gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Betrüger fordern Geld

Pfändung durch Justizvollzug

Aus Mehlingen meldete ein Mann bei er Polizei, dass er schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche einen offenbar automatisierten Anruf eines Telefoncomputers erhalten habe. Die Computerstimme gab an, vom "Justizvollzug Baden-Württemberg" anzurufen. Es läge ein Pfändungsbeschluss gegen den angerufenen Senior vor. Um diesen abzuwenden, müsse er Geld bezahlen. Der 80-Jährige durchschaute die Masche jedoch und legte einfach auf - zuvor notierte er sich allerdings die Nummer, die im Display angezeigt wurde. Das Fachkommissariat für Betrugsdelikte ermittelt.

Quelle: Polizeipresse Westpfalz v. 24.05.18

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Strafverfahren in der Türkei

Eine Frau aus Wolfach erhielt in den vergangenen Wochen einen Anruf eines scheinbaren Beamten des BKA, welcher bei der Seniorin den Eindruck erweckte, ihr Name würde mit einem Strafverfahren in der Türkei in Verbindung stehen. Um sich aus den Ermittlungen freizukaufen, müsste ein gewisser Betrag als Kaution auf ein vorgegebenes Konto überwiesen werden.

Das professionelle Vorgehen des Täters verleitete die Angerufene gegen Ende letzter Woche dazu, eine Überweisung im fünfstelligen Bereich zu tätigen. Dem aufmerksamen und geschulten Blick von Angestellten ihrer Hausbank war es letztlich zu verdanken, dass der Täuschungsversuch auffiel. Die Übermittlung des Geldbetrags wurde verhindert und die "echte Polizei" kontaktiert.

Quelle: Polizeipresse Offenburg v. 26.01.18

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Per E-Mail abgezockt

Eine 79-jährige Frau erhielt am 01.12.2017 einen Anruf von einem angeblichen BKA-Beamten, da sie in der Türkei schwerer Straftaten beschuldigt werde. Zur Abwendung eines internationalen Haftbefehls wurde eine Kaution in fünfstelliger Höhe gefordert.

Per E-Mail wurden der 79-Jährigen zur Einschüchterung ein angebliches Anklageschreiben vom obersten türkischen Gerichtshof und eine Schweigepflichterklärung übersandt. Um den angedrohten Haftbefehl abzuwenden überwies die Frau den geforderten fünfstelligen Betrag auf ein Konto in Deutschland. Am 09.01.2018 meldete sich der angebliche Beamte des Bundeskriminalamtes wieder bei der 79-Jährigen und forderte einen weiteren fünfstelligen Betrag. Als sich die Geschädigte an ihre Bank wandte, erkannte ein Bankmitarbeiter den Betrug und brachte die Frau zur Polizei. Eine weitere Zahlung konnte so verhindert werden.

Die Ermittlungen in diesem Fall hat die Kriminalpolizei Straubing übernommen. Der Inhaber des Zielkontos konnte festgestellt werden. Der überwiesene Geldbetrag war zwischenzeitlich in die Türkei transferiert worden. Es wird nun geprüft ob der Kontoinhaber als sog. Finanzagent gehandelt hat.

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 12.01.18

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Tipps der Polizei

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Taste 1 zur Vermeidung von Pfändungskosten

Die Polizei warnt die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Olpe vor einer betrügerischen Kostenfalle am Telefon, die in den vergangenen Wochen schon in anderen Regionen und nun erstmals auch im Kreisgebiet aufgetreten ist.

Eine Frau aus der Gemeinde Wenden erhielt Anfang dieser Woche einen mysteriösen Telefonanruf. Am Telefon war eine Computerstimme zu hören, die sich als Vollzugsbehörde Hamburg ausgab. Im Display erschien die Telefon-Nummer 0711/090909. In der Bandansage wurde die Angerufene aufgefordert, zur Vermeidung von Pfändungskosten die "1" auf der Tastatur zu drücken. Dieser Anweisung kam die Angerufene nicht nach, da ihr der Anruf seltsam vorkam. Sie legte auf und informierte die Polizei.

Und damit lag sie genau richtig! Denn die Betrüger versuchten, die Angerufene in eine Kostenfalle zu locken. Hätte sie die "1" gedrückt, wäre der Anruf in eine kostenpflichtige Warteschleife umgeleitet worden und die Kosten wären auf ihrer nächsten Telefonrechnung erschienen.

Quelle: Polizeipresse Olpe , news aktuell v. 15.03.17

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So gehen die Telefonbetrüger vor

Quelle: Polizeipresse Bayern v. 07.10.14

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Trickbetrüger verwenden Polizei-Telefonnummer

Warnung vor Anrufen, bei denen die Polizeinotrufnummer 110 oder +49 110 oder der Bundespolizei im Display des Angerufenen erscheint

Überprüfen Sie die angezeigte Telefonnummer, indem Sie bei der für Sie zuständigen Dienststelle oder über den Notruf 110 nachfragen, ob der Anruf tatsächlich von dort kam! Aber bevor Sie bei der Echten Polizei/Staatsaanwaltschaft usw. nachfragen, beenden Sie das Gespräch immer durch Auflegen des Hörers. Nur dann können Sie sicher sein, dass nicht wieder die Betrüger in der Leitung sind. Mehr dazu bei Trickdiebe Polizist

Tipps der Polizei

Quelle: LKA Hessen v. 13.11.15

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