gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Manipulation von Geldautomaten -Aktuelle Fälle

FBI warnt vor globalem Angriff auf Geldautomaten

Das FBI hat die Banken gewarnt: Cyberkriminelle bereiten sich darauf vor, ein hochgradig choreographiertes, globales Betrugsprogramm durchzuführen, das als "ATM cash-out" bekannt ist. Dabei hacken die Kriminellen eine Bank oder einen Kartenzahlungsdienstleister und benutzen geklonte Karten an Geldautomaten auf der ganzen Welt, um Millionen von Dollar in nur wenigen Stunden betrügerisch abzuheben.

Den Zugang zu den Bankenrechnern würden die Unbekannten nutzen, um Auszahlungslimits und Kontostände von Bankkunden so zu manipulieren, dass die Betrüger im nächsten Schritt möglichst viel Geld abheben können. Denn anschließend sollen die Kontodaten der betroffenen Bankkunden an Komplizen in aller Welt geschickt werden.

Diese würden mit den Daten dann Bankkarten fälschen. Als Rohmaterial würden dafür etwa Guthabenkarten von Einzelhandelsketten verwendet. Das einzige Kriterium sei hierbei, dass die jeweilige Karte mit einem wiederbeschreibbaren Magnetstreifen versehen sei. Was im Umkehrschluss bedeutet: Karten mit einem Chip lassen sich so nicht fälschen.

Ausgerüstet mit den kopierten Karten würden die Kriminellen dann zeitgleich an vielen Orten der Welt zu Geldautomaten gehen und dort so lange Geld von den ebenfalls manipulierten Konten abheben, bis deren Bargeldvorrat erschöpft ist.

Quelle: Krebs on Security v.12.08.18

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Osnabrück und Bramsche: Cash-Trapping

Der Polizei in Osnabrück und Bramsche wurden mehrere dieser Fälle gemeldet. Offensichtlich haben die Täter kleinere Bank-Filialen aufgesucht, damit sie "in Ruhe" das nicht ausgegebene Geld abholen konnten.

Quelle: Polizeipresse Osnabrück v.14.08.18

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München Ludwigsvorstadt: Nach Cash-Trapping Serie festgenommen

Im Bereich südlich des Hauptbahnhofs kam es seit Freitag, 29.06.2018 zu derzeit zehn bekannt gewordenen Manipulationen an Geldautomaten. Die Täter brachten Blenden über den Ausgabeschächten an, um zu verhindern, dass das Geld ausgegeben wird, jedoch an der Blende hängen bleibt, welche später abgenommen wird, um das daran klebende Bargeld zu entwenden (sog. Cash-Trapping).

Aufgrund der Häufung der Delikte wurden durch die zuständige Polizeiinspektion 14 (Westend) in Abstimmung mit dem Fachkommissariat Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Am Mittwoch, 04.07.2018, gegen 14.30 Uhr, konnten aufgrund der polizeilichen Maßnahmen drei Tatverdächtige nach zwei weiteren versuchten Cash-Trapping Fällen durch Zivilkräfte festgenommen werden. Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen konnten umfangreiche Tatmittel sichergestellt werden.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18, 22 und 28 Jahre alten Rumänen. Es stellte sich heraus, dass die drei Männer ausschließlich zur Begehung von Straftaten nach München gekommen waren.

Der 18- und der 28-Jährige legten in ihren Vernehmungen umfangreiche Geständnisse ab, während sich der 22-Jährige nicht zu den Straftaten äußern wollte.

Da die drei Männer über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügen, wurden sie am Donnerstag, 05.07.2018 dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Gegen die drei Rumänen ergingen Haftbefehle.

Quelle: Polizeipresse Bayern v.06.07.18

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Beratzhausen: Schwerer Diebstahl aus Geldautomat

Bereits Ende Mai kam es in einem Geldinstitut in der Marktstraße zu einem schweren Diebstahl aus einem Geldautomaten. Der Dieb erbeutete mehrere zehntausend Euro Bargeld. Die Kriminalpolizei bittet um sachdienliche Hinweise.

