gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Betrug Kaffeefahrt, Aktuelle Fälle

Minderwertige Matratzen

Ein 89-Jähriger aus Wittenberge nahm im vergangenen September an einer sogenannten Kaffeefahrt teil und fuhr nach Potsdam. Auf der Verkaufsveranstaltung bestellte er Matratzen im Wert von ca. 3.400 Euro und leistete dafür auch eine geringe Anzahlung. Die Ware wurde ihm gegen Zahlung der Restsumme geliefert. Dabei stellte er jedoch fest, dass die Matratzen von schlechter Qualität waren. Er wendete sich an die Firma und suchte die Anschrift sogar auf. Dort musste er jedoch feststellen, dass es diese an der Adresse nicht gibt. Gestern meldete er sich bei der Polizei und erstattete Strafanzeige wegen Warenbetruges.

Quelle: Polizeipresse Prignitz vom 19.10.18

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Edenkoben - Kaffeefahrt - Warnhinweis der Polizei

Ein Mann erhielt einen Brief, wonach er den Hauptgewinn in Höhe von 1000 Euro gewonnen hätte. Allerdings hatte dieser zu keinem Zeitpunkt an einem Preisrätsel teilgenommen. Um den Gewinn ausgehändigt zu bekommen, wurde er zu einer Kaffeefahrt mit unbekanntem Endziel eingeladen. Die Polizei Edenkoben warnt vor ominösen Kaffeefahrten.

Kaffeefahrten werden immer wieder von Betrügern dazu genutzt, Waren zu überhöhten Preisen zu verkaufen. Potentielle Kunden werden mit Gewinnversprechen oder attraktiven Freizeitangeboten zur Teilnahme an einer Veranstaltung geworben. Die Verkäufer gehen rhetorisch derart geschickt vor, dass selbst skeptische Teilnehmer bereit sind, etwas zu kaufen.

Damit einhergehend wird oftmals das Rückgabe- und Widerrufsrecht nach dem BGB u. a. durch verschleierte oder falsche Geschäftsadressen ausgehebelt, so dass es den Betroffenen unmöglich gemacht wird, ihre zivilrechtlichen Ansprüche geltend zu machen.

Quelle: Polizeipresse Edenkoben vom 19.10.18

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Polizei warnt: Ignorieren Sie entsprechende Einladungsschreiben!

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor möglichen Betrugshandlungen im Zusammenhang mit sogenannten Kaffeefahrten.

Eine Darmstädter Seniorin erhielt in den vergangenen Tage eine Einladung zu einer Kaffeefahrt, die Anfang Mitte September diesen Jahres stattfinden soll und informierte die Polizei darüber. Die Beamten schließen daher nicht aus, dass noch weitere Bürgerinnen und Bürger aus Darmstadt aber auch den umliegenden Landkreisen entsprechende Einladungen erhalten haben.

In der Einladung locken die Veranstalter nicht nur mit einem schönen Ausflug sondern auch mit tollen Geschenken. Nicht nur, dass den Teilnehmen eine Kaffeemaschine, ein Tablet, eine Kamera oder eine Mikrowelle versprochen wird, sie bekommen auch ein Essen und eine Bootsfahrt am Ausflugstag in Aussicht gestellt. Dem aber nicht genug, auch ein Gewinn von 500,- Euro ist zudem noch möglich.

Mit einer Antwortkarte sollen sich die Eingeladenen zu dem Ausflug anmelden und die gewünschte Abholstelle anzukreuzen. Wohin die Reise geht, bleibt allerdings eine Überraschung.

Die Adresse auf der dubiosen Antwortkarte ist ein Postfach irgendwo in Deutschland, der tatsächliche Veranstalter nicht zu erkennen. Ebenfalls werden keine Rufnummern, Internet- oder E-Mail-Adressen angeben. Durch diesen Umstand sowie den vielen Versprechungen im Vorfeld, wird bereits klar, dass die Teilnehmer eine höchst unseriöse Veranstaltung erwartet.

