gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Taschendiebe

EC-KarteZettel mit PIN


Nie zusammen aufbewahren

Ab Februar 2012 können Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken ihre PIN für den Geldautomaten selbst festlegen. Die PIN-Änderung auf eine persönliche Wunsch-PIN wird direkt am Automaten möglich sein. Wer aber z.B. sein Geburtsdatum wählt, macht es Dieben leicht: Wird mit der Geldbörse auch der Ausweis geklaut, hat der Dieb auch gleich die PIN. Auch wichtige Jahreszahlen wie z.B. 1492 (Kolumbus) oder 1989 (Fall der Mauer) oder womöglich gar 4711 sollte man meiden.
Wie man sich vor PIN-Diebstahl schützt (Youtube Video von www.kartensicherheit.de)

Wurde die Kredtikarte, Girocard oder eine ander Bankkarte gestohlen, sperren Sie die Karten sofort:

Zentrale gebührenfreie Sperrnummer 116 116

Aus dem Ausland: +049 116 116

Die Sperrhotline 116 116 gilt auch für Simkarten für Handys und Smartphones.

Weitere Handy-Sperrnummern

Den Verlust von Personaldokumenten sofort bei der zuständigen Gemeinde oder Stadtverwaltung melden. Wichtig ist auch, sofort eine Anzeige zu erstatten und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Täter zu ermitteln!

Kriminalstatistik:
Bis November 2016 wurden lt. Euro Kartensysteme GmbH mit gestohlenen Girokarten 14,2 Millionen Euro an Bankautomaten erbeutet.

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden im Jahr 2016 in Deutschland insgesamt 164.771 Taschendiebstähle angezeigt, 2015 waren es 168.142 Fälle. .

Bei dieser Zahl handelt es sich um Taten, bei denen die Täter ihre Beute dem Opfer unmittelbar aus der am Körper befindlichen Kleidung gestohlen haben. Diebstähle aus abgestellten Taschen oder abgelegter Kleidung sind in dieser Zahl nicht enthalten.So liegen die zeitlichen Schwerpunkte im Bereich der öffentlichen Nahverkehrsmittel überwiegend in der abendlichen „Rush-hour“, bei den Fernverkehrsmitteln zur Urlaubs- oder Hauptreisezeit. Entsprechende Brennpunktzeiten in den Einkaufszentren sind die Stunden vor Ladenschluss, während des Sommer- oder Winterschlussverkaufs und in der Vorweihnachtszeit.

 Hinweis auf Taschendiebstahl in Deutschland 2016 Polizeiliche Kriminalstatistik -Taschendiebstahl in Deutschland 2016
 Hinweis auf Taschendiebstahl in Deutschland 2016 Polizeiliche Kriminalstatistik- Diebstahl unbarer Zahlungsmittel 2016

Hier der Tipp einer Leserin der Pfiffigen Senioren: Sie hat am Verschluss der Handtasche und an beiden Geldtaschen mit leichten schwarzen Gartendraht kleine Glöckchen befestigt. die sich bei der leisesten Berührung auffälli melden. Sie haben sich bei ihr in der Praxis schon bewährt.

So werden unschuldige Verbraucher zu angeblichen Ladendieben:

In der Presse gab es Berichte, dass Ladendetektive sich ihre "Fangprämien" mit einem miesen Trick verdienen. Sie legen einem Kunden unbemerkt eine Ware aus dem Regal in die Einkaufstasche. Verlässt der ahnungslose Kunde das Geschäft, ertönt natürlich der Signalton. Der Detektiv ist schnell zur Stelle und fasst den "Dieb". Wie macht dieser dann der Polizei klar, dass er unschuldig ist? Achten Sie daher auf Ihre Taschen, damit nichts rausgeklaut wird und damit niemand etwas hineinlegen kann.

nach oben

Senior von Kindern umringt

Kinder tollen auf der Straße, umringen Sie, betteln. Einer nutzt die Gelegenheit für einen schnellen Griff ins Portemonnaie.

Ausländische Betrügerbanden missbrauchen Kinder gezielt für Taschendiebstähle.

nach oben

Taschentrüger Hilfsbereite Taschenträger möchten Ihren Einkauf nach Hause tragen. Die Jüngeren laufen schneller als Sie. Unterwegs nehmen sie das Portemonnaie heraus.

Geben Sie Ihre Tasche keinem Fremden, nehmen Sie lieber ein Taxi oder kaufen weniger ein. Auf keinen Fall den Fremden an die Wohnungstür mitnehmen, denn dann ist er auch schnell in der Wohnung.

Legen Sie Geldbörsen nicht oben in Einkaufstasche, Einkaufskorb oder Einkaufswagen, sondern tragen Sie sie möglichst körpernah.

