gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Teppichbetrüger, Aktuelle Fälle

Senior (92) lässt Trickbetrüger abblitzen

Dienstagabend (13. März) ließ ein Senior aus Mühlheim-Saarn einen Trickbetrüger am Telefon abblitzen. Gegen 19 Uhr meldete sich ein unbekannter Mann bei dem Mülheimer. Im akzentfreien Deutsch gab er an, dass der Senior vor ein paar Jahren bei ihm einen Teppich gekauft habe. Aktuell würde der Sohn des Anrufers am Düsseldorfer Flughafen stehen und benötige mehrere tausend Euro, um die Zollkosten für weitere Teppiche bezahlen zu können. Selbstverständlich würde man ihm das Geld am nächsten Tag zurückgeben. Doch auf den Trick fiel der 92-Jährige nicht rein, ihm sei die Masche bekannt. Der Betrüger legte prompt auf. Der Senior erstattete Strafanzeige

Quelle: Polizeipresse i Essen/ Mülheim an der Ruhr, news aktuell v. 14.03.18

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Wandteppich gewonnen

Ein 86-jähriger Mainzer meldete sich bei der Polizei und gab an, dass ihm jemand vor einigen Tagen telefonisch den Gewinn eines Wandteppichs angekündigt hat. Die vermeintliche Firma, die angeblich im Rahmen des 30-jährigen Firmenjubiläums kleine Wandteppiche verschenken wollte, kündigte an, dass vor der Übergabe der Sohn des Firmeninhabers kurz in der Wohnung nachsehen müsse, ob der Teppich auch passt.

Glücklicherweise ließ der Senior den vermeintlichen Sohn am Freitag nicht in seine Wohnung, Breitenbacherstraße, auch dann nicht, als dieser sich immer dreister Zugang zur Wohnung verschaffen wollte. Der 86-Jährige meldete den Vorfall umgehend bei seiner zuständigen Polizeidienststelle. Den vermeintlichen Teppichhändler beschrieb er wie folgt: circa 1,80 Meter groß, zwischen 20 bis 40 Jahre alt, südländisches Aussehen, akkurat gekleidet.

Quelle: Polizeipresse Mainz, news aktuell v. 14.02.18

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Teppichverkäufer versuchen Senior aufs Kreuz zu legen

Dienstagnachmittag (6. Februar) versuchten zwei mutmaßliche Teppichverkäufer einen 84-Jährigen auf der Langenbeckerstraße hereinzulegen.

Per Telefon kontaktierte eine unbekannte Person, gegen 16 Uhr, den Senior und gab an, einen Teppich für diesen zur Wohnanschrift ausliefern zu wollen. Man würde gleich vorbeikommen. Misstrauisch über den anonymen Anruf, vertraute sich der Essener seiner Nachbarin an. Diese empfing wenig später das Duo an der Wohnungstür.

Als die 50-Jährige den beiden Männern mitteilte, dass ihr Nachbar keinen Teppich benötigen würde, stiegen die Unbekannten unverrichteter Dinge in einen grünen Wagen und fuhren davon.

Das Duo kann wie folgt beschrieben werden: Der Teppichträger soll zirka 20-30 Jahre alt und in etwa 1,90 Meter sein. Der Mann hatte schwarze kurze Haare, eine dunkle Hautfarbe, X-Beine und trug einen pinken Pullover.

Sein Komplize war Bartträger und soll zirka 25 Jahre alt und in etwa 1,75 Meter groß gewesen sein. Er hatte eine kräftige Statur und war mit einer Jeans, weißen Turnschuhen, einer dunklen Cappy, sowie einen schwarzen Anorak bekleidet.

Der Ermittler des Kriminalkommissariats 31 sucht Zeugen, die Hinweise zu den beiden Tatverdächtigen oder zu dem grünen Fahrzeug machen können. Etwaige Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei unter der Rufnummer 0201-829-0 in Verbindung zu setzten

Quelle: Polizeipresse Essen/ Mülheim an der Ruhr, news aktuell v. 07.02.18

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Vorsicht, wenn Sie mal einen Teppich in der Türkei gekauft haben

Derzeit lebt in Berlin eine altbekannte Masche des Trickbetrugs wieder auf: Es werden vornehmlich Senioren angerufen, die in der Vergangenheit Teppiche in der Türkei erwarben. Auf diesem Vertrauensverhältnis basierend, bieten die Täter zunächst einen Hausbesuch an, um die erworbenen Teppiche zu begutachten und gegebenenfalls eine Teppichpflege anzubieten.

In der Folge erscheinen die Täter – Vater und Sohn – persönlich bei ihren Opfern und geben vor, auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Türkei nun in Deutschland ihre Ware verkaufen zu wollen. Die Teppiche sowie eine hohe Summe Bargeld befänden sich jedoch in noch nicht freigegebenen Containern beim Zoll.

Durch ihre eindringliche und überzeugende Art gelingt es den Tätern, jeweils Geldbeträge im vier- bzw. fünfstelligen Bereich von ihren gutgläubigen Opfern zu erlangen, um die Zollgebühren für die vermeintlichen Container bezahlen und diese so auslösen zu können. Die Opfer vertrauten leider vergeblich darauf, dass ihnen die Gelder, wie versprochen, umgehend zurückgezahlt würden.

In einem der Fälle wurde eine Frau über mehrere Tage von den Tätern kontaktiert und immer wieder unter Vorspiegelung verschiedener Notlagen sowie Ausübung psychischen Drucks überredet, noch mehr Geld zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Polizeipresse Berlin v. 19.05.17

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Container-Auslöse Masche

Am Dienstag fuhren noch unbekannte Betrüger gegen 13.15 Uhr auf einen Hof in Wennewick. Sie gaben sich gegenüber dem 62-jährigen Geschädigten als Teppichhändler aus. Der Geschädigte hatte wenige Tage zuvor mit einem Teppichhändler ein Telefongespräch geführt. In dem weiteren Gesprächsverlauf gaben die Täter an, dass sie in Osnabrück einen Container auslösen müssten, in dem sich auch Bargeld befände. Sie baten den 62-Jährigen um einen hohen vierstelligen Bargeldbetrag, um den Container auslösen zu können und lockten den Geschädigten mit 500 Euro Gewinn. Als Pfand boten die Täter dem Geschädigten einige Teppiche an.

Der Geschädigte ging auf den vermeintlich guten Handel ein. Die "Pfand-Teppiche" wurden ins Haus geladen und gemeinsam fuhr man nach Osnabrück. Dort übergab der Geschädigte den Betrügern das Bargeld und wurde anschließend aus dem Pkw gebeten. Der Geschädigte stieg aus und die Täter fuhren davon - sie kehrten allerdings nicht wie vereinbart zurück. Stattdessen erhielt der Geschädigte einen Anruf, in dem die Betrüger nun vorgaukelten, durch die Polizei festgenommen worden zu sein.

Die hinterlegten Teppiche sind nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kein taugliches Pfandobjekt für die herausgegebene Summe. Die beiden Betrüger waren mit einem BMW 316 i mit Kennzeichen aus Dortmund unterwegs. Das Kennzeichen ist nach dem bisherigen Ermittlungsstand gestohlen. Der BMW ist schwarz mit einer roten Motorhaube. Die Täter sind ca. 45 und 30 Jahre alt und augenscheinlich südländischer Herkunft. Beide trugen schwarze Anzüge.

Quelle: Polizeipresse Borken, news aktuell v. 15.03.17

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