gegen Trickdiebe und Trickbetrüger

Teppichbetrüger, Aktuelle Fälle

Diebstahl statt Seidenteppiche

Zwei unbekannte Teppichverkäufer verschaffen sich am Donnerstag gegen 11.00 Uhr Zutritt zu einer Wohnung auf der Straße Unterschelthof in St. Tönis. Die 82-jährige Bewohnerin lehnte zunächst zwei Teppiche als Geschenk ab, bat die Männer aber in die Wohnung, da sie hochwertige Seitendeppiche zeigen wollten. Nachdem die Männer die Wohnung verlassen hatten, bemerkte die Seniorin den Diebstahl einer Halskette sowie eines geringen Bargeldbetrags.

Quelle: Polizeipresse Viersen, news aktuell v. 14.09.18

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Hochwertiger Teppich zum Schnäppchenpreis

Gegen 15:00 Uhr klingelte es bei der über 80-Jährigen in der Dormagener Innenstadt. Vor der Haustür stand eine unbekannte Frau. Während der "herzlichen Begrüßung" durch die Unbekannte, gelang es ihr sich das Vertrauen der älteren Dame zu erschleichen. Im weiteren Gespräch schaffte es die Verdächtige, der Seniorin einen angeblich hochwertigen Teppich zu einem "Schnäppchenpreis" zu verkaufen.

Überrumpelt durch das forsche Auftreten der Betrügerin, ging die Seniorin auf das Angebot ein. Gemeinsam mit der Unbekannten, sowie einer weiteren Frau, die in einem Auto vor der Haustür gewartet hatte, fuhr man zu einem Geldinstitut an der Kölner Straße. Dort hob die Dormagenerin am Bankomaten den geforderten Bargeldbetrag ab und übergab das Geld dem betrügerischen Duo, das sodann verschwand. Die Seniorin blieb auf einem Teppich von minderwertiger Qualität sitzen, der bei weitem den bezahlten Preis nicht wert ist.

Quelle: Polizeipresse Rhein-Kreis Neuss, news aktuell v. 07.09.18

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Neues Teppichangebot nach 20 Jahren

Am Donnerstag (30.08.) meldete sich, gegen 12:45 Uhr, ein Anrufer aus Büderich bei der Polizei. Er schilderte einen Sachverhalt, der ihm verdächtig vorkam. Ein Unbekannter hatte ihn angerufen und behauptet, er habe ihm vor 20 Jahren einen Perserteppich verkauft und wolle ihm nun ein neues Angebot machen. Tatsächlich hatte der 78-Jährige gar keinen Teppich gekauft und rechnete nun damit, von möglichen Trickbetrügern kontaktiert worden zu sein.

Während der Senior noch mit der Polizei telefonierte, schellte es an seiner Tür. Ein schlanker Mann, etwa 50 bis 55 Jahre alt, mit graumeliertem dunklen Haar und einem Schnauzbart stellte sich als Teppichhändler vor und erbat Einlass. Doch dazu kam es nicht. Der bereits misstrauische Senior vertraute lieber dem Polizisten, der ihm dringend davon abriet, den Unbekannten in die Wohnung zu lassen. Der Fremde verließ daraufhin umgehend die Anschrift.

Die Polizei warnt vor Haustürgeschäften. Zwar gilt in der Regel ein Widerrufsrecht, allerdings wird es nahezu unmöglich das Widerrufsrecht durchzusetzen, wenn kein Kaufvertrag vorliegt. Die Erfahrung zeigt, dass oft minderwertige Ware oder schlechte Dienstleistungen (Teppich- oder Dachrinnenreinigung sowie Pflaster- oder Teerarbeiten) zu stark überhöhten Preisen angeboten werden.

Tipps: Holen Sie, bevor Sie auf ein Angebot eingehen, mehrere Kostenvoranschläge von bekannten Firmen ein. Auskünfte zu Anbietern können die Handwerkskammern, Innungen und die Verbraucherschutzzentrale geben.

Quelle: Polizeipresse Rhein-Kreis Neuss, news aktuell v. 31.08.18

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Vorsicht, wenn Sie mal einen Teppich in der Türkei gekauft haben

Derzeit lebt in Berlin eine altbekannte Masche des Trickbetrugs wieder auf: Es werden vornehmlich Senioren angerufen, die in der Vergangenheit Teppiche in der Türkei erwarben. Auf diesem Vertrauensverhältnis basierend, bieten die Täter zunächst einen Hausbesuch an, um die erworbenen Teppiche zu begutachten und gegebenenfalls eine Teppichpflege anzubieten.

In der Folge erscheinen die Täter – Vater und Sohn – persönlich bei ihren Opfern und geben vor, auf Grund der schlechten wirtschaftlichen Lage in der Türkei nun in Deutschland ihre Ware verkaufen zu wollen. Die Teppiche sowie eine hohe Summe Bargeld befänden sich jedoch in noch nicht freigegebenen Containern beim Zoll.

Durch ihre eindringliche und überzeugende Art gelingt es den Tätern, jeweils Geldbeträge im vier- bzw. fünfstelligen Bereich von ihren gutgläubigen Opfern zu erlangen, um die Zollgebühren für die vermeintlichen Container bezahlen und diese so auslösen zu können. Die Opfer vertrauten leider vergeblich darauf, dass ihnen die Gelder, wie versprochen, umgehend zurückgezahlt würden.

In einem der Fälle wurde eine Frau über mehrere Tage von den Tätern kontaktiert und immer wieder unter Vorspiegelung verschiedener Notlagen sowie Ausübung psychischen Drucks überredet, noch mehr Geld zur Verfügung zu stellen.

Quelle: Polizeipresse Berlin v. 19.05.17

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Container-Auslöse Masche

Am Dienstag fuhren noch unbekannte Betrüger gegen 13.15 Uhr auf einen Hof in Wennewick. Sie gaben sich gegenüber dem 62-jährigen Geschädigten als Teppichhändler aus. Der Geschädigte hatte wenige Tage zuvor mit einem Teppichhändler ein Telefongespräch geführt. In dem weiteren Gesprächsverlauf gaben die Täter an, dass sie in Osnabrück einen Container auslösen müssten, in dem sich auch Bargeld befände. Sie baten den 62-Jährigen um einen hohen vierstelligen Bargeldbetrag, um den Container auslösen zu können und lockten den Geschädigten mit 500 Euro Gewinn. Als Pfand boten die Täter dem Geschädigten einige Teppiche an.

Der Geschädigte ging auf den vermeintlich guten Handel ein. Die "Pfand-Teppiche" wurden ins Haus geladen und gemeinsam fuhr man nach Osnabrück. Dort übergab der Geschädigte den Betrügern das Bargeld und wurde anschließend aus dem Pkw gebeten. Der Geschädigte stieg aus und die Täter fuhren davon - sie kehrten allerdings nicht wie vereinbart zurück. Stattdessen erhielt der Geschädigte einen Anruf, in dem die Betrüger nun vorgaukelten, durch die Polizei festgenommen worden zu sein.

Die hinterlegten Teppiche sind nach dem derzeitigen Ermittlungsstand kein taugliches Pfandobjekt für die herausgegebene Summe. Die beiden Betrüger waren mit einem BMW 316 i mit Kennzeichen aus Dortmund unterwegs. Das Kennzeichen ist nach dem bisherigen Ermittlungsstand gestohlen. Der BMW ist schwarz mit einer roten Motorhaube. Die Täter sind ca. 45 und 30 Jahre alt und augenscheinlich südländischer Herkunft. Beide trugen schwarze Anzüge.

Quelle: Polizeipresse Borken, news aktuell v. 15.03.17

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