gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Am Telefon abgeschlossene Gewinnspielverträge

Seit dem 09.10.2013 (Anti-Abzocke Gesetz) sind am Telefon abgeschlossene Gewinnspielverträge erst nach ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung, per Fax oder per E-Mail wirksam. Doch Vorsicht: Betrüger tricksen mit vorformulierten Kündigungsschreiben, siehe Bericht


Lottoschein

Lotto-Tipp-Gemeinschaften

Bei Lotto-Tipp-Gemeinschaften sind Spielevermittler am Werk, die derartige Tipps gewerblich in der Regel im Abonnement vermitteln und oft das Mehrfache an angeblichen Gewinnchancen versprechen. Mehr


Keine Werbung

Werbung für Glücksspiele ist verboten

Seit dem 1. Januar 2009 ist der Staatsvertrag über das Glücksspielwesen in Kraft. Der Vertrag verbietet Werbung für Glücksspiele jeglicher Art über das Telefon, das Fernsehen oder im Internet generell verbietet. Mehr


Lottowerbung trotz Werbeverbot

Eine Umfrage des Verbraucherverbandes brachten ein trauriges Ergebnis. Lotterien und Gewinnspielfirmen nehmen mit Abstand den ersten Platz bei den Beschwerden ein. Doch nun ist Schluss damit... Mehr


Globus

Mit Auslandstelefonnummern Werbeverbot umgangen

Durch das am 4. August 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes sind die Werbeanrufer jetzt verpflichtet, ihre Rufnummer zu übermitteln. Mehr


Telefinhoerer

Mafiöse Strukturen, Betrüger im Callcenter

61 Mitarbeiter eines Callcenters in Essen wurden vorläufig festgenommen. In nur sieben Monaten sollen die mutmaßlichen Betrüger 80 000 Opfern in ganz Deutschland vorgegaukelt haben, früher an Gewinnspielen teilgenommen zu haben, für die jetzt Gebühren fällig würden. Mehr


Verlängerung Lotto-Abo, Datenabgleich

Die Anrufer wollen nur nochmal die Kontodaten abgleichen, Oft ist ihnen die Kontonummer aus Adressverkäufen bekannt. Wo kein Abo-Vertrag besteht, kann auch nichts verlängert werden. Mehr


Erpressungsanrufe

Senioren werden zu Hause angerufen. Für einen angeblichen Gewinn sollen sie eine 4stellige Gebühr überweisen, andernfalls droht eine Gefängnisstrafe. Auch die Masche mit der versäumten Kündigungsfrist...Mehr


Bei Nichtgewinn den Einsatz zurückbekommen?

Sollte eine Firma trotz des Werbeverbots so etwas versprechen, ist Vorsicht geboten. Wer so wirbt, ist unseriös. Mehr


Gewinnspieleintragungsdienste - Nötigung durch ein anwaltliches Mahnschreiben

Der Bundesgerichtshof bestätigt Verurteilung wegen (versuchter) Nötigung durch ein anwaltliches Mahnschreiben. Mehr


Lottobetrug im Internet

In Deutschland dürfen große Lotterien mit Millionengewinnen ausschließlich von den Landeslotteriegesellschaften sowie zugelassenen gewerblichen Spielvermittlern, die unter der Marke LOTTO bekannt sind bzw. als offizieller Partner von LOTTO lizensiert sind, veranstaltet und vertrieben werden. Mehr

Australische Lotterie

In Deutschland werben Agenten für die Teilnahme an der Australischen Lotterie.

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Lotto-Tipp-Gemeinschaften

Bei Lotto-Tipp-Gemeinschaften sind Spielevermittler am Werk, die derartige Tipps gewerblich in der Regel im Abonnement vermitteln und oft das Mehrfache an angeblichen Gewinnchancen versprechen. Auch sie fallen unter den Lotteriestaatsvertrag.

