesbezüglich korrekt verhalten hat, kann mittels einer Eigenauskunft bei der SCHUFA überprüft werden.

(Quelle: Newsletter Verbraucherzentralen v. 16.01.08 )

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Meine SCHUFA-Daten stimmen nicht

Das Bundesverbraucherministerium hatte im Dezember 2008 die GP Forschungsgruppe, Institut für Grundlagen- und Programmforschung mit dem Projekt "Überprüfung von bei Auskunfteien gespeicherten Verbraucherdaten" beauftragt. Die Autoren des Ergebnisberichts "Verbraucherinformation Scoring" dokumentieren die Ergebnisse zu den bei Auskunfteien gespeicherten Konsumentendaten. Durch Anfragen von Verbrauchern bei Auskunfteien wurde ermittelt, in welchem Umfang Daten dort fehlerhaft gespeichert sind. Diese werden für sog. Scoringverfahren" zur Beurteilung der Bonität genutzt. Der Bericht belegt, dass bei den einbezogenen Auskunfteien Verbraucherdaten im Umfang von bis zu 45 Prozent fehlerhaft gespeichert werden und die erteilten Auskünfte sehr unbefriedigend sind.

Die Bundesverbraucherschutzministerin forderte die Auskunfteien auf, sofort zu handeln und die aufgezeigten Missstände schnellstens abzustellen.(Quelle: Verbraucherinformation Scoring www.bmelv.de v. 18.08.09)

Wenden Sie sich an die zuständige Schufa-Geschäftsstelle oder das Verbraucherservicezentrum Hannover per Brief (Postfach 56 40, 30056 Hannover) oder per Fax (01805/91 00 10).

Verlangen Sie nach den Paragraphen 33 ff. des Bundesdatenschutzgesetzes die Löschung, Sperrung oder Berichtigung der falschen Daten.

Wenn sie mit dem Schufa-Verbraucherservice keine Einigung in einem Konflikt erzielen konnten, können Sie sich an den.

Schufa-Ombudsmann

PF 5280

65042Wiesbaden

info@schufa-ombudsmann.

Formular unter:

http://www.schufa-verbraucherbeirat

Ablehnung einer Finanzierung wegen falscher Daten

VG Darmstadt untersagt bisherige Auskunftspraxis einer Wirtschaftsauskunftei

Das Auskunfteien dürften bei der Sperrung von Daten nicht den Eindruck erwecken, Daten seien gesperrt worden, da dies den Argwohn der Anfragenden erwecken könnte. Stattdessen müssten sie entweder, nämlich wenn nur einzelne Daten betroffen sind, darüber gar nichts mitteilen und diese aus ihrer Gesamtauskunft kommentarlos herausnehmen oder bei den - eher selten zulässigen - Vollsperrungen von Daten mitteilen, dass keine Daten über den Betroffenen vorliegen. zum Urteil

Löschung eines Schufa-Eintrags gegen Geld ist nicht möglich.

Betrüger geben sich als Amtsperson aus. Sie würden einen Anwalt z.B. in der Türkei kennen, der nach Überweisung einer Summe ins Ausland die Löschung des Schufa-Eintrages veranlassen würde.

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Heimliche Schufa-Abfrage durch Banken

Die Stiftung Warentest kritisiert:. Viele Institute rufen heimlich Schufa-Daten ab und verkaufen teure Kreditversicherungen. Der Effektivzins stieg so im Extremfall von 11 auf 23 Prozent. Eine gute Beratung bekamen Kunden, die sich 5.000 Euro borgen wollten, nur bei 3 von 13 Banken: der Postbank, der Commerzbank und der Berliner Sparkasse. Banken verlangen bei Kreditantrag Restschuldversicherungen, Risikolebensversicherung, Versicherungen gegen Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeitsversicherungen. Kein Kunde ist verpflichtet, eine Versicherung bei der Bank abzuschließen, stellt der Bundesverband der Verbraucherzentrale klar. Und falls sie doch nötig sei, rät er dazu, Angebote zu vergleichen und die Versicherung auf dem freien Markt abzuschließen.

7 von 13 getesteten Banken machten eine Schufa-Anfrage ohne Einwilligungserklärung des Kunden. Schufa-Anfragen von Banken sollten, Kundeneinverständnis vorausgesetzt, die Abfrage mit dem neuen Merkmal "Anfrage Kreditkondition" starten. Mit dieser Anfrage wird der Score-Wert des Kunden bei der Schufa nicht verschlechtert.

Und wie sieht es mit den "günstigen" Kreditzinsen aus, mit denen die Banken werben? Das sind oft reine Lockvogelangebote. Nur wer eine erstklassige Bonität vorweisen kann, erhält den Kredit zu den in der Werbung genannten Konditionen. Das Problem: Leute, die so kreditwürdig sind, dass sie einen Ratenkredit zu Minizinsen eingeräumt bekommen, benötigen diesen häufig gar nicht. (Quelle: Newsletter Verbraucherzentrale v. 17.01.07)

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Persönlicher Identitätsschutz mit IdentSafe

Immer wenn Informationen bei der SCHUFA angefragt oder als geändert gemeldet werden, z.B. im Zuge eines Kreditgeschäfts, informiert ein Update-Service per E-Mail oder SMS den tatsächlichen Kontoinhaber. Im Falle eines Missbrauchs durch Kriminelle kann so schnell reagiert werden. Mittels modernster Technik und das SCHUFA-Expertenteam wird das Internet zudem täglich nach persönlichen Informationen durchsucht. Werden Datenkombinationen oder Einzeltreffer mit starkem Missbrauchsverdacht, z.B. die Kombination Name und Kreditkartennummer, gefunden, erfolgt eine Warnmeldung per E-Mail oder per SMS. In konkreten Verdachtsfällen berät eine 24-Stunden-Hotline, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um Folgeschäden zu vermeiden. Der IdentSafe-Cleaner hilft zudem dabei persönliche Daten im Internet, die unbeabsichtigt oder zu Unrecht veröffentlicht wurden, auf Wunsch zu sperren oder zu löschen.