Hinter den sogenannten" Kaffeefahrten", stecken nach polizeilichen Erfahrungen meist unseriöse Werbe- und Verkaufsveranstaltungen, bei denen die Teilnehmer, in der Regel gutgläubige Senioren, von geschulten Verkäufern über den Tisch gezogen werden. Statt der versprochenen Geschenke und Gewinne bringen die Teilnehmer meist Verträge zu überteuerten Produkten inklusive hoher Rechnung mit nach Hause. Die dreisten und geschickten Werber scheuen sich auch nicht davor, die Gäste zu den Kaufverträgen zu drängen und entsprechend unter Druck zu setzen.

Die Polizei rät daher allen angeschriebenen Bürgerinnen und Bürgern: Ignorieren Sie entsprechende Einladungsschreiben! Wer erst einmal in einen "Kaffeefahrten-Bus" eingestiegen ist, begibt sich in die Hände von unseriösen Verkäufern, die es nur auf Geld abgesehen haben. Unterschätzen Sie das betrügerische Geschick der Werbeveranstalter nicht, die über ausreichend Erfahrung verfügen, auch noch so vorsichtige Teilnehmer, um den Finger zu wickeln.

Begeben Sie sich nicht in die Hände der mutmaßlichen Betrüger und lassen Sie die Finger von "Kaffeefahrten", so können Sie böse Überraschungen in nachhinein vermeiden!

Quelle: Polizeipresse Südhessen vom 27.08.18

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Verwaltungsgericht bestätigt: Abbruch der Kaffeefahrt war rechtens

Das Verwaltungsgericht Hannover hat am Mittwoch eine Verfügung der Stadtverwaltung bestätigt, mit der diese eine Verkaufsveranstaltung einer niederländischen Firma in Blumenau beendet hatte. Das Verwaltungsgericht Hannover hat ein Verbot der Stadt Wunstorf bestätigt (Az. 11 A 7854/16).

Die Klägerin, eine in den Niederlanden gegründete Personengesellschaft, die nach eigenen Angaben bundesweit Verkaufsveranstaltungen zum Vertrieb von Gesundheitsartikeln, namentlich Haushaltsgegenständen (insbesondere Matratzen) und Nahrungsergänzungsmitteln (Q10) durchführt, wendet sich gegen die Untersagung einer von ihr im November 2016 initiierten „Weihnachtsfeier / Lebkuchen-Fabrikfahrt 2016“ in einer Gaststätte in Wunstorf. In dem der beklagten Stadt Wunstorf bekannt gewordenen Einladungs-Flyer wurden neben kostenlosen Mahlzeiten („Frühstück inklusive“, „Festtagsessen to go inklusive“) verschiedene andere Gratisleistungen versprochen, darunter „Losglück mit 300,00 EUR Weihnachtsgeld“, ein Lebkuchensortiment, eine Espresso-Kaffeemaschine sowie verschiedene weitere „Geschenke“.

In der Einladungskarte findet sich der Zusatz „Gerne dürfen Sie besondere Menschen, die Ihnen am Herzen liegen, zu dieser Feier/Fahrt mitbringen.“, sowie die Ankündigung „Für jeden mitgebrachten Partner gibt es nochmals 50,00 EUR am Reisetag ausgehändigt.“. Als Absenderin ist die Klägerin mit einer Postfachadresse in Börger im Emsland angegeben.

Nachdem ein Mitarbeiter der Beklagten am Mittag des 23. November 2016 in Begleitung von Polizeibeamten die Veranstaltungsstätte betreten und festgestellt hatte, dass sich auf dem Tisch der beiden Werbesprecher der Klägerin Kaufverträge befanden und auch bereits Verträge abgeschlossen worden waren, untersagte die Beklagte der Klägerin mit sofortiger Wirkung die weitere Durchführung der Veranstaltung. Zur Begründung führte sie aus, dass es sich bei der Veranstaltung um ein Wanderlager im Sinne von § 56a Abs. 1 GewO handele und dessen Vorgaben nicht eingehalten worden seien.