Mieser Trick, Betrüger wollen Bankdaten ausspionieren

Lotto wurde 2015  60 Jahre alt. Betrüger rufen im Namen von Toto/Lotto an. Oft erscheint sogar die echte Telefonnummer im Display (Call ID-Spoofing). Den Angegrufenen wird am Telefon weisgemacht, sie wären zum 60. Jubiläum ausgewählt, in einer Tippgemeinschaft mitzuspielen. Die Betrüger wollen so die Bankdaten in Erfahrung bringen

Ein anderer Trick um an die Bankdaten zu kommen: Den Angerufenen wird vorgegaukelt, es hätte einen Systemabsturz gegeben und man müsste die Bankdaten neu eingeben. Es ist verboten, für Lotteriespiele zu werben, solche Anrufer sind daher in jedem Falle unseriös. Lotto ruft nicht an, um Bankdaten abzugleichen/zu ermitteln.

Schließt man per Telefon, Brief, Fax oder Internet mit den Spielevermittlern einen Fernabsatzvertrag ab, steht dem Verbraucher hier ein Widerrufsrecht zu.

Verraten Sie am Telefon nie Ihre Kontonummer. Bestätigen Sie auch keine angeblich bekannte Kontonummer

Bei Werbeanrufen am besten sofort auflegen und keine Kontodaten preisgeben!

Die Frist für das Recht, einer Falschbuchung widersprechen zu können (Rückgaberecht) wurde verkürzt, sie beträgt im europäischen Lastschriftverfahren künftig nur noch 8 Wochen ab Buchungstag. Bei einer nicht korrekt autorisierten SEPA-Lastschrift beträgt die Frist 13 Monate.Mehr dazu

Wenn widerrechtlich Kontoabbuchungen erfolgen, erstatten Sie Strafanzeige

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Keine Werbung

Werbung für Glücksspiele ist verboten

Seit dem 1. Januar 2009 ist der Staatsvertrag über das Glücksspielwesen in Kraft.

Der Vertrag verbietet Werbung für Glücksspiele jeglicher Art über das Telefon, das Fernsehen oder im Internet generell verbietet. Zudem verletzen Werbeanrufe ohne ausdrückliche Einwilligung des Betroffenen das Wettbewerbsrecht.

Internet- und Telefonwerbung für Spielgemeinschaften zur Teilnahme an Ausspielungen des Deutschen Lotto- und Toto-Blocks verstößt gegen § 4 Nr. 11 UWG in Verbindung mit § 5 Abs. 3 des Glückspielstaatsvertrages (GlüStV) und ist unzulässig (Urteil OLG Köln v. 19.11.2010, az.: 6 U 38/10. )

Bei der Telefonwerbung für Lotto-Tippgemeinschaften oder für Lose der staatlichen Klassenlotterien kommt es seither also nicht mehr darauf an, ob der Verbraucher sein Einverständnis mit Werbeanrufen erklärt hat. Der Streit über die Wirksamkeit dubioser Generaleinwilligungen hat zumindest für diesen Bereich damit ein Ende gefunden erklärt die Verbraucherzentrale Berlin.

Rein theoretisch müsste jetzt ein nicht unerheblicher Teil der lästigen Werbeanrufe wegfallen.

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Schild Werbung trotz Verbot

Lottowerbung trotz Werbeverbot

Eine Umfrage des Verbraucherverbandes brachten ein trauriges Ergebnis.

Lotterien und Gewinnspielfirmen nehmen mit Abstand den ersten Platz bei den Beschwerden ein- Mehr

Trotz des Werbeverbots werden vor allem Senioren immer noch Gewinnspiel-Verträge untergeschoben und unberechtigt Beträge vom Konto abgebucht.

Jetzt ist Schluss mit der Telefonabzocke

Seit dem 09.10.2013 sind telefonisch abgeschlossene Gewinnspielverträge erst nach ausdrücklicher schriftlicher Bestätigung gültig Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken.

Mit welchem geschickten Fragespiel die Angerufenen überrumpelt werden schildert eine Broschüre der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

Lassen Sie sich in keinem Fall auf ein "Fragespiel" ein, in dem Sie nur mit "Ja oder Nein" antworten müssen, bzw. bekannte Daten nur bestätigen müssen!

Die Betrüger wollen von Ihnen nur das Wörtchen "JA!", dass durch geschickte Gesprächsführung als Zustimmung zum Vertrag angesehen wird.

Eine Kundenbefragung der Verbraucherzentralen hat im Juli 2010 ergeben, dass Lotterien und Gewinnspielfirmen mit Abstand den ersten Platz bei den Beschwerden einnehmen. So würde zwei Drittel der Angerufenen die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder einer Lotterie angepriesen

Viele gewerbliche Spielanbieter behaupten am Telefon, im Auftrag der Lotto-Gesellschaften oder in Zusammenarbeit mit ihnen anzurufen.

