gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Betrüger fordern Geld

Strafverfahren in der Türkei

Eine Frau aus Wolfach erhielt in den vergangenen Wochen einen Anruf eines scheinbaren Beamten des BKA, welcher bei der Seniorin den Eindruck erweckte, ihr Name würde mit einem Strafverfahren in der Türkei in Verbindung stehen. Um sich aus den Ermittlungen freizukaufen, müsste ein gewisser Betrag als Kaution auf ein vorgegebenes Konto überwiesen werden.

Das professionelle Vorgehen des Täters verleitete die Angerufene gegen Ende letzter Woche dazu, eine Überweisung im fünfstelligen Bereich zu tätigen. Dem aufmerksamen und geschulten Blick von Angestellten ihrer Hausbank war es letztlich zu verdanken, dass der Täuschungsversuch auffiel. Die Übermittlung des Geldbetrags wurde verhindert und die "echte Polizei" kontaktiert.

Quelle: Polizeipresse Offenburg v. 26.01.18

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Per E-Mail abgezockt

Eine 79-jährige Frau erhielt am 01.12.2017 einen Anruf von einem angeblichen BKA-Beamten, da sie in der Türkei schwerer Straftaten beschuldigt werde. Zur Abwendung eines internationalen Haftbefehls wurde eine Kaution in fünfstelliger Höhe gefordert.

Per E-Mail wurden der 79-Jährigen zur Einschüchterung ein angebliches Anklageschreiben vom obersten türkischen Gerichtshof und eine Schweigepflichterklärung übersandt. Um den angedrohten Haftbefehl abzuwenden überwies die Frau den geforderten fünfstelligen Betrag auf ein Konto in Deutschland. Am 09.01.2018 meldete sich der angebliche Beamte des Bundeskriminalamtes wieder bei der 79-Jährigen und forderte einen weiteren fünfstelligen Betrag. Als sich die Geschädigte an ihre Bank wandte, erkannte ein Bankmitarbeiter den Betrug und brachte die Frau zur Polizei. Eine weitere Zahlung konnte so verhindert werden.

Die Ermittlungen in diesem Fall hat die Kriminalpolizei Straubing übernommen. Der Inhaber des Zielkontos konnte festgestellt werden. Der überwiesene Geldbetrag war zwischenzeitlich in die Türkei transferiert worden. Es wird nun geprüft ob der Kontoinhaber als sog. Finanzagent gehandelt hat.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 12.01.18

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Tipps der Polizei

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Zahlen sonst Kontosperrung

Am Montag meldete sich ein noch unbekannter Betrüger telefonisch bei einem 59-jährigen Bocholter und gab sich als Mitarbeiter der Mahnabteilung des Bocholter Amtsgerichts aus. Er forderte den Bocholter auf, noch während des Telefonats eine angeblich ausstehende Summe von 1.900 Euro zu überweisen, andernfalls würde er sofort das Konto des 59-Jährigen sperren. Der Geschädigte fiel nicht auf den Betrüger herein, beendete das Gespräch und erstattete Anzeige. Der Betrüger nannte sich Stefan Brand - einen Mitarbeiter mit diesem Namen gibt es beim Bocholter Amtsgericht nicht.

"Gerichtliche Zahlungsaufforderungen erfolgen ausschließlich auf dem Schriftweg, zudem hat das Bocholter Amtsgericht gar keine Mahnabteilung", so Tanja Rasche-Iwand, Direktorin des Bocholter Amtsgerichts, zu dem Fall.

Quelle: Polizeipresse Borken v. 14.11.17

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Angebliche Schulden und Gewinnversprechen

Angehörige eines Rentners erstatten Anzeige, nachdem sie mitbekommen hatten, dass der Rentner an unbekannte Betrüger Geld überwiesen hatte. Dies geschah in Folge eines Anrufes einer vermeintlichen Mitarbeiterin des Amtsgerichtes Schalottenburg. Angeblich hätte der Rentner Schulden nach der Beteiligung bei einer Gewinngemeinschaft. Die Betrügerin gab weiterhin vor, dass er seine Schulden außergerichtlich begleichen könnte und ihm dennoch ein sechsstelliger Gewinnbetrag in Aussicht gestellt werden könne.

