gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Bezahlen mit dem elektronischen Personalausweis

Ab 1. November 2010 wird der bisherige Personalausweis durch den elektronischen Personalausweis abgelöst. Damit kann auch im Internet bezahlt werden. Weitere Informationen finden Sie bei Elektronischer Personalausweis

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Einkauf mit PIN

Beim Bezahlen mit EC-Karte - electronic cash- (girocard) verbunden mit Eingabe der PIN wird das Geld unmittelbar von Ihrem Konto abgebucht. Das ist im Prinzip dasselbe wie eine Geldabhebung am Automat.

Seit dem 25. Februar 2013 bearbeitet die deutsche Kreditwirtschaft sämtliche Bezahltransaktionen mit Girocard (früher EC-Karte) und PIN (so genanntes Electronic Cash-Verfahren) und alle Bargeldabhebungen mit der Girocard im deutschen Geldautomatensystem nur noch über den EMV-Kartenchip . Ab dann wird es nicht mehr möglich sein, dass etwa bei Chip-Lesefehlern doch noch auf die Autorisierung der Kartenzahlung über den Magnetstreifen-Daten zurückgegriffen werden kann. Bei Zahlungen mit EC-Karte und Unterschrift konnte der Magnetstreifen nach wie vor ausgelesen werden.

Eine Neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie soll Internetzahlungen billiger und sichererer machen. Die Obergrenzen für grenzüberschreitende und inländische Transaktionen werden angepasst.

Das Europäische Parlament hat 2015 der Neuregelung der Zahlungsdiensterichtlinie zugestimmt und damit ein Verbot des Kreditkartenentgelts beschlossen. Dieser Beschluss betrifft auch das Verbot des sogenannten Kreditkartenentgeltes, das die Händler bei Kreditkartenzahlungen erheben können. Die Umsetzung muss bis spätestens Ende 2017 in den EU-Mitgliedsstaaten erfolgt sein.

Kartenhzahlung wird mit der Zahlungsdiensterichtlinie komplizierter

Eine EU-Verordnung Interbankenentgelte für kartengebundene Zahlungsvorgänge; Artikel 8 Absatz 6 sieht vor, dass der Verbraucher bei jedem Kauf wählt, welches im Hintergrund laufende System er nutzen will.

Händler und Gastwirte müssen spätestens Ende 2016 Einzelumsätze aufzeichen und 10 Jahre aufbewahren.

Der Hintergrund: Die deutschen Geldinstitute müssen ihre Bankkarten (früher: EC-Karten) mit Bezahlsystemen ausstatten, die den Transfer vom Konto zum Händler durchführen. Innerhalb Deutschlands setzen die meisten dafür auf "Girocard". Damit die Karte aber auch im Ausland akzeptiert wird, unterstützt sie in der Regel zusätzlich das System "Maestro" (von der Firma Mastercard) oder "V Pay" (Firma Visa).

Das deutsche Girocard-Verfahren via Bank ist für die Händler deutlich günstiger als die Kreditkarten-Zahlfunktion. Zahlt der Kunde wüber das Girocardsystem, belaufen sich die Kosten auf bis zu 0,3 Prozent des Umsatzes. Wählt er die Abwicklung über Mastercard oder Visa, wird mindestens das Doppelte fällig.

Kreditkarten betrifft die EU-Verordnung übrigens zunächst nicht. Hier können die Händler weiterhin selbst bestimmen, welcher Dienst die Zahlung abwickelt.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern v. 31.0816

Nicht reguliert werden Karten wie AMEX und Diners, die nur ein Bankinstitut betreffen. Ausgenommen von der Regulierung sind auch Firmenkarten, aber nur solche, die direkt über das Firmenkonto abgerechnet werden. Werden die Karten hingegen über das Privatkonto abgerechnet, werden sie reguliert.

Mit Einführung von SEPA wird Zahlungsverkehr in Europa grenzüberschreitend vereinheitlicht. Es gibt ein neues, einheitliches System. Die deutschen Terminals werden auf internationalen Standard umgestellt. Damit wird maximale Sicherheit beim Zahlen mit Karte in ganz Europa realisiert. Händler und Gastwirte können künftig ohne weiteres internationale Karten akzeptieren.

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