Wenn Sie befürchten, dass ein Identitätsmissbrauch vorliegt, können sie so sehr schnell reagieren. Eventuell können Sie Geschäfte noch stornieren und größeren Schaden verhindern sowie im Betrugsfall einem weiteren Missbrauch Ihrer Identität entgegenwirken.

Sie können wählen, ob Sie per SMS und/oder per E-Mail informiert werden wollen. Der SCHUFA-UpdateService ist für Sie nach der ersten Bestellung 100 Tage kostenlos. Erst danach verlängert sich der Vertrag automatisch. Der Preis beträgt dann 10,00 Euro pro Jahr (inkl. 19% MwSt.). Um diesen Service nutzen zu können, müssen Sie bereits registrierter Nutzer der SCHUFA-Auskunft-online sein.

Neues Schufamerkmal "Identitätsbetrugsopfer"

Auf Wunsch des Verbrauchers kann dieses Merkmal in die Schufa-Auskunft aufgenommen werden. Unternehmen erhalten so eine Warnung, dass Betrüger die Identität des Kunden bereits missbraucht hben.

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Auskunft bei Versicherungsunternehmen

Im Auftrag des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sammelt die Auskunftei Informa insurance Risk and fraud Prevention GmbH (IIRFP, www.informa-irfp.de) die von den beteiligten Versicherungsunternehmen eingereichten Meldungen insbesondere zu untypischen Schadenhäufigkeiten und Auffälligkeiten im Schadensfall. Die Daten werden in der Regel nach fünf Jahren gelöscht. Kommt es vor Ablauf der Speicherfrist zu einer erneuten Meldung, verlängert sich diese. Die Höchstspeicherdauer beträgt zehn Jahre.

Einträge in die HIS-Datei sollen der Doppelversicherung und insbesondere dem Versicherungsbetrug vorbeugen. Sie sind zulässig, sofern die datenschutzrechtlichen Anforderungen eingehalten werden. Die Kriterien für einen Eintrag in diese Datei sind spartenabhängig. Erfasst werden Versicherungsfälle in den Sparten Kfz, Unfall, Rechtsschutz, Sach, Leben (Wagnisstellen: Sonderwagnis, Berufsunfähigkeit, Pflegerente), Transport (incl. Reiserücktritt, Reisegepäck) sowie Haftpflicht.

Übrigens können nicht nur falsche Einträge zu einer Prämienerhöhung oder Vertragsverweigerung führen, sondern auch Meldungen über bereits abgelehnte Anträge bei einem Versicherer wegen Vorerkrankungen. Deshalb rät die Verbraucherzentrale Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihr Recht auf eine kostenlose Selbstauskunft pro Jahr zu nutzen und bei festgestellten Fehlern eine Korrektur einzufordern. Der Antrag ist schriftlich unter Beifügung einer Ausweiskopie zu stellen bei der

informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH,

Rheinstraße 99

76532 Baden-Baden

Das dazugehörige Formular finden Sie auf der Internetseite der Firma der Internetseite der informa Insurance Risk and Fraud Prevention GmbH.

Quelle: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen v. 04.11.13

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Abzocke mit schufa-freien Smartphones

Ein nagelneues und aktuelles Smartphone, ohne Schufa-Auskunft. Auf den ersten Blick sieht das super aus. Vermeintlich günstige Mobiltelefone, Zahlung per Nachnahme und ohne Schufa-Auskunft. Ein Betrag von z.B. 69,99 Euro wird per Nachnahme fällig; für eine Tüte Gummibärchen und ein Formular zum Ausfüllen. Im Kleingedruckten steht nämlich, dass es sich bei den rund 70 Euro nicht um den Kaufpreis bzw. Einrichtungspreis handelte, sondern nur um eine Bearbeitungspauschale für die Vermittlung eines Smartphones mit Vertrag.

Schufafreie Angebote sind immer mit Vorsicht zu genießen. Auch von Zahlungen per Nachnahme raten wir dringend ab", so der Verbraucherschützer. Hier lässt sich vor der Bezahlung gar nicht beurteilen, ob auch das im Paket ist, was man bestellt hatte. Diese Abzocke-Internetfirmen haben ihren Sitz im Ausland, wie in der Karibik. Also auf das Impressum achten.

Quelle: Verbraucherzentrale Thüringen v. 09.06.16

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Betrugsdatenbank

Ab Juli 2014 hat die Schufa eine Betrugsdatenbank eingerichtet. Dort landen Betrüger, die mit einem gefälschten Personalausweis ein Konto eröffnen, die sich Baufinanzierungen mit manipulierten Gehaltbescheinigungen erschleichen. Landesdatenschützer sind sich noch nicht über die Rechtmäßigkeit dieser Daatenbank einig.mutmaßliche Straftaten gemeldet, sondern auch "Auffälligkeiten". Aber wer ist auffällig, wer bestimmt das?

Quelle: www.ndr.de v. 14.09.14