Der Deutsche Lotto- und Totoblock weist darauf hin, dass er telefonische Werbung weder selbst durchführt noch in Auftrag gibt.

Wer beim Lotto-Spielen sicher gehen will, wählt den Weg zur Lotto-Verkaufsstelle in seiner Nähe.

Teilnahme an einem Gewinnspiel darf nicht von der Einwilligung einer Sammelerlaubnis zur Telefonwerbung abhängig gemacht werden

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat einer Werbefirma untersagt, sich im Rahmen eines Gewinnspiels von Verbrauchern eine Sammelerlaubnis zur Telefonwerbung von bis zu 30 Unternehmen einzuholen. Damit gaben die Richter einer Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) in diesem wichtigen Punkt statt (Urteil des OLG Frankfurt/Main vom 17.12.2015, Az. 6 U 30/15).

Die Frage, ob Webseitenbetreiber eine ausdrückliche Einwilligung zur Nachverfolgung des Nutzerverhaltens mittels „Opt-in“ einholen müssen, ist in der Fachwelt umstritten. Im Interesse einer grundsätzlichen Klärung hat der vzbv deshalb gegen diesen Teil des Urteils Revision beim Bundesgerichtshof eingelegt.

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Telefinhoerer

Mafiöse Strukturen, Betrüger im Callcenter

Mit Gewinnspielen werden vor allem persönliche Daten gesammelt, die dann weiter verkauft werden. So kann es passieren, dass älteren Menschen von verschiedenen Firmen Beträge für Gewinnspiele abgebucht werden. Hier sind Angehörige gefragt, die sich auch mal die Kontoauszüge azeigen lassen. Viele der Betrügerfirmen sitzen im Ausland und sind kaum greifbar.

Welche Probleme es beim Widerruf von Lastschrifteinzügen geben kann siehe unter Abbuchung ohne Einzugsermächtigung

Um die unberechtigten Kontoabbuchungen zu stoppen, hilft oft nur die Eröffnung eines neuen Girokontos.

Wenn die Betrüger dann nicht länger abbuchen können, werden die Betroffenen mit Mahnungen und Drohungen überschüttet.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern, zahlen Sie nicht. Die Betrüger werden es kaum auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lassen, denn dann müssen Sie einen Vertragsabschluss beweisen.

Holen Sie sich Rat bei Ihrer örtlichen Verbraucherzentrale

In Essen hat die Polizei einen Betrügerring gesprengt

61 Mitarbeiter eines Callcenters in Essen wurden vorläufig festgenommen. In nur sieben Monaten sollen die mutmaßlichen Betrüger 80 000 Opfern in ganz Deutschland vorgegaukelt haben, früher an Gewinnspielen teilgenommen zu haben, für die jetzt Gebühren fällig würden.

Der WDR hat am 11.10.10 über die Strukturen der Gewinnspiel-Mafia berichtet, die sich in Wien zentrieren. Die Umsätze liegen im Milliardenbereich. Ob überhaupt ein Gewinnspieleintrag vorgenommen wird, ist fraglich. Senioren werden mit Lastschrifteinzügen von Gewinnspielfirmen mit verschiedenen Namen abgezockt. In einigen Fällen sind die widerrechtlichen monatlichen Kontobelastungen höher als die gesamte monatliche Rente. Widerrufe und Beschwerden werden überhaupt nicht beachtet.

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Globus

Mit Auslandstelefonnummern Werbeverbot umgangen

Durch das am 4. August 2009 in Kraft getretene Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes sind die Werbeanrufer jetzt verpflichtet, ihre Rufnummer zu übermitteln.

Bei Verstößen droht ihnen ein Bußgeld von bis zu EUR 10.000

Um diese Strafe zu umgehen, benutzen die unseriösen Werbeanrufer jetzt Internet-Telefonanschlüsse im Ausland und übermitteln dann eine ausländische Rufnummer, wodurch die Identifizierung des Anrufers fast unmöglich wird.

Die Verbraucherzentrale rät: Die Daten des Telefonats, wie Name des Anrufers, die Firma für die angerufen wird, die Rufnummer des Anrufers, Datum und Uhrzeit des Telefonats und den Grund des Anrufs zu notieren und sich an die "Aktion gegen unerlaubte Telefonwerbung" auf der Homepage der Verbraucherzentrale Bremen zu beteiligen.