Die Veranstaltung sei zwei Wochen vor Beginn bei der Beklagten anzuzeigen gewesen, da auf die Veranstaltung durch öffentliche Ankündigung hingewiesen worden sei. Dass es sich bei dem Einladungs-Flyer um eine öffentliche Ankündigung handele, ergebe sich bereits daraus, dass die angeschriebenen Personen aufgefordert worden seien, andere Personen mitzubringen. Die "Einladung" entspreche nicht den Vorgaben des § 56a Abs. 1 GewO, da im Zusammenhang mit der Veranstaltung von Wanderlagern keine unentgeltlichen Zuwendungen angekündigt werden dürften.

Über die Klägerin sind im Internet eine Reihe von Presseveröffentlichungen und öffentlichen Bekanntmachungen zu finden, in denen ihr „unseriöse“ Geschäftspraktiken vorgeworfen werden, sieghe H.P.W. International CV

Quelle: www.verwaltungsgericht-hannover.niedersachsen.de v.22.08.18

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Polizei warnt vor "Sommerfahrt 2018"

Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor möglichem Betrug im Zusammenhang mit so genannten "Kaffeefahrten". In den letzten Tagen wurden in vielen Haushalten Einladungen an Seniorinnen und Senioren zu einer "Sommerfahrt 2018" (Halbtagesfahrt) verteilt.

In dieser Einladung wird dem Empfänger mitgeteilt, er habe 1000 Euro in bar gewonnen, die er am Donnerstag, 21.06., bei einem Tagesausflug in Empfang nehmen könne.

Die "glücklichen Gewinner" sollten sich zwecks Empfang des Geldes mittels Antwortkarte zu dem Ausflug anmelden und eine Abfahrtstelle ankreuzen, an der sie abgeholt werden wollten. Diese bislang bekannten Abfahrtsorte im Kreis Gütersloh liegen in Gütersloh-Avenwedde und Verl.

Vermutlich ist die Gütersloher Empfängerin nicht die einzige, die derartige Post erhalten hat. Losgelöst davon, dass derartige Gewinnversprechen an sich schon äußerst dubios sind, ist es besonders verdächtig, dass die Anmeldung zu der Veranstaltung an eine Postfachadresse gesandt werden sollte, ohne dass die Veranstalter benannt wären. Eine strafbare Handlung ist bei diesen Gewinnversprechen und Einladungen zunächst nicht erkennbar.

Auf Busreisen mit Verkaufsveranstaltung, so genannten Kaffeefahrten, geraten Senioren allerdings immer wieder an unseriöse Verkäufer, die ihnen nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Die Teilnehmer erkennen dann auch schnell, dass die versprochenen Gewinne nicht ausgezahlt werden.

Stattdessen stehen Werbe- und Verkaufsveranstaltung im Vordergrund. Dort werden sie oftmals von windigen Verkäufern geschickt unter Druck gesetzt und dazu gedrängt, Kaufverträge abzuschließen, die nicht selten ihr monatliches Einkommen übersteigen. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, an solchen Fahrten teilzunehmen - dann bleibt Ihnen manch böse Überraschung erspart.

Niemand will Ihnen dort etwas was schenken. Im Gegenteil, die Veranstalter wollen ihr Bestes - nämlich ihr Geld! Denn bei solchen Verkaufsveranstaltungen geht es nur ums schnelle Geschäft. Die als Schnäppchen gepriesenen Kochtöpfe, Badezusätze oder Trinkkuren sind nach polizeilicher Erfahrung häufig minderwertiger und teurer als im Fachhandel. Besondere Vorsicht ist bei angebotenen Medikamenten geboten!

Quelle: Polizeipresse Gütersloh vom 20.06.18

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Betrug mit Kaffeefahrt - Heidenerin erkannte Masche

Es klang zu schön, um wahr zu sein: Ihren Hauptgewinn sollte eine Heidenerin in Empfang nehmen, und eine "gemütliche Fahrt in einen wunderschönen Tag voller Überraschungen" den passenden Rahmen dazu bilden. Post wie diese haben in den vergangenen Tagen viele Heidener erhalten - ein Brief, der nicht geizt mit vollmundigen Versprechungen. Das reicht vom Frühstück am "extra festlich gedeckten Tisch" über einen Flachbild-Fernseher für alle Ehepaare und Paare über einen Akkustaubsauger, ein Messerset und eine Fritteuse bis hin zu einem reichhaltigen Mittagsmenü.

