gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Manipulation von Geldautomaten -Aktuelle Fälle

Karlsruhe - Präparierter Geldautomat

Besonders aufmerksam war am Mittwochabend ein 33-jähriger Mann in Karlsruhe-Mühlburg, als er an einem Geldautomaten Bargeld abheben wollte und dabei einen präparierten Kartenschlitz erkannte.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte der 33-Jährige kurz nach 19 Uhr an einem Geldautomaten am Entenfang Bargeld abheben und inspizierte beim Einschieben seiner EC-Karte genauer den Kartenschlitz. Dabei stellte er fest, dass auf dem ursprünglichen Kartenleseaufsatz ein weiterer, baugleicher Aufsatz angebracht war.

Die daraufhin verständigte Polizei stellte den präparierten Kartenaufsatz sicher, weitere verdächtige Gegenstände konnten jedoch nicht aufgefunden werden. Auch die Überprüfung weiterer Geldautomaten erbrachte keine neuen Erkenntnisse. Nicht bekannt ist bislang, ob es bereits zur Auslesung von Kartendaten gekommen war. Die EC-Karte des 33-Jährigen wurde vorsorglich gesperrt.

Quelle: Polizeipresse Karlsruhe v. 23.05.19

nach oben

Düsseldorf: Sichtschutz manipuliert

Derzeit werden im Raum Düsseldorf wieder verstärkt Manipulationen an Geldautomaten gemeldet. Hierbei schneiden die Täter teilweise den Sichtschutz rund um das Tastaturfeld ab, so dass der rechte Rand frei wird. Daneben wird ein Lesegerät aufgesetzt, um die PIN-Eingabe mitzuschneiden. Seien Sie aufmerksam bei Nutzung der Geldautomaten. Sieht der Sichtschutz anders aus als sonst oder sehen Sie Reste von Klebstoff am Automaten, sollte der Vorgang abgebrochen und die Polizei informiert werden.

Quelle: Stadtsparkasse Düsseldorf v. 26.04.19

nach oben

Dortmund: Mehrere Geldautomaten manipuliert

Die Dortmunder Polizei bittet Bankkunden aus aktuellem Anlass, beim Geldabheben an Bankautomaten aufmerksam zu sein.

Am vergangenen Samstag (6. April) wurden der Dortmunder Polizei gleich drei Fälle von Manipulationen an Geldautomaten unterschiedlicher Bankfilialen der Sparkasse gemeldet. In einem Sachverhalt kam es zu einem Vermögensschaden, in den zwei weiteren Fällen fiel die Manipulation und somit der versuchte Betrug den Kunden rechtzeitig auf.

Bei den Tatorten handelt es sich um - einen Bankautomaten der Sparkasse an der Lindemannstraße, Feststellzeit um 12:37 Uhr, - einen weiteren Automaten der Sparkasse an der Kaiserstraße, Feststellzeit um 17:50 Uhr - und den einer Sparkassenfiliale an der Märkischen Straße, Feststellzeit um 14:30 Uhr.

Gleiches gilt für mögliche weitere Opfer, die am gestrigen Samstag, vor der jeweiligen Feststellzeit, an einem dieser Automaten versucht haben, Geld abzuheben, dies aber misslang. /p>

In allen Fällen waren die Automaten derart manipuliert, dass die Bankkarten nach Eingabe der PIN, die mittels einer zusätzlich angebrachten Kamera ausspioniert wurde, nicht wieder aus dem Kartenschacht herausgegeben sondern vom Automaten eingezogen wurde. Auch der Geldausgabeschacht blieb nach Eingabe der PIN geschlossen.

Bleiben Sie aufmerksam! Verständigen Sie bei diesen Anzeichen umgehend die Polizei. Melden Sie bauliche Veränderungen oder grobe Beschädigungen an Automaten der Polizei.

Quelle: Polizeipresse Dortmund v. 07.04.19

nach oben

Leipzig: Geldausgabeschächte manipuliert

Auf das Bargeld von Kunden eines Kreditinstitutes hatten es Betrüger abgesehen. Sie manipulierten die Ausgabeschächte von Geldautomaten in der Weise, dass diese sich bei Transaktionen nicht eigenständig öffneten.

So erging es auch einem Kunden (37) des Kreditinstitutes, der Samstagnachmittag die Filiale betrat, um Bargeld abzuheben. Er erhielt nach Eingabe eines Abbuchungsauftrages sein Geld vorerst nicht. Grund: Täter hatten den Geldausgabeschacht mit einer Abdeckung derart blockiert, dass dieser sich nicht öffnete. Als der 37-Jährige jedoch den Grund erkannte und den „Übeltäter“ entfernte, öffnete sich letztlich doch der Ausgabeschacht, so dass der 37-Jährige das Geld entnehmen konnte. Anschließend informierte er die Polizei.