Quelle: Verbraucherzentrale Bremen v. 10.08.09

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Verlängerung Lotto-Abo, Datenabgleich

Datenabgleich

Die Anrufer wollen nur nochmal die Kontodaten abgleichen, Oft ist ihnen die Kontonummer aus Adressverkäufen bekannt. Wo kein Abo-Vertrag besteht, kann auch nichts verlängert werden. Sie sollten auf keinen Fall ihre Kontodaten bestätigen oder preisgeben.

Kündigung eines angeblichen Lottovertrages

Der Anrufer behauptet, die Angerufenen hätten einen Lotterievertrag abgeschlossen, und fragt, ob man diesen vielleicht kündigen wolle. Wenn nicht, laufe der Vertrag noch weiter und koste dann monatlich zwischen 40 und 100 Euro. Die Summe ist jeweils verschieden. Bei einer Kündigung am Telefon laufe der Vertrag nur noch wenige Monate. Tatsächlich haben die Angerufenen nie einen Lotto-Vertrag abgeschlossen.

Statt der versprochenen Kündigung erhält man jedoch eine Auftragsbestätigung über die Teilnahme an einem Lottospiel zusammen mit einer monatlichen Rechnung. Ist den Abzockern die Kontonummer bekannt, wird gleich abgebucht.

Lottowerbung ist zwar verboten Dennoch: Widerrufen Sie Lotto-Abos vorsorglich sicherheitshalber per Einwurf-Einschreiben innerhalb von 14 Tagen. Lassen Sie sich von der Verbraucherzentrale beraten, denn es können auch längere Widerrufsfristen gelten, z.B. wenn der Anbieter überhaupt nicht zum Lottospiel zugelassen ist.

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Erpressungsanrufe

Senioren werden zu Hause angerufen. Für einen angeblichen Gewinn sollen sie eine 4stellige Gebühr überweisen, andernfalls droht eine Gefängnisstrafe. Der Geldtransfer soll jeweils per "Western Union" erfolgen Mit dieser Bezahlmethode bleiben die Täter im Ausland anonym. Weitere Informationen finden Sie bei Gewinn gegen Vorkasse

Betrüger wollen Senioren weismachen, dass sie an einem Gewinnspiel teilgenommen und eine Kündigungsfrist versäumt haben.Oft rufen Sie unzählige Male an, um ihre Opfer einzuschüchtern.

Besonders dreist:
Sollte das geforderte Geld nicht überwiesen werden, wird mit Konsequenzen wie der Erstattung einer Anzeige gedroht. Oft geben sich die Betrüger sogar als Staatsanwalt Richter usw aus. Siehe auch Amtspersonen fordern Geld

Lassen Sie sich nicht beirren, zahlen Sie nicht und erstatten Sie nun ihrerseits Strafanzeige wegen Erpressung.

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Münzen

Und bei Nichtgewinn den Einsatz zurückbekommen?

Sollte eine Firma trotz des Werbeverbots so etwas versprechen, ist Vorsicht geboten. Wer so wirbt, ist unseriös. In Wirklichkeit verwenden die betrügerischen Lottoanbieter nur einen Bruchteil der eingezahlten Wetteinsätze für echte Tippscheine und lassen den Großteil des Geldes in dunkle Kanäle verschwinden.

Lassen Sie sich weder an der Wohnungstür noch am Telefon zu etwas drängen. Danke nein, Tür zu, Telefonhörer auflegen. Holen Sie Rat bei Ihrer örtlichen Verbraucherzentrale, verständigen Sie die Polizei.

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Gewinnspieleintragungsdienste - Nötigung durch ein anwaltliches Mahnschreiben

Hier ein Musterbrief der Verbraucherzentrale zur Abwehr einer unberechtigten Forderung.

Der Bundesgerichtshof bestätigt Verurteilung wegen (versuchter) Nötigung durch ein anwaltliches Mahnschreiben (Beschluss vom 5. September 2013 - 1 StR 162/13).