Um was es tatsächlich geht, findet sich nur am Rande angedeutet. Denn was die Veranstalter in dem Brief als "Werksmesse" bezeichnen, stellt in der Regel nichts anderes als eine Verkaufsveranstaltung dar. Wer sich auf die Versprechungen einlässt, landet in einer unangenehmen Situation: Viele können sich dann den psychologischen Tricks nicht entziehen, mit denen überteuerte Waren an die Teilnehmer gebracht werden sollen. Dabei rücken die Verkäufer rhetorisch geschickt nicht selten Produkte in den Blickpunkt, die gut für die Gesundheit sein sollen.

Experten sprechen davon, dass auf derartigen Veranstaltungen für die Waren ein Preis verlangt werden könne, der im Extremfall das 100-fache des Einkaufspreises betrage. Den Gewinn machen in solchen Fällen unter dem Strich nicht die gutgläubigen Reiseteilnehmer, sondern immer der Veranstalter. Der lässt sich in derartigen Einladungen übrigens oft nicht klar ausmachen. Stattdessen findet sich lediglich eine Postfachadresse und als Adressat eine "Reservierungszentrale" auf dem Anmeldebogen. Und wohin die Reise eigentlich geht, erfährt der "Gewinner" wohl auch erst unterwegs. Zumindest ein Ziel ist klar: Es ist das Portemonnaie der Passagiere, die sich auf eine solche Tour einlassen.

Quelle: Polizeipresse Borken vom 16.05.18

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Mit Karte bezahlt - Geld weg

Per Post hat ein Rentner aus Walrode den Gewinn von 500 Euro versprochen bekommen. Allerdings musste er zur Auszahlung erst an einer "Kaffeefahrt" teilnehmen. Nach einer Busfahrt ins Nirgendwo fanden sich die Teilnehmer der Kaffeefahrt dann auf einer Verkaufsveranstaltung wieder. Anstatt den Gewinn zu bekommen, überwies der Rentner auf der Veranstaltung 588 Euro im EC-Cash Verfahren und Unterschrieb mehrere Formulare.

Auch wenn im Nachhinein Anzeige erstattet wurde ist das Geld erstmal weg. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor dem leichtfertigen Unterschreiben von Verträgen auf windigen Werbefahrten. Mittlerweile konnte ermittelt werden, wo sich der Veranstaltungsort befand. Die Täter sind noch unbekannt, es ist aber einer Frage der Zeit bis der Veranstalter durch die Kriminalpolizei dingfest gemacht wird.

Quelle: Polizeipresse Heidekreis vom 28.01.18

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Erfolgreiche Teilnahme an einem Kreuzworträtsel-Gewinnspiel

Die Polizei erhielt glaubwürdige Informationen dazu, dass in der kommenden Woche im Bereich Leipzig (Landkreis Leipzig, Nordsachsen und auch Stadt Leipzig) unseriöse Kaffeefahrten angeboten werden!

Hierbei erhalten ahnungslose Bürger eine persönliche Einladung, die mit einer kostenloses Busfahrt und einem aussichtsreichen Geschenk beworben wird. Aufhänger für die Briefe ist in den meisten Fällen die erfolgreiche Teilnahme an einem Kreuzworträtsel-Gewinnspiel. Doch wenn die meisten der Adressaten genauer darüber nachdenken würden, würde ihnen aufgehen, dass sie an einem solchen Gewinnspiel nie teilgenommen haben! Was geschieht hier also? Mit schillernden Versprechen und Gratis-Geschenken sollen – vor allem ältere Menschen – die „glücklichen Gewinner“ auf eine Kaffeefahrt gelockt werden, auf der es letzten Endes, außer einem Taschentuch und einem Sack Äpfel, nichts zu gewinnen gibt. Wenn überhaupt.

