gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Trickdiebe Bettler

Bettler fragt nach Kleingeld

für die Fahrkarte, zum Essen...

Kein Benzin mehr

Nicht immer wird aus Not gebettelt. Oft wird das Geld für Drogen und Alkohol verwendet. Besonders schlimm ist es, wenn ausländische Sippen ihre Kinder zum Betteln schicken.

Betteln als Solches ist zwar nicht verboten und jedem erlaubt , ein aufdringliches Vorgehen kann aber in manchen Fällen auch als strafbare Handlung gewertet werden. Allerdings ist aggressives Betteln untersagt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Fuß in die Tür gestellt wird oder sich die Person trotz ablehnender Haltung des Hausbewohners nicht entfernt oder beleidigend wird.

Betteln ist von Rechts wegen grundsätzlich nicht zu beanstanden. Anders sieht es aus, wenn der Bettler vorgibt, das Geld "für einen guten Zweck" zu benötigen - zum Beispiel für eine Organisation des Tierschutzes oder der Kinderhilfe, es tatsächlich aber in die eigene Tasche steckt, statt es an die Organisation, für die er sammeln will, weiter zu leiten. Dieser "Bettelbetrug" ist strafbar.

Lassen Sie den Fremden nicht in die Wohnung, auch wenn er mit der Mitleidsmasche kommt.

Aus Rumänien und der Slowakei reisen ganze Banden zum Betteln nach Deutschland. Mit Fotos und Mitleid erregenden Schauermärchen von kranken Familienmitgliedern wollen Sie die Herzen der Spender erweichen. Wer nicht spendet wird oft noch beschimpft.

Lesen Sie mehr dazu bei: Von Beruf Bettler, betrügerische Bettelbanden, Simulieren von Behinderungen, Taubstumm, Dauerhochwasser

Tipps der Polizei:

Quelle: Polizeipresse Mittelhessen, news aktuell v. 29.03.17

Kinder werden zum Betteln missbraucht, Bettelmütter

Im Frühjahr und Sommer sieht man sie, vor allem in Großstädten. Bettelnde Frauen südosteuropäischer Herkunft mit Babys oder Kleinkindern. Die Babys sind merkwürdig still und schlafen, man hat den Verdacht, sie wurden, womit auch immer, ruhig gestellt. Schlimm auch, wenn ein Kleinkind mit z.B. verkrüppeltem Arm mitleiderregend zur Schau gestellt wird. Ältere Kinder betteln allein, aber bestimmt nicht freiwillig. Wenn eine Kindesverwahrlosung nicht offensichtlich ist, kann das Jugendamt nicht so ohne weiteres einschreiten. Wer spendet, ermutigt diese Bettelei nur.

Wie profihaft diese Sippen vorgehen lesen Sie bei Rumänische Profibettler.


Falls Sie Bettlern Geld geben, achten Sie auf körperlichen Abstand. Schnell ist bei einer dankbaren Umarmung die Geldbörse verschwunden.

Diebe warten u.U, nur darauf, dass Sie Ihre Geldbörse aus der Tasche oder aus Ihrer Kleidung holen, um sie Ihnen dann blitzschnell zu entreißen. Siehe auch Trickdiebe beim Geld wechseln

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Vermeintlich taubstumme Betteltrick-Diebe

Betteltrick mit Klemmbrett Sie geben vor taubstumm zu sein und bitte um eine Spende. Auf raffinierte Weise gelingt es Ihnen, das Scheingeld der Spendenwilligen zu stehlen. (Bildquelle. Polizeipresse Hameln-Pyrmont/Holzminden, news aktuell v, 17.04.12) Mehr

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In der Vorweihnachtszeit

Oft wird die Vorweihnachtszeit nicht nur von bedürftigen Menschen genutzt, um Almosen zu erhalten. Immer wieder sind Betrüger unterwegs, die vorgeben, behindert zu sein. Sie erhoffen sich so eine großzügige Spende. Die Polizei weist darauf hin, dass ein Krückstock alleine noch keine Behinderung beweist. Solche Fälle sind Betrügereien, die strafrechtlich verfolgt werden. Im Einklang mit der Staatsanwaltschaft wird Anzeige erstattet und der Bettelerlös sichergestellt.