Werden Ihnen auf der Straße, oft unmittelbar nach dem Geld holen, Waren z.B. Töpfe, Besteck, Lederwaren zum Kauf angeboten, kaufen Sie nichts. Zeigen Sie Ihr Geld nicht. Die Täter wollen Ihnen minderwertige Ware andrehen oder haben es auf Ihre Geldbörse abgesehen.

nach oben

Taschendieb zieht Geldbörse aus Gesäßtasche Weihnachtsmann

Gedränge im Bus, Kaufhaus, auf der Straße, besonders am am Bahnhof, an der Haltestelle, auf Weihnachtsmärkten Straßenfesten usw.. Der Dieb, das kann auch durchaus eine Frau oder ein Kind sein, schleicht sich von hinten an und zieht geschickt das Portemonnaie aus den Taschen. Oder Gesäßtaschen werden mit einer scharfen Rasierklinge unbemerkt aufgeschlitzt.

nach oben

Klopfertrick

Das ausgespähte Opfer wird durch einen Täter, der sich auf dem Bahnsteig befindet, durch massives Klopfen an die Scheibe abgelenkt. Wertsachen in Gangnähe werden dann schnell von einem Komplizen geklaut.

Die Bundespolizei ist ab sofort kostenfrei unter der Rufnummer 0800 -6 888 000 zu erreichen. Sie ist zuständig für Straftaten auf dem Gebiet der Bahnanlagen und in den Zügen der Deutschen Bahn. Für Notfälle ist weiterhin der deutschlandweit bekannte Notruf 110 zu wählen.

Beliebt ist auch das Anrempeln. Wenn sich der Dieb entschuldigt und verschwindet, ist die Brieftasche schon gestohlen.

nach oben

Menschenmenge

Einer lenkt ab, einer klaut, einer nimmt die Beute.

Hilfsbereite Männer helfen Ihnen auf dem Bahnstseig beim beim Ein- oder Ausladen Ihrer Koffer. Dabei versursachen Sie ein Gedränge. Unbemerkt wird der Inhalt Ihrer Hand- oder Umhängetasche geplündert. Wollen Sie nicht auf eine Handtasche verzichten, klemmen sie die Tasche fest unter den Arm.

Ganoven an Bahnhöfen und Flughäfen freuen sich besonders, wenn sie am Kofferanhänger Namen und Heimatadresse des Reisenden lesen können. Da wissen sie doch schon mal, dass die Person nicht zu Hause ist. Über Handy wird dann ein Komplize verständigt, der in aller Ruhe einbrechen kann.

nach oben

Fleck Beliebt ist auch der Trick mit dem Fleck (Kleckertrick). Sie werden, oft direkt nach dem Geldholen, angerempelt. "Oh wie peinlich, Entschuldigung". Der Übeltäter wischt an Ihrer Kleidung herum.Geschickt zieht er Ihre Geldbörse aus den Taschen. Vertreiben Sie ungewollte "Helfer" aus Ihrem Nahbereich.

nach oben

Rolltreppentrick Rolltreppe

Das Ziehen des Notstopps ist eine typische Vorgehensweise von Taschendieben, um ihre Opfer abzulenken und in eine hilflose Lage zu bringen. In diesem Zusammenhang weist die Polizei darauf hin, dass man immer ein besonderes Augenmerk auf seine mitgeführten Sachen legen sollte.

nach oben

Mann will Seniorenpaar Rose schenken "Wie schön, dass ich Euch treffe. Wir haben uns ja so lange nicht gesehen". Das Paar kann sich nicht an den Mann erinnern, lässt sie ihr Gedächtnis im Stich? Gleich wird er die beiden umarmen. Dabei zieht er unbemerkt das Geld aus der Hose oder ggf. der dem Jacket.

Alkoholisierte Opfer werden von den Tätern freundschaftlich begrüßt, z.B. mit Abklatschen. Anschließend werden sie umarmt und hochgehoben. Dies geschieht so, dass die Oberarme mit an den Körper gedrückt werden. Somit ist das Opfer für den Moment bewegungsunfähig und spürt nur den Druck auf dem Oberkörper. Diesen Moment nutzt der zweite Täter und stiehlt dem Opfer unbemerkt die Wertgegenstände.

Im Oktober 2010 wurde ein Fall aus Bad Hersfeld bekannt: Frauen boten Männern kostenlose Liebesdienste an. Die Männer wurden sofort umarmt und teilweise in den Geschlechtsbereich angefasst.

nach oben

Umkleidekabine

Es gibt Taschendiebe, die gezielt in Umkleidekabinen lauern. Klar, Sie lassen Ihre Tasche, Einkäufe nicht unbeaufsichtigt in der Garderobe. Es reicht aber schon 1 sec, in der Sie den Blickkontakt zu Ihren Sachen verlieren, z.B: Sie treten vor die Kabine und wollen Ihrem Gatten, Ihrer Frau usw. die neuen Sachen vorführen. Oder Sie holen die Verkäuferin, weil die Kleidung noch geändert werden muss.

nach oben

Toilette Selbst auf dem stillen Örtchen drohen Gefahren. Wohin mit den Einkäufen und Taschen auf öffentlichen Toiletten? Nicht immer gibt es dafür Haken an den Wänden.

Trickdiebinnen greifen ungeniert unter der Kabinen-Trennwand hindurch, ziehen Taschen hervor und verschwinden.