Grundsätzlich ist die Teilnahme an solchen Fahrten ein Risiko für den eigenen Geldbeutel. Strafrechtlich kommt man den Veranstaltern nur ganz schwer nach. Mit geschickten Verkaufspraktiken, bisweilen unlauterer Werbung zu Produkten, deren Eigenschaften einem vollkommene Genesung oder die Fähigkeiten zum Superkoch vorgaukeln, wird man nicht selten überrumpelt. Letzten Endes entscheidet man sich für den Kauf von überteuerter Ware – teilweise mit monatelanger Finanzierung – die man in den meisten Fällen gar nicht braucht.

Mitunter hebelt der Veranstalter mit diesen Kaffeefahrten Verbraucherschutzregeln aus, da diese beispielsweise den Wiederruf des Kaufes oder für eine zivilrechtliche Durchsetzung zum Gewinnversprechen nicht erreichbar sind. Hierfür sprechen die regelmäßig fehlenden Angaben zum Veranstalter!

Deshalb folgt hier eine klare Empfehlung der Polizei:

Wer bei einer Kaffeefahrt mitmacht und die Nerven zum Aussitzen der Verkaufsbemühungen besitzt, soll dies gerne tun. Aber Vorsicht! Tatsächliche Schnäppchen in Preis und Qualität bei unbekannten Produkten oder Leistungen ergeben oft ein böses Erwachen, wenn man später (!) einen Vergleich anstellt.

Lassen Sie sich nicht blenden! Eine gepflegte Erscheinung und ein scheinbar zuvorkommendes Auftreten sind kein Indiz für Seriosität. Werbesprecher auf Kaffeefahrten sind Betrüger in Nadelstreifen.

Haben Sie am Veranstaltungsort den Eindruck, dass Sie Opfer einer Straftat werden sollen oder die Gewinnzusagen werden nicht eingehalten – rufen Sie augenblicklich die 110! Die Polizei kann zumindest die Veranstalter feststellen und den Straftatsverdacht prüfen. Ohne die Daten zum Veranstalter gehen zivilrechtliche Ansprüche zumeist ins Leere!

Quelle: Polizeipresse Leipzig vom 08.12.17

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Matratze, die gegen Demenz hilft

Die ARD berichtete am 09.10.17 unter dem Titel:"KAFFEEFAHRT MIT NEUER MASCHE" von der Einladung zur Jubiläums - Halbtagesfahrt zum Steinhuder - Meer . Das Steinhuder Meer haben die Teilnehmer nicht gesehen, daür mussten sie an einer Verkaufsveranstaltung in einem Gasthof teilnehmen. Dort wollte man ihnen Matratzen, die gegen Demenz helfen andrehen

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Ordnungsamt warnt vor folgenden Absendern:

Das Ordnungsamt Magdeburg warnt vor Einladungen, die von folgen Adressen versandt werden:

Unter diesen Einladungen verbirgt sich eine sogenannte „Kaffeefahrt“. Die Versprechungen in diesen Einladungen werden nicht eingehalten. Alle Teilnehmer werden zu einer Verkaufsveranstaltung verbracht, bei denen zumeist überteuerte Produkte angeboten werden. Das Ordnungsamt Magdeburg hatte bei der Überprüfung einer solchen Veranstaltung den Fall, dass eine so genannte „Q10-Monatskur“ im Wert von 35,00 Euro für sage und schreibe 800,00 Euro verkauft werden sollte.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Magdeburg (www.magdeburg.de) v. 15.10.14

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Internet-Reisebewertungen "Schöne FFO Welt Reisen GmbH", Fakeaccounts-Identitätsklau

Kann man Reisebewertungen im Internet glauben?
In diversen Reisebewertungsportalen melden sich Mitglieder in den Foren mit dem Namen "pfiffige senioren" an und geben positive Reisebewertungen ab. Ein Forenmitglied auf dem Portal cylex schrieb sogar: "Pfiffige Senioren de Wir sind begeistert".
Hier soll offenbar der Eindruck erweckt werden, dass diese Webseite www.pfiffige-senioren.de von den FFO-Reisen begeistert ist. Die Betreiberin der Webseite www.pfiffige-senioren.de distanziert sich von diesen Bewertungen. Sie hat zu "Schöne FFO Welt Reisen GmbH" nie eine Reisebewertung in einem Bewertungsportal abgegeben und wird dies auch in Zukunft nicht tun. Mein Einverständnis/Kenntnis liegt mir als Betreiberin der Webseite www.pfiffige-senioren.de für diese Bewertungen nicht vor. Ansonsten: Kommentar überflüssig.