Bei Polizeikontrollen konnten Bettler mit Krücken plötzlich in Windeseile vor der Polizei davonrennen.

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Kreditkarten-Trick

An der Tankstelle werden Sie nach Geld gefragt. Seriös gekleidete "Geschäftsmänner" geben an, dass ihre Kreditkarte defekt sei und sie nun nicht tanken könnten, aber dringend zum nächsten Termin müssten. Bloß nicht zahlen, dass Geld sehen Sie nie wieder.

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Pannentrick, Autobahngold

Die Polizei warnt dringend davor, angebotenen Schmuck gegen Bargeld zu tauschen. Die angebotenen Tauschstücke sind in der Regel von sehr geringem Wert. Die Masche der Trickbetrüger ist immer gleich. Sie täuschen eine Notlage, z.B. eine Panne oder brauchen Geld für Benzin oder schwerkranke Verwandte. Sie bitten anhaltende Autofahrer um Geld. Als Gegenleistung wird angeblich wertvoller Schmuck (Autobahngold, Polengold) oder auch Lederjacken angeboten.

Diese Geschichten sind grundsätzlich erfunden und dienen dazu, Sie um ihr Bargeld zu bringen. Melden derartige Beobachtungen bitte sofort der Polizei.

Den wahren Wert des angebotenen Schmucks oder der Lederjacken können Laien nicht ohne weiteres erkennen. Erst bei einer späteren Prüfung kommt dann das böse Erwachen. Der Goldgehalt ist meist verschwindend gering. Für ihr Geld erhalten die Käufer Wertloses. Die Polizei rät, bei dem Angebot von Goldschmuck auf einem Rastplatz oder auf der Straße, nichts zu kaufen, sondern sofort die Polizei über Notruf zu verständigen.

Die Polizei rät in diesen Fällen:

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Handyklau im Cafe

Die Trickdiebe suchen sich zum Beispiel als Opfer Leute aus, die bei dem schönen Wetter in Straßencafes sitzen. Häufig liegen die Handys der Pausierenden dabei neben der Kaffeetasse auf dem Tisch. Die Täter fragen nach etwas Kleingeld. Während Hilfsbereite Geld aus der Tasche holen, decken sie die Mobiltelefone mit einer Zeitung ab. Darunter ziehen sie das Gerät weg (Quelle: Polizeipresse Hamm v. 01.07.13).

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Putzen und Stehlen

Betrüger sprechen Senioren auf der Straße an. Sie erzählen von ihren finanziellen Nöten und ihrer vergeblichen Suche nach einer Reinigungsstelle. Im Kölner Raum haben etliche hilfsbereite Senioren das Angebot angenommen und eine Putzstelle in ihrem Haushalt angeboten. Nachdem einmal zur Zufriedenheit geputzt wurde, haben die Betrüger beim zweiten Mal zugeschlagen. Die Wohnungsinhaberin wurde unter einem Vorwand aus dem Haus gelockt, währenddessen wurden die Wertsachen gestohlen, die Putzfrau ward nicht mehr gesehen..

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Die Jammermasche

Ältere Frauen werden von der auf der Straße angesprochen und ihnen wird vorgejammert, wie teuer alles geworden ist, Autos, Benzin, Fahrtkosten überhaupt. Dann kommt man dazu, etwas Geld zu brauchen und bietet den Verkauf von Bekleidungsgegenständen an.

Auf die Frauen wird derart intensiv eingeredet, dass sie am Ende ihre Geldbörse zücken. Sie übergeben verschiedene Beträge und erhalten dafür Jacken oder Handtaschen, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Die Sachen sind zudem von minderer Qualität.