Selbst wenn der Diebstahl sofort bemerkt wird, ist man aufgrund der Umstände nicht in der Lage, sofort zu folgen. Schreien Sie zumindest laut. unter Umständen können andere WC-Besucher die Diebin festhalten.

nach oben

Kranker im Bett Es gibt auch Trickdiebe, die gezielt im Krankenhaus stehlen z.B. wenn der Patient schläft, frisch operiert und noch in Narkose ist, zur Toilette geht oder zu einer Untersuchung abgeholt wird. Andere Patienten im Zimmer schrecken nicht ab, der Dieb gibt sich als Angehöriger aus. Er kommt entweder allein, oder er mischt sich sich unter Besuch.

Bewahren Sie EC-Karte und PIN stets getrennt auf, am besten, Sie merken sich die Geheimzahl.

Nutzen Sie vorhandene Schließfächer und tragen den Schlüssel dazu am Körper. Wenn Sie verdächtige Personen, z.B. im Krankenzimmer antreffen, sprechen Sie diese Personen an. Weisen Sie das Personal auf verdächtige Personen hin und veranlassen die Benachrichtigung der Polizei.

nach oben

Autoschild Tragen sie keine Kfz-Kennzeichen offen und verwahren sie ihr Geld in einer verschlossenen Innentasche auf. Täter erkennen Ihr Opfer anhand des mitgeführten Nummernschildes. Oft haben die Opfer Bargeld für den Neuerwerb eines Auto bei sich.

nach oben

Kinderwagen Geld und Wertsachen an Babys Füßen oder an der Tasche am Griff bieten keine Sicherheit. Ein Blick in die Auslagen der Schaufenster genügt Profidieben, um blitzschnell und ohne dass Sie es bemerken, die Sachen zu stehlen.

Taschendiebstahl auf Kinderspielplätzen

Täter suchen gezielt Spielplätze auf, um dort Diebstähle zu begehen. Der Umstand, dass die Erwachsenen durch das Spielen mit ihren Kindern abgelenkt sind, wird ausgenutzt.

nach oben

Rucksack Wer trägt seinen Rucksack immer vor dem Bauch? Auch tief unten im Rucksack sind Geld und Wertsachen vor Dieben nicht sicher.

nach oben

Leute baden Im Freibad: Benutzen Sie für Ihre Wertsachen vorhandene Schließfächer und abschließbare Schränke. Tragen Sie die Schlüssel dafür stets am Körper Nehmen Sie ins Freibad nur mit, was Sie unbedingt benötigen. Handys und MP3-Player sollten niemals unbeaufsichtigt auf der Decke liegen.

nach oben

rotes Auto

Wenn Sie alleine mit dem Auto unterwegs sind, legen Sie Taschen und Wertgegenstände bevorzugt im Bereich des Beifahrerfußraumes ab; dort haben Sie eine bessere Kontrolle und es erschwert den Zugriff von außen. -

Eine gute Alternative ist auch ein separat abschließbarer Kofferraum.

Mit Beginn der Fahrt sollten Sie die Türen von innen verriegeln (bei vielen neueren Fahrzeugen geschieht dies selbsttätig) - Gefahr droht vor allem an roten Ampeln oder im Stau!

Beim Verlassen des Fahrzeuges sollten keine Gegenstände sichtbar im Innenraum liegen bleiben. Wertgegenstände und Kleidung, die Sie nicht mitnehmen können oder wollen, gehören zumindest in den Kofferraum. Wenn Sie allerdings beobachtet werden, sind die Sachen dort auch nicht sicher.

Seien Sie besonders misstrauisch, wenn Sie ohne erkennbaren Anlass von Fremden angesprochen werden - insbesondere, wenn es sich um mehrere Personen handelt.

nach oben

Reifen- oder BarcelonaTrick

Sie werden beim Geldabheben beobachtet, gehen zu Ihrem Wagen: Ein oder mehrere Reifen sind platt. Ein freundlicher Helfer ist zur Stelle. Sie werden von einem weiteren Helfer abgelenkt und die Tasche oder Jacke mit dem Geld wird aus dem Auto gestohlen.

Fieser Trick vor dem Auto

"Sind die Geldscheine vor dem Auto von Ihnen? Vorsicht, da sitzt eine Katze vor Ihrem Reifen! Achtung, Sie haben einen Platten! ..." All dies sind mögliche Sätze von Fremden, bei denen man Obacht geben sollte. Denn immer mal wieder sprechen Diebe ihre Opfer direkt in / an deren Autos an. Wenn die Besitzer dann neugierig nachschauen, sind teilweise schon die offenliegenden Wertsachen oder Handys in den Autos verschwunden

nach oben

kirmes Gerade im Bereich von großen Menschenansammlungen, wie auf der Kirmes, besonders gut auf seine Wertsachen zu achten. Tragen sie ihre Wertsachen am besten in Brustbeuteln oder speziellen Gürteltaschen Nahe am Körper. Verzichten sie auf Handtaschen, da diese im Gewühl schnell geöffnet oder aufgeschnitten werden können. Verstauen sie auch keine Wertsachen in Gesäßtaschen, wo sie sich für andere deutlich sichtbar abmalen können.