Auch die Postings bei google+ "Pfiffige Senior (Pfiffige Senioren)" vermitteln durch Bilder dieser Webseite, Links auf diese Seite und Beiträge über Betrügereien den Eindruck , dass das Internetportal "www.pfiffige-senioren.de" in Verbindung zu diesen Postings steht. Mein Einverständnis/Kenntnis liegt mir als Betreiberin der Webseite www.pfiffige-senioren.de für diese Bewertungen nicht vor.

Die Inhaberin der Internetseite www.pfiffige-senioren.de distanziert sich von allen Postings in Foren, die unter dem Namen "pfiffige_senioren" positive Reisebewertungen abgeben. Sowohl die Seitenbetreiberin Barbara John als auch deren Internetseite "www.pfiffige-senioren.de" ist weder in Foren noch in Sozialen Netzwerken wie z.B. xing, facebook oder google+ aktiv und distanziert sich von derartigen Beiträgen. Barbara John mit der Internetseite www.pfiffige-senioren.de verschickt auch keine Gewinnmitteilungen/Einladungen zu Kaffeefahrten.

Von der Betreiberin der der Internetseite www.pfiffige-senioren.de wird keine Werbung versandt!

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Schöne FFO Welt Reisen GmbH, Stadt Pforzheim sagt Veranstaltung ab

Die Firma „Schöne FFO Weltreisen GmbH“ wollte am vergagenen Mittwoch auf der Wilferdinger Höhe bei zwei Veranstaltungen eine sogenannte „Gewinnverteilung“ vornehmen. Nach Einschätzung des Amts für öffentliche Ordnung handelte es sich dabei um eine sogenannte Kaffeefahrt. Bei derartigen Veranstaltungen werden zumeist ältere Menschen durch geschickte und/oder aggressive Gesprächsführung dazu gebracht, überteuerte Waren zu kaufen. Nach einem Testanruf bei der FFO hat sich am Dienstag dieser Verdacht erhärtet.

Immer wieder landen bei zumeist älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern Einladungen zu dubiosen Veranstaltungen mit dem Versprechen, Gewinne und/oder Zuwendungen zu erhalten. Am Ende steht dann eine der altbekannten Verkaufsveranstaltungen, auf der Ware mit falschen Versprechungen, mit zum Teil durch Ausüben von Druck oder wesentlich überteuert verkauft wird. Im Sinne der Gewerbeordnung sind derartige Veranstaltungen „Wanderlager“.

Wird auf eine solche Veranstaltung durch öffentliche Ankündigung hingewiesen, so muss diese zwei Wochen vor Beginn der zuständigen Behörde angezeigt werden. Das ist nicht geschehen. Dazu sind bei solchen Wanderlagern unentgeltliche Zuwendungen bzw. Verlosungen wettbewerbsrechtlich nicht zulässig. Aufgrund der Rechtswidrigkeit der Veranstaltung hat das Amt für öffentliche Ordnung die Veranstaltung untersagt: „Wir haben schnell und erfolgreich Verbraucherschutz vor Ort betrieben“, so Siegbert Morlock vom Amt für öffentliche Ordnung.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Pforzheim v. 22.09.14

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Kaffeefahrtveranstalter wegen Wucher verurteilt

Das Amtsgericht Neuburg gab zwei Rentnern Recht. Eine Firma mit Sitz im Raum Cloppenburg (Niedersachsen) muss ihnen den Kaufpreis von 1.798 Euro zurückerstatten. Zum Artikel in der Augsburger Allgemeinen v. 03.04.14