Gegenstand des Verfahrens sind anwaltliche Mahnschreiben an die Kunden von sog. Gewinnspieleintragungsdiensten. Diesen war über Callcenter angeboten worden, sie gegen einen Teilnehmerbeitrag in Gewinnspiele einzutragen. Dies geschah aber nicht. Nachdem es bei Einzug der Teilnehmerbeträge mittels Lastschrifteinzug immer häufiger zu Rücklastschriften kam, entschloss sich der gesondert verurteilte Verantwortliche des Gewinnspieleintragungsdienstes, die Kunden mittels eines "Inkassoanwalts" zu mahnen, um so auf sie Druck auszuüben und dadurch zur Zahlung der unberechtigten Forderungen zu veranlassen.

Die entsprechend den Entwürfen hergestellten Mahnschreiben erweckten den Anschein, der Angeklagte habe die Forderungen aus den Gewinnspieleintragungen geprüft. Tatsächlich wurden die Namen der Empfänger vom Verantwortlichen des Gewinnspieleintragungsdienstes selbst eingesetzt. Der Angeklagte kümmerte sich weder darum, an wen die Briefe versandt wurden, noch darum, ob der Gewinnspieleintragungsdienst tatsächlich eine Forderung gegen den jeweiligen Empfänger des Schreibens hatte.

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Lottobetrug im Internet

In Deutschland dürfen große Lotterien mit Millionengewinnen ausschließlich von den Landeslotteriegesellschaften sowie zugelassenen gewerblichen Spielvermittlern, die unter der Marke LOTTO bekannt sind bzw. als offizieller Partner von LOTTO lizensiert sind, veranstaltet und vertrieben werden.

Die Betrugsmasche

Den Verbrauchern wird in Art und Aufmachung der Internetseiten dieser Anbieter suggeriert, sie nehmen an den bekannten Lotterien der staatlichen Veranstalter teil. In Wirklichkeit – dies steht oft im Kleingedruckten - erfolgt die Teilnahme an der eigenen privaten Lotterie des bspw. in England bzw. Gibraltar ansässigen und dort lizensierten Anbieters.

Hier ist für den Verbraucher Vorsicht geboten! Denn, da es sich um unerlaubtes Glücksspiel in Deutschland handelt, wird der Abschluss dieser Spielverträge auch von der deutschen Rechtsordnung missbilligt (§§ 763, 134 BGB). Die Folge ist, dass im Gewinnfall – sollte die Auszahlung durch den Veranstalter verweigert werden – ein diesbezüglicher Anspruch des Spielteilnehmers gegenüber diesen Anbietern sich gerichtlich wohl nicht durchsetzen lassen wird.

Die Verbraucherzentrale rät deshalb, sich genau darüber zu informieren, ob der Anbieter über eine entsprechende deutsche Lizenz verfügt (LOTTO oder offizieller Partner von LOTTO).

Quelle: Verbrauacherzentrale Schleswig-Holstein v. 16.04.15

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Australische Lotterie

In Deutschland werben Agenten für die Teilnahme an der Australischen Lotterie. Sie verdienen an der Vermittlungsgebühr. Nicht immer sind diese Agenten von der Australischen Lotterie lizensiert.

Eine Leserin der Pfiffigen Senioren erhielt einen Brief: vom "Preis-Komitee vom *Australischen Lotto 6/45 *angeschrieben vom Preisverleihungs-Direktor *A. Steadman, *mit der Info, dass sie qualifiziert worden ist, für die letzte Stufe, wie folgt: Bestätigt als berechtigt für die Teilnahme an: Preispool der 1. Gewinn- Klasse. Summe für Alleingewinner aus verfügbarem Gesamt-Preispool: AUD (Australischer Dollar) ..: 4,1 Millionen in bar. - Noch nicht zugewiesene Sets: 4845 Chancen.

Aber dann auf der rechten Seite, die Info zu was sie mitspielen kann: zu 15,- €
mit 1425 Chancen
zu 30,- € für 2850 Chancen
oder zu 45,- € für 4560 Chancen.

Da sie einen Spezial-Code bekommen hatte, könnte sie noch an vielen Chancen mehr teilnehmen, die ihr aber dann zusätzlich kostenlos angeboten werden, jedoch immer in Verbindung mit einen von den drei Möglichkeiten.

Eine Gewinnsumme soll per Scheck zugesandt werden.
Eine dubiose Masche, von der Teilnahme ist abzuraten.

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