Der von der Betrügerin eingeschüchterte Rentner überwies daraufhin für die angeblichen Schulden einen vierstelligen Betrag. In der Folge wurde er erneut von der Fremden angerufen. Für den vermeintlichen sechsstelligen Gewinn, den er erhalten solle, müsse er noch eine Gebühr entrichten. Auch dazu ließ sich der Mann überreden.

Die Betrüger kontaktierten wieder den Geschädigten und schraubten ihre Forderungen weiter in die Höhe. Bevor sich der Rentner in seiner Verzweiflung seiner Tochter anvertraute, erhielt er einen Anruf eines unbekannten Mannes, der einen fünfstelligen Betrag forderte. Angeblich als Steuer für den Gewinn. Da der Rentner angab, nicht so viel zu besitzen, schlug der Betrüger dreist vor, er solle einen Kredit aufnehmen.

Als die Angehörige von dem Betrug erfuhr, erstattete sie Anzeige bei der Polizei. In dem Zusammenhang warnt die Polizei erneut dringend vor dieser Betrugsmasche am Telefon.

Quelle: Polizeipresse Saalfeld v. 13.10.17

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Falsche Post vom Staatsanwalt

Mit einem gefälschten Schreiben der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main haben unbekannte Täter in der vergangenen Woche versucht an das Geld einer 83-jährigen Frau aus Rotenburg zu kommen. Völlig überraschend lag die Mitteilung über eine Ersatzfreiheitsstrafe von 620 Tagessätzen im Briefkasten der Seniorin. Damit wusste sie natürlich nichts anzufangen, denn die Frau hatte sich überhaupt nichts zu Schulden kommen lassen. Ersatzweise könne die Rotenburgerin einer Erzwingungshaft entgehen. Dafür müsse sie einen Betrag in Höhe von 18.600 Euro zahlen.

Das tat die Frau nicht. Sie meldete sich bei der Rotenburger Polizei und erstattete eine Strafanzeige wegen eines versuchten Betruges. " Mit diesen und ähnlichen Tricks wenden sich organisierte Kriminelle immer öfter vor allem an ältere Menschen. Lassen Sie sich nicht von scheinbar behördlichen Schreiben oder Anrufen erschrecken. Wenden Sie sich beim kleinsten Zweifel an ihre Polizei.

Quelle: Polizeipresse Rotenburg v. 19.09.17

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Taste 1 zur Vermeidung von Pfändungskosten

Die Polizei warnt die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Olpe vor einer betrügerischen Kostenfalle am Telefon, die in den vergangenen Wochen schon in anderen Regionen und nun erstmals auch im Kreisgebiet aufgetreten ist.

Eine Frau aus der Gemeinde Wenden erhielt Anfang dieser Woche einen mysteriösen Telefonanruf. Am Telefon war eine Computerstimme zu hören, die sich als Vollzugsbehörde Hamburg ausgab. Im Display erschien die Telefon-Nummer 0711/090909. In der Bandansage wurde die Angerufene aufgefordert, zur Vermeidung von Pfändungskosten die "1" auf der Tastatur zu drücken. Dieser Anweisung kam die Angerufene nicht nach, da ihr der Anruf seltsam vorkam. Sie legte auf und informierte die Polizei.

Und damit lag sie genau richtig! Denn die Betrüger versuchten, die Angerufene in eine Kostenfalle zu locken. Hätte sie die "1" gedrückt, wäre der Anruf in eine kostenpflichtige Warteschleife umgeleitet worden und die Kosten wären auf ihrer nächsten Telefonrechnung erschienen.

Quelle: Polizeipresse Olpe , news aktuell v. 15.03.17

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So gehen die Telefonbetrüger vor

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 07.10.14

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Trickbetrüger verwenden Polizei-Telefonnummer

Warnung vor Anrufen, bei denen die Polizeinotrufnummer 110 oder +49 110 oder der Bundespolizei im Display des Angerufenen erscheint

Überprüfen Sie die angezeigte Telefonnummer, indem Sie bei der für Sie zuständigen Dienststelle oder über den Notruf 110 nachfragen, ob der Anruf tatsächlich von dort kam! Aber bevor Sie bei der Echten Polizei/Staatsaanwaltschaft usw. nachfragen, beenden Sie das Gespräch immer durch Auflegen des Hörers. Nur dann können Sie sicher sein, dass nicht wieder die Betrüger in der Leitung sind. Mehr dazu bei Trickdiebe Polizist

Tipps der Polizei

Quelle: LKA Hessen v. 13.11.15

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