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse gehen die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg davon aus, dass der Dieb in den Nachtstunden von Freitag, 25.05.2018 auf Samstag agierte. Die Tatzeit liegt demnach in der Zeit zwischen 20:00 Uhr und 23:30 Uhr. In diesem Zeitfenster gelang es einem bislang unbekannten Dieb durch technische Manipulation Bargeld aus einem Geldausgabeautomaten zu entwenden. Da der Dieb hierbei nicht brachial vorging, wurde der Diebstahl erst zwei Tage später bemerkt und bei der Polizei angezeigt.

Quelle: Polizeipresse Bayern v.07.06.18

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Althütte: Geldausgabeautomat manipuliert

Am 18. Mai wurde an einem Geldausgabeautomat einer Bankfiliale am Rathausplatz eine Manipulation in Form eines Bohrloches festgestellt. Zwischenzeitliche Ermittlungen und Auswertung einer Überwachungskamera erbrachten die Erkenntnis, dass Unbekannte die Manipulation bereits am 2. Mai um 00.40 Uhr mittels eines Akkuschraubers verübten. Es ist zu vermuten, dass die Täter bei der Ausübung ihres Vorhabens von Passanten gestört wurden und deshalb unverrichteter Dinge flüchteten. Auch in Hinblick einer Sprengung eines Geldautomaten in einem Vergnügungspark in Kaisersbach am 21. April, liegt der Verdacht nahe, dass der Geldautomat am Rathausplatz gesprengt werden sollte.

Quelle: Polizeipresse Aalen v.23.05.18

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Hannover: Duo manipuliert Geldautomat - Festnahme

Die Kriminalpolizei ermittelt gegen zwei 28 und 32 Jahre alte Männer. Das Duo steht in dringendem Verdacht, in der Nacht zu Dienstag (08.05.2018), gegen 01:20 Uhr, einen Geldautomaten im SB-Bereich einer Bank an der Fiedelerstraße manipuliert zu haben.

Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hatten die Mitteilung über eine Alarmauslösung aus dem SB-Bereich der Bank erhalten und informierten die Polizei. Bereits wenige Minuten später trafen die Beamten vor Ort ein und stellten fest, dass die mittlerweile geflüchteten Täter den Deckel des Automaten aufgehebelt und einen Laptop angeschlossen hatten - offenbar um das Geldausgabegerät zu manipulieren.

Die zügige Überprüfung von Bildern aus der Überwachungskamera führte die Polizisten schließlich auf die Spur der Täter. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung trafen sie die beiden Tatverdächtigen - auf sie passte die Beschreibung der Täter aus der Bank - in einem Schnellrestaurant an der Hildesheimer Straße an und nahmen sie vorläufig fest. Die weiteren Überprüfungen ergaben, dass offenbar kein Geld aus dem Automaten entwendet wurde.

Gegen das Duo wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des versuchten Computerbetruges eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizeipresse Hannover v. 08.05.18

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Bad Oeynhausen: Kartendaten ausgespäht

Datendiebe haben an einem Geldautomaten der Postbank an der Dr.-Neuhäußer-Straße Bankkunden ausspioniert. Mit den kopierten Daten der Karten haben sie unter anderem in verschiedenen Städten in Italien, in Nepal und im Karibikstaat Puerto Rico Geld von den Konten ihrer Opfer abgehoben.

Wie viele Menschen durch diesen "Skimming-Angriff" geschädigt wurden, steht für die Polizei Minden-Lübbecke noch nicht fest. Bisher sind elf Anzeigen bei den Ermittlern eingegangen. "Wir gehen aber von einer weitaus größeren Zahl von Betroffenen aus", so ein Sprecher der Behörde.

Bei den bisher bekannten Fällen wurden die Kredit- und Bankkarten von ihren Inhabern vor allem über die Osterfeiertage eingesetzt. Die Ermittler vermuten, dass die Kriminellen den Automaten aber bereits seit Mitte März manipuliert hatten. Welche Technik sie dabei genau einsetzten, ist bisher unklar.