Noch während die Ermittler Spuren an dem Automaten und der ominösen Abdeckung sicherten, erhielten sie die Information, dass es in weiteren Filialen zu ähnlichen Vorfällen gekommen war. Nachweislich waren auch Automaten in der Hainstraße, in der Schillerstraße, in der Dresdner Straße und am Torgauer Platz von Betrügern mit einer Abdeckung versehen worden, um den Ausgabeschacht zu blockieren und die Ausgabe des Bargeldes zu verhindern. In sämtlichen Fällen sicherten Kriminalisten Spuren und nahmen die Ermittlungen auf.

Quelle: Polizeipresse Leipzig v. 09.03.19

nach oben

Halle: Cash-Trapping

Als eine Frau am Geldautomaten im Steinweg Geld abholen wollte, erfolgte statt der Auszahlung ein lautes Rattern und eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm erschien. Am Geldausgabefach war eine Schiene angebracht, die das Bargeld zurückhielt. Zum Glück verständigte die Kundin die Polizei, so dass die Täter nicht an ihr Geld kamen.

Quelle: Polizeipresse Halle v. 05.03.19

nach oben

Tuttlingen: Cash-Trapping

Die Polizei hat einen Mann festgenommen, der in Tuttlingen und Trossingen seit Dezember 2018 mit Cash-Trapping etwa 3000 Euro von mehreren Geschädigten erbeutet haben soll. Erwischt wurde er bei einem erneuten Versuch. Bei der Bank lief eine Fehlermeldung auf und die Polizei wurde informiert. Als der Tatverdächtige einige Zeit später prüfen wollte, ob Geldscheine am Ausgabeschacht klebten, wurde er festgenommen.

Quelle: Polizeipresse Tuttlingen v. 08.02.19

nach oben

Hettstedt: Cash-Trapping

Als gestern ein Mann Bargeld am Automaten seiner Bank abheben wollte, staunte er nicht schlecht, als er nicht an sein Geld konnte. Der Abhebevorgang funktionierte einwandfrei, nur der Ausgabeschacht öffnete sich nicht. Unbekannte Täter hatten den Schacht mit einer Abdeckung versehen, so dass er nicht an sein Geld gelangen konnte. Der Mann erkannte die Manipulation und informierte geistesgegenwärtig sofort die Polizei, welche vor Ort Spuren sichern konnte, die Ermittlungen wurden aufgenommen. Der Mann erhielt vor Ort sein Bargeld ausgehändigt.

Hinweis der Polizei: Straftaten mit einer solchen oder ähnlichen Begehungsweise werden auch als Cash Trapping bezeichnet und stellen eine besondere Form des Diebstahls an Geldautomaten dar. Über den Geldausgabeschacht wird u.a. ein täuschend echter Verschluss geklebt. Dieser Verschluss ist innen mit einer Klebefolie versehen. Diese verhindert, dass das Geld ausgegeben oder wieder vom Automaten eingezogen wird - die Geldscheine bleiben buchstäblich im Ausgabeschacht kleben. Sollten sie den Verdacht haben, dass ein Geldautomat manipuliert wurde, belassen Sie die Situation vor Ort wie sie ist und informieren sie umgehend die Polizei.

Quelle: Polizeipresse Sachsen-Anhalt Süd v. 02.01.19

nach oben

FBI warnt vor globalem Angriff auf Geldautomaten

Das FBI hat die Banken gewarnt: Cyberkriminelle bereiten sich darauf vor, ein hochgradig choreographiertes, globales Betrugsprogramm durchzuführen, das als "ATM cash-out" bekannt ist. Dabei hacken die Kriminellen eine Bank oder einen Kartenzahlungsdienstleister und benutzen geklonte Karten an Geldautomaten auf der ganzen Welt, um Millionen von Dollar in nur wenigen Stunden betrügerisch abzuheben.

Den Zugang zu den Bankenrechnern würden die Unbekannten nutzen, um Auszahlungslimits und Kontostände von Bankkunden so zu manipulieren, dass die Betrüger im nächsten Schritt möglichst viel Geld abheben können. Denn anschließend sollen die Kontodaten der betroffenen Bankkunden an Komplizen in aller Welt geschickt werden.

Diese würden mit den Daten dann Bankkarten fälschen. Als Rohmaterial würden dafür etwa Guthabenkarten von Einzelhandelsketten verwendet. Das einzige Kriterium sei hierbei, dass die jeweilige Karte mit einem wiederbeschreibbaren Magnetstreifen versehen sei. Was im Umkehrschluss bedeutet: Karten mit einem Chip lassen sich so nicht fälschen.

Ausgerüstet mit den kopierten Karten würden die Kriminellen dann zeitgleich an vielen Orten der Welt zu Geldautomaten gehen und dort so lange Geld von den ebenfalls manipulierten Konten abheben, bis deren Bargeldvorrat erschöpft ist.

Quelle: Krebs on Security v.12.08.18