China plant die flächendeckende Einführung von Geldautomaten mit Gesichtserkennung. Beim Geldabheben identifiziert sich der Kunde mit seiner Smartphone-Signatur und einem Augenscan, dessen Vergleichsscan zuvor bei der Installation der entsprechenden Smartphone-App eingespeichert wurde.

gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Selfie Pay

MasterCard will die Sicherheit beim Bezahlen des Einkaufs erhöhen. Per Selfie und Gesichtserkennung will Mastercard ab Sommer 2016 in 15 Ländern künftig Überweisungen buchen lassen. Ein Passwort wird nicht mehr gebraucht. Damit nicht einfach ein Foto hingehalten wird, soll der Anwender blinzeln.

China plant die flächendeckende Einführung von Geldautomaten mit Gesichtserkennung. Beim Geldabheben identifiziert sich der Kunde mit seiner Smartphone-Signatur und einem Augenscan, dessen Vergleichsscan zuvor bei der Installation der entsprechenden Smartphone-App eingespeichert wurde. (Quelle: www.kartensicherheit.de v. 25.02.16)

Biometrische Venenerkennung

In Deutschland gibt es noch keine Geldautomaten, bei denen man sich mit biometrischen Daten identifizieren muss.

Ein Bericht von Kaspersky Lab zeigt neue Angriffsmethoden auf Geldautomaten Bereits zwölf Hersteller bieten gefälschte Fingerabdruck-Scanner an. Es gibt außerdem mindestens drei weitere Anbieter, die aktuell an Geräten forschen, die in der Lage sein sollen, Daten von Handvenen- und Iriserkennungssystemen abzugreifen. Diese biometrischen Daten lassen sich nicht wie eine PIN ändern.

Fujitsu hat einen Handvenen-Scanner mit einem neuen optisches System gebaut, der so klein ist wie eine Münze. Dabei reicht es völlig, die Handfläche kurz oberhalb des Sensors zu halten. Quelle: www.heise.de v. 20.04.11)

Hitachis Lesegerät für die berührungslose Erkennung des individuellen Venenmusters im Finger ist auf dem europäischen Markt erhältlich. Für den ausländischen Markt hat der Hersteller eine eigene Variante der in Japan etwa für den Zugang zu Geldautomaten eingesetzten Technik entwickelt. Das Produkt dient der Authentifizierung und Zugriffskontrolle zum heimischen und zum Firmenrechner.

Laut Hersteller hat das Verfahren gute Erkennungsraten bei niedrigen Fehlerquoten. Es funktioniert, indem eine Lichtquelle am Scanner infrarotnahe Strahlen auf den Finger aussendet, wodurch der Verlauf der Venen durch die Lichtabsorption des Hämoglobins im Blut sichtbar wird. Eine in den Scanner integrierte Kamera nimmt diese "Landkarte" auf, das System extrahiert das bei jedem Menschen eindeutige Muster und erstellt daraus ein Template für die spätere Authentifizierung. Diese erfolgt laut Hitachi innerhalb sehr kurzer Zeit.

Gegenüber der herkömmlichen Fingerabdruckerkennung hat die Venenerkennung den Vorteil, dass sich die erforderlichen Informationen nicht wie Fingerabdrücke von jedem Gegenstand abnehmen und so potenziell fälschen lassen. Die berührungslose Erkennung erfreut sich daher nach Aussagen des Unternehmens in Japan großer Akzeptanz bei den Nutzern.

Quelle: Heise Online v. 23.07.07

Erfassung der Augenbewegungen

Laut einer Veröffentlichung der Universität Stanford über ein "Eye tracking"-System können PINs und Passwörter eingegeben werden, ohne überhaupt eine Tastatur zu berühren. Stattdessen werden die Augenbewegungen erfasst.

Iris-Ident

Die Augeniris ändert sich ab dem zweiten Lebensjahr nicht mehr. Das System der Iriserkennung wurde bereits in den USA getestet. Die Iris der Kartenbesitzer wurde fotografiert und gespeichert. Wenn der Kunde seine Karte einschiebt, prüft der Automat die Iris.

Iris-Erkennung lässt sich austricksen. Ein Forscherteam der Universidad Autonoma de Madrid hat Angriffsmöglichkeiten auf biometrische Systeme zur Iris-Erkennung deutlich erweitert. Der Spanier zeigte laut US-Medienberichten auf der Sicherheitskonferenz Black Hat, wie sich aus kodierten Iris-Mustern biometrischer Erkennungssysteme Bilder der Regenbogenhaut erzeugen lassen, die wiederum von einschlägigen Scannern akzeptiert werden. Den Wissenschaftlern gelang demnach erstmals ein vollständiges "Reverse Engineering" von Iris-Templates, was für Identitätsdiebstähle genutzt werden könnte. Mehr zum Thema bei www.heise.de

Quelle: www.heise.de v. 31.07.12