Die Ermittlungen der Beamten gestalten sich auch deshalb schwierig, da der betroffene Geldautomat direkt von der Straße aus von den Kunden bedient wird und daher nicht videoüberwacht ist. Diesen Umstand dürften sich die Unbekannten bewusst zunutze gemacht haben, so die Einschätzung der Ermittler.

Die im Ausland mit den Kartendoubletten abgehobenen Geldbeträge sind unterschiedlich hoch. In einigen Fällen wurden mehrfach Beträge in Höhe von 150 bis 200 Euro erbeutet, in anderen bis zu 2.000 Euro. Den bisher bekannten Schaden beziffert die Polizei auf rund 20.000 Euro.

Nutzern des betroffenen Geldautomaten wird seitens der Ermittler empfohlen, ihre Kontoauszüge genau zu prüfen. Bei Auffälligkeiten sollte der Kontoauszug für eine umgehende Anzeigenerstattung bei der Polizei mitgebracht werden.

Quelle: Polizeipresse Minden-Lübbecke v. 13.04.18

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Kerpen: Cash-Trapping Täter festgenommen

Die Polizei in Kerpen nahm am Samstagabend (17.3.) eine Frau (26) und einen Mann (26) fest. Beide stehen im Verdacht, Geldautomaten manipuliert zu haben.

Ein Zeuge beobachtete, gegen 18 Uhr, wie das Duo einen Geldautomaten in Kerpen für "Cash Trapping" präparierte. Bei dieser Betrugsmasche wird der Geldausgabeschacht von Geldautomaten so manipuliert, dass die auszuzahlende Bargeldsumme im Ausgabeschacht hängen bleibt. Der Zeuge verständigte die Polizei, die die beiden Tatverdächtigen aufgrund des Verdachts des gewerbsmäßigen Diebstahls vorläufig festnahm.

Nach bislang vorliegenden Erkenntnissen ist der tatverdächtige 26-Jährige mit gleicher Arbeitsweise bereits in 13 Fällen im Rhein-Erft-Kreis in Erscheinung getreten. Auch in Neuss, Dormagen, Grevenbroich, Kaarst und Rommerskirchen fielen Bankkunden der Masche zum Opfer. Ermittlungen des Kriminalkommissariats 12 der Polizei im Rhein-Kreis Neuss führten in knapp 20 Fällen zu einem dringenden Tatverdacht gegen den in Kerpen festgenommenen 26-jährigen Kölner.

Der Verdächtige wurde einem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Quelle: Polizeipresse Rhein-Kreis Neuss v. 19.03.18

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Hachenburg- manipulierter Geldautomat

Ein Mitarbeiter der Sparkasse WW-Sieg erstattet Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Gelddiebstahl in zwei Fällen, sowie Manipulation an zwei Geldautomaten (GAA) der Filiale in Hachenburg am vergangenen Wochenende - Phänomen: Cash-Trapping.

Demnach betrat zur Tatzeit am 11.03. gegen 14.12 Uhr ein Täterpaar, augenscheinlich ein junger Mann und eine junge Frau, die beide Schirmmützen trugen, die Filiale in Hachenburg und begaben sich zu den beiden linken GAA der Sparkasse, die sie in der Art manipulierten, dass sie die Geldausgabeschächte der beiden GAA durch das Aufsetzen von Blenden mit doppelseitigem Klebeband auf der Innenseite so präparierten, dass das ausgegebene Bargeld zweier Bankkunden im Ausgabefach hängen blieb. Den beiden Kunden wurde somit kein Bargeld ausgehändigt.

Beide GAA gingen anschließend außer Betrieb. Nachdem sich die beiden Kunden entfernt hatten, betrat das unbekannte Täterpaar die Bank erneut, entfernte die aufgesetzten Blenden und nahmen diese, sowie das ausgegebene Geld, mehrere Hundert EURO, aus den Geldschächten mit.

Die Sparkasse wurde zu Beginn der Woche durch die Kundenreklamationen auf die beiden Fälle aufmerksam und ließen die GAA gestern durch einen externen Techniker prüfen, der Kratzspuren und Klebebandreste an den GAA feststellen konnte und gleich von Cash-Trapping ausging. Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Hachenburg in Verbindung zu setzen. Die Bürger werden bei der Bedienung der Geldautomaten gebeten auf mögliche Manipulationen an dem Gerät zu achten

Quelle: Polizeipresse Montabaur v. 16.03.18

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Berlin: Sechs Skimming-Betrüger festgenommen

Gemeinsame Ermittlungen der Abteilung für organisierte Computerkriminalität der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamts führten gestern Nachmittag zur Festnahme von sechs mutmaßlichen Computerbetrügern. Den Festgenommenen im Alter zwischen 29 und 55 Jahren wird vorgeworfen, einen Geldausgabeautomaten in der Schönhauser Allee und einen Automaten im Einkaufszentrum LP 12 in der Leipziger Straße manipuliert zu haben. Hierbei sollen die Tatverdächtigen an den Automaten jeweils ein Kartenlesegerät und eine Kamera zum Ausspionieren der PIN installiert haben.

Gestern Nachmittag nahmen die Ermittler gegen 17.45 Uhr vier Tatverdächtige in einer Wohnung in der Strausberger Straße und deren beide Komplizen an den Automaten in der Schönhauser Allee und in der Leipziger Straße fest. Die beiden waren als sogenannte „Aufpasser“ dort eingesetzt.

Den gemeinschaftlich und organisiert vorgehenden Männern, werden seit November 2017 in wechselnder Beteiligung bis zu 57 Skimmingangriffe auf Geldausgabeautomaten zugeordnet. Bei den Wohnungsdurchsuchungen fanden die Ermittler 21 Kartenlesegeräte und 15 Videoleisten sowie mehrere Laptops und Magnetstreifenkarten.

Zwei der Festgenommenen im Alter von 39 Jahren wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die übrigen Tatverdächtigen sollen im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zum Erlass von Haftbefehlen vorgeführt werden. Inwieweit die Gruppe für weitere Taten in Betracht kommt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Quelle: Polizeipresse Berlin v. 28.02.18

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Berlin: Manipulation an Geldautomaten – Festnahme

Ermittler nahmen gestern Nachmittag in Mitte einen Mann fest, der an einem EC-Geldautomaten hantierte. Polizeibeamte konnten gestern gegen 16.30 Uhr einen 32-Jährigen in der Mohrenstraße beobachten, der an dem Automaten eine offenbar zuvor angebrachte Videoleiste und ein zusätzliches Kartenlesegerät abbauen wollte. Der Festgenommene wurde für das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamtes eingeliefert, das in sogenannten Skimming-Fällen ermittelt, und soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Quelle: Polizeipresse Berlin v. 17.02.18

Via Twitter teilte die Plizei mit, dass zurzeit eine massive Steigerung von Skimming-Betrugsdelikten registriert werde. Dabei versuchen die Täter, heimlich die Kreditkartendaten der Kartennutzer bei Barabhebungen auszulesen, oft mit Erfolg

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Stuttgart: Zwei Geldautomaten manipuliert

Unbekannte Täter haben in den vergangenen Tagen zwei Geldautomaten an der Königstraße manipuliert, um an das Bargeld der Bankkunden zu gelangen. Eine 57-jährige Touristin wollte am Freitag (30.12.2017) gegen 12.40 Uhr 500 Euro abheben. Der Automat funktionierte zunächst einwandfrei, es wurde jedoch kein Geld ausgegeben. Alarmierte Polizisten stellten Manipulationen an dem Gerät sowie an einem weiteren Automaten fest. Die 500 Euro der Touristin steckten noch im präparierten Ausgabeschacht, an dem die Täter hinter der Blende einen Klebestreifen angebracht hatten.

Quelle: Polizeipresse Stuttgart